Aus Bewegungen und Parteien

aktionstag2010Es gärt in der Gesellschaft. Aber es ist hierzulande noch viel zu ruhig. Uns muss es um die Ausweitung der Gegenwehr insbesondere in den Betrieben und Verwaltungen gehen.

Es bedarf geduldiger, kluger und konsequenter Arbeit und Aufklärung bei Hinwendung zu den konkreten Lebensbedingungen und Bedürfnissen der Menschen, sowohl in den Betrieben wie auch in den Kommunen. Die geplanten Aktionen der Gewerkschaften und sozialen Bewegungen im Herbst sind eine Chance Gegenmacht zu schaffen. Dazu wollen wir als DKP vor Ort unseren Beitrag leisten.

Wir sollten dabei aber nicht nur dafür wirken, die verschiedenen politischen und sozialen Kräfte zusammenzuführen, sondern auch dafür, dass Bündnisse entstehen, die über den einzelnen Anlass hinaus für eine soziale und demokratische Wende im Land eintreten, die zur Veränderung des Kräfteverhältnisses und zu einem Politikwechsel beitragen können, in denen auch noch weiter gedacht, d.h. über eine gesellschaftliche Alternative, über Sozialismus diskutiert wird.

Als DKP wollen wir mit einem bundesweiten Aktionstag ein deutliches Zeichen setzen.

Weiterlesen … DKP für einen heißen Herbst

29.06.2010: Am 27. Juni fand in Essen die 11. Tagung des Parteivorstandes statt. Im Vorfeld des 19. Parteitags wurde über die aktuellen politischen Aufgaben und die Herausforderungen, denen sich der Parteitag stellen muss, diskutiert. Die DKP wird aktiv die Aktionen der Gewerkschaften gegen das „Sparpaket“ der schwarz-gelben Regierung im Herbst unterstützen und einen eigenen Aktionstag im September durchführen. Der Parteivorstand beriet zudem über seine personellen Vorschläge. Heinz Stehr wird nicht erneut zum Parteivorsitz kandidieren. Mit einer Gegenstimme bestätigte der Parteivorstand den Vorschlag, auf dem Parteitag Bettina Jürgensen als neue Parteivorsitzende zu wählen. Bettina Jürgensen (Bild) ist Bezirksvorsitzende von Schleswig-Holstein.

Weiterlesen … 11. DKP-Parteivorstandstagung : Den Widerstand verstärken, breite Bewegungen schaffen

29.06.2010: Zum Gedenken an den Atombombenabwurf auf Hiroshima am 6. August 1945 bringt die Friedensbewegung eine Fahne von Sylt bis zur Zugspitze. Am 6. August 2009 um 8:15 begann am nördlichsten Gebäude Deutschland, dem Leuchtturm am „Ellenbogen“ auf Sylt einer der ungewöhnlichsten Friedensaktionen dieses Landes. Rund 150 Aktive haben seitdem zu Fuß oder per Rad eine große Fahne durch durch Norddeutschland, das Rhein-Ruhr-Gebiet und Hessen getragen, auf der in Japanisch und Deutsch zu lesen ist: „Friedensmarsch zum Gedenken an Hiroshima, 1945-2010, für eine Welt ohne Atomwaffen“. Nach über 1000 km trafen am Freitag die Radler und Wanderer am Isartorplatz in München ein, und wurden von Gerta Stählin im Namen verschiedener Münchner Friedensorganisationen begrüßt.

Weiterlesen … Einjähriger Friedensmarsch zum Gedenken an Hiroshima endet auf Zugspitze

26.06.2010: Die Militarisierung des gesamten öffentlichen Lebens wird immer unübersehbarer. Die Bundeswehr auf dem Weg zur Berufsarmee nützt die Perspektivlosigkeit der Jugend, um töten und getötet werden als karriereträchtigen Beruf anzupreisen. Mit einem „öffentlichen Rekruten- Gelöbnis“ am 30. Juli in Stuttgart soll in einer gigantischen Militarismus-Werbeaktion „Normalität von Krieg und Auslandseinsätzen“ vermittelt werden. Und wer den Werbern nicht auf den Leim geht, wird in der Uni vor den Karren des Militärs gespannt. Offene oder versteckte Rüstungsforschung durchdringt fast alle Wissenschaftsbereiche der Universitäten. Dagegen steht das Friedensgebot des Grundgesetzes.

Weiterlesen … Zivilklausel gegen Militarisierung der Universitäten

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19.06.10: Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der Sozialistischen Kinderorganisation Rote Peperoni fand einen Monat vor dem Höhepunkt eines jeden Peperonijahrs, dem 14-tägigen Ferienlager, ein großes "Mitmach-Kinderfest" im Waldheim Sillenbuch in Stuttgart statt.

Viele verschiedene Spielstände warteten darauf von den Festbesuchern, trotz des seltsamen Wetters, bespielt zu werden. Für jeden war etwas geboten. Wer an der "Hau die Nuss" Station ausgespielt hatte, konnte zum Dosenwerfen, zum eigenen "Peperoni-Schwebeflipper" oder an an einen der Bastelstände wechseln.

