Aus Bewegungen und Parteien

Vom 21. bis 24. Mai lädt die SDAJ zum „Festival der Jugend 2010“ nach Köln ein
Nachdem sie ihr traditionelles Pfingstcamp zum 40. Geburtstag unter dem Titel der legendären Festivalreihe der 1970er und 1980er Jahre veranstaltete, will der Jugendverband an dem Erfolg von 2008 anknüpfen. Mehrere hundert Jugendliche erwartet sie über Pfingsten zu den Konzerten, Parties, Diskussionsrunden, Workshops und sportlichen Wettkämpfen.

Erneut findet das Fest im Kölner Jugendpark am Rhein statt, der schon mehrmals zu Pfingsten der SDAJ ein geeignetes Gelände bot. Eröffnet wird das Festival am Freitag mit einem Band-Wettbewerb, bei dem das Publikum seinen Favoriten wählen wird. Das musikalische Highlight am Samstag wird das Konzert mit der Ska-Band „Ratatouille“ aus dem Ruhrpott, der Ska/HipHop-Kombo „Mighty Mammut Movement“ aus Düsseldorf und dem Rapper Sinan aus Berlin. Der traditionelle Arbeiterliederabend mit anschließender Disko schließt das Festival-Programm am Sonntag Abend ab.

16.05.2010: Mit einer eindrucksvollen Abendveranstaltung im überfüllten Saal des Münchner EineWeltHauses ging eine Reihe von etwa 40 Veranstaltungen und Aktionen  zu Ende, mit der das Netzwerk ökumenischer Kirchentag und das Münchner Sozialforum diesen Kirchentag begleitete und an denen sich hunderte Menschen, überwiegend Kirchentagsbesucher beteiligten.

Das Motto dieser Veranstaltungsreihe war: "Das Ganze verändern, damit ihr Hoffnung habt" und sollte durchaus antikapitalistisch und im Sinne der internationalen Solidarität verstanden werden. Nicht zufällig war das Symbol der Veranstaltungsreihe das Kamel, das eher durch ein Nadelöhr gehe, als dass eine Reicher in den Himmel käme.

14.05.2010: Etwa 80 Leute, überwiegend BesucherInnen des ökumenischen Kirchentages, kamen zur Dialogveranstaltung "Marxismus - Religion - Emanzipation", zu der die Initiative "Marxismus im Dialog" ins Münchner EineWeltHaus eingeladen hatte. Mitveranstalter waren u.a. ChristInnen für den Sozialismus (CfS), transform!europe und die GEW. Die Moderatoren des Abends, Leo Mayer (DKP) und Bernd Michl (attac und "Kirche von unten"), stellten die Referenten des Abends vor:
Kuno Füssel, katholischer Theologe und aktiv in der Initiative "ChristInnen für den Sozialismus" und Walter Baier, vom Bildungsnetzwerk "transform! europe" und Vorsitzender der KP Österreichs von 1994 bis 2006.

13.05.2010: Mit einem Abend der Begegnung auf dem Münchner Altstadtring am Mittwoch den 12. Mai an dem tausende Gäste des Kirchentages an Infoständen und Bühnen vorbeiflanierten, begann der ökumenische Kirchentag in München.
Am Platz der Opfer des Nationalsozialismus stand ein "Gedeckter Tisch für alle" von "Kirche von unten" und dem Netzwerk Ökumenischer Kirchentag.

12.05.2010: Netzwerk Ökumenischer Kirchentag macht für Gerechtigkeit mobil – auch mit einer Unterschriftenaktion

Der 2. Ökumenischer Kirchentag München (12.05. – 15.05.10) soll zum Ausgangspunkt einer sozialen Bewegung für Gerechtigkeit werden. Dieses Ziel hat sich das Netzwerk Ökumenischer Kirchentag gesetzt, ein Zusammenschluss von mehr als 80 kirchlichen und politischen Organisationen. „Fair teilen statt sozial spalten“ lautet das Motto des Netzwerkes, als Erkennungszeichen dient ihm ein lila Kamel – in Anspielung auf den auch heute noch provozierenden Ausspruch des Evangelisten Markus, eher gehe ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Reich Gottes gelange.

festival_logo200Zum ersten internationalen Vorbereitungstreffen für die 17. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden, die vom 13. bis 21. Dezember 2010 in Südafrika stattfinden werden, sind in der venezolanischen Hauptstadt Caracas am Wochenende rund 100 Vertreter aus 22 Ländern zusammengekommen.

Im Rahmen des Treffens übergab Venezuelas Vizepräsident Elías Jaua als Vertreter des Gastgeberlandes der 16. Weltfestspiele 2005 die Festivalfahne an die südafrikanische Delegation. Dabei rief Jaua die Jugend der Welt auf, sich auf den Weltfestspielen »ohne jede Furcht, aber voller Stolz« für den Sozialismus einzusetzen, »denn die Banner des Sozialismus bedeuten geraden den Kampf für eine bessere Welt und den Sieg der Menschheit über die Barbarei«.

09.05.2010: Erstmals in München stoppten am 8. Mai etwa 4500 Bürgerinnen und Bürger einen provokatorischen Marsch der Neonazis. Die sog. Freien Nationalisten hatten unter dem Motto "1945 - Der Krieg war zu Ende, das Morden nicht" dazu aufgerufen, zu einem Ehrenmal für Opfer der beiden Weltkriege im Münchner Süden zu ziehen. Das Ehrenmal erinnert an die 3540 dort begrabenen Opfer, darunter 200 Verstorbene aus neun Nationen, vor allem aus Osteuropa, viele von ihnen Zwangsarbeiter, Kinder und Frauen.
Dagegen mobilisierten unter dem Motto "München ist bunt" seit Wochen die Bezirksausschüsse der Stadtteile im Münchner Süden, Parteien, antifaschistische Gruppen und Initiativen, Kirchen, Gewerkschaften, Sportvereine und viele gesellschaftliche Einrichtungen zu einem großen Kulturfest an der Demoroute der Neonazis.

08.05.2010: Erklärung der Fédération Internationale Des Résistants (FIR) – Association Antifasciste

Vor 65 Jahren erlebte die Menschheit am 8.Mai 1945 die endgültige militärische Zerschlagung des deutschen Faschismus. Dieses Datum markiert den Sieg über das menschenverachtende Regime des Hitler-Faschismus,
* das politische Gegner und Andersdenkende ausgrenzte, verfolgte und inhaftierte,
* das Menschen allein aus einer konstruierten Rassenzugehörigkeit als Juden, als Sinti und Roma, als Slawen millionenfach ermordete,
* das alle Nachbarstaaten in Europa und selbst Länder und Völker in anderen Teilen der Welt mit Krieg, Okkupation und Vernichtung überzog, ein Krieg, der mehr als 50 Millionen Menschen das Leben kostete.

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Neues von der Solidaritätskampagne: Abdeckplanen zum Schutz vor Regen. Gaza wird nicht vergessen!

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EBI Assoziierungsabkommen EU Israel"Gerechtigkeit für Palästina" hat eine Europäische Bürgerinitiative gestartet. Ziel: Aussetzung des Assoziierungsabkommens der EU mit Israel ++ Deutschland blockiert bisher Maßnahmen der EU
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