Weiterlesen … Sommer, Sonne, Peperoni

judith_butler-150x15019.06.2010: Einen Eklat nennen die Medien übereinstimmend, was in Berlin beim 'großen CSD-Finale' am Sonnabend passiert ist – auch wenn die Veranstalter verständlicherweise genau davon nicht sprechen wollen. Doch nach der Laudatio von Grünen-Fraktionschefin Künast auf die weltberühmte feministische Philosophin Judith Butler verweigerte diese die Annahme des 'Zivilcourage-Preises', den ihr das lokale schwule Establishment zugedacht hatte. Stattdessen distanzierte sich Butler, deren Name untrennbar mit der Queer Theory verbunden ist, bei der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor mit deutlichen Worten von der Oberflächlichkeit und dem kommerziellen Charakter der Parade und solidarisierte sich nachdrücklich mit dem Kampf der queeren Migrantinnen und Migranten Berlins gegen den immer unverhohlener zutage tretenden Rassismus einiger in der Stadt tonangebender Homo-Funktionäre.

Weiterlesen … Judith Butlers Zivilcourage

16.06.2010: Gestern haben die großen Friedensorganisationen in Berlin den gemeinsamen Appell "Den Krieg in Afghanistan beenden - zivil helfen" vorgestellt. Der Appell fordert den sofortige Beginn des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan. Die Friedensbewegung erhofft sich mit diesem Appell, dass die Diskussion in alle gesellschaftlichen Bereiche getragen und der Protest breite Unterstützung finden wird.

Der Appell enthält drei klare Forderungen: Die Bundeswehr müsse "alle Kampfhandlungen" beenden, "sofort" mit dem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan beginnen und die dadurch frei werdenden Gelder zur Verbesserung der Lebensbedingungen der afghanischen Bevölkerung einsetzen. Nach Auffassung der Friedensbewegung sind das die unverzichtbaren Voraussetzungen für einen "selbstbestimmten Friedensprozess" in Afghanistan.

Weiterlesen … Friedensbewegung startet Unterschriftenkampagne gegen Krieg in Afghanistan

14.06.2010: „Viel Stoff, wichtiges Thema, viel Arbeit vor uns.“, war das mehrfach geäußertes Fazit aus der 2 ½ stündigen Vortrags-  und Diskussionsveranstaltung am 10. Juni 2010 an der Uni Stuttgart Vaihingen. Der Einladung von hib Stuttgart zum Thema „Zivilklausel - keine Militärforschung an Hochschulen! Wie die Waffenindustrie bei der wissenschaftlichen Forschung mitmischt“ mit dem Referenten Dietrich Schulze waren 20 überwiegend studierenden TeilnehmerInnen gefolgt.

Weiterlesen … Uni Stuttgart: Studierende wollen gegen Militärforschung aktiv werden

Weitere Beiträge …

Einladungmarxli 10Jahre 1

Wir laden alle Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde der marxistischen linken ein, gemeinsam 10 Jahre marxistische linke zu feiern - und mit Ingar Solty über das Ergebnis der EU-Wahl und die Herausforderungen für marxistische Kräfte zu diskutieren.
Damit wir besser planen können, bitten wir um baldige Anmeldung: marxistischelinke.sh@t-online.de
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Farkha Festival Komitee ruft zu Spenden für die Solidaritätsarbeit in Gaza auf

CfD communist solidarity dt
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Farkha2023 21 Buehnentranspi

Farkha-Festival 2024 abgesagt.
Wegen Völkermord in Gaza und Staatsterror und Siedlergewalt im Westjordanland.
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UNRWA Gazakrieg Essenausgabe

UNRWA Nothilfeaufruf für Gaza
Vereint in Menschlichkeit, vereint in Aktion

Mehr als 2 Millionen Menschen, darunter 1,7 Millionen Palästina-Flüchtlinge, zahlen den verheerenden Preis für die Eskalation im Gazastreifen.
Zivilisten sterben, während die Welt zusieht. Die Luftangriffe gehen weiter. Familien werden massenweise vertrieben. Lebensrettende Hilfsgüter gehen zur Neige. Der Zugang für humanitäre Hilfe wird nach wie vor verweigert.
Unter diesen Umständen sind Hunderttausende von Vertriebenen in UNRWA-Schulen untergebracht. Tausende unserer humanitären Helfer sind vor Ort, um Hilfe zu leisten, aber Nahrungsmittel, Wasser und andere lebenswichtige Güter werden bald aufgebraucht sein.
Das UNRWA fordert den sofortigen Zugang zu humanitärer Hilfe und die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern für bedürftige Palästina-Flüchtlinge.
Dies ist ein Moment, der zum Handeln auffordert. Lassen Sie uns gemeinsam für die Menschlichkeit eintreten und denjenigen, die es am meisten brauchen, die dringend benötigte Hilfe bringen.

Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge

Spenden: https://donate.unrwa.org/gaza/~my-donation


 

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