Aus Bewegungen und Parteien

11.04.2010: Etwa 600 bis 800 Menschen beteiligten sich am Samstag, 10. April an einer Menschen- und Aktionskette für die Forderung "Atomkraft abschalten!".
Was ursprünglich als Werbeaktion für die Ketten-re-Aktion am 24. April von Brunsbüttel zum AKW Krümmel gedacht war, geriet zu einer beachtlichen Kundgebung gegen die Politik der Stromkonzerne und der Bundesregierung(en), zu einer Aktionskette, die sich quer über den Münchner Marienplatz erstreckte.

07.04.2010: Auf über 80 Veranstaltungen im ganzen Bundesgebiet haben zehntausende Ostermarschierer den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan gefordert. Alle Aufrufe und die meisten Reden durchzog diese Forderung wie ein roter Faden. Wie sollte es auch anders sein, angesichts des immer häufigeren Mordens und Sterbens am Hindukusch.

Doch auch der Anfänge vor 50 Jahren wurde gedacht. In einer Presseerklärung hebt das Netzwerk Friedenskooperative zum Abschluss der Ostermärsche das Verdienst der Pioniere hervor: „In der Adenauer-Ära angefeindet und verfemt, haben die Initiatoren der Ostermärsche eine Tradition begründet, die immer noch aktuell, lebendig und mit langem Atem auf Missstände der Regierungspolitik aufmerksam macht“, erklärt der Geschäftsführer des Netzwerks, Manfred Stenner.

06.04.2010: Vor der historischen Kulisse der Altstadt in Landshut versammelten sich am Ostermontag 220 Teilnehmer zum diesjährigen Ostermarsch unter der Hauptlosung: Bundeswehr raus aus Afghanistan! Kurt Büttler vom AK 3. Welt benannte mit einem Zitat von Jean-Jacques Rousseau das, was die Ostermarschierer bewegt: „Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, - sondern – dass er nicht tun muss, was er nicht will.“

05.04.2010:Etwa 1000 Friedensfreunde aus Nürnberg und Umgebung versammelten sich am Ostermontag vor der Lorenzkirche. Zuvor waren sie in zwei Demonstrationszügen durch Nürnberg gelaufen.

Sabine Schiffer vom Institut für Medienverantwortung in Erlangen setzte sich in ihrer Rede mit der Medienberichterstattung über den Krieg in Afghanistan auseinander.

 

 

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04.04.2010:Auf der Eröffnungskundgebung der Ostermärsche in der Metropolregion Nürnberg versammelten sich etwa 150 Friedensaktivistinnen inmitten des belebten Einkaufzentrums auf dem Hugenottenplatz in Erlangen. Inhaltlicher Schwerpunkt war die atomare Bedrohung und de notwendige Beseitigung der Atomwaffen.

Fotos: Gustl Ballin

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05.04.2010: Nach der Auftaktkundgebung auf dem Potsdamer Platz beteiligten sich über 1000 am Osterspaziergang zu den Niederlassungen der Rüstungskonzerne im Berliner Regierungsviertel. Bei verschiedenen Zwischenstopps wurden die Fabrikanten des Todes und die Waffensysteme, die sie produzieren, vorgestellt. Diese neue Form des Ostermarsches in Berlin stieß bei allen Teilnehmern auf große Zustimmung.

03.04.2010: Mehrere Tausend nahmen am Samstag am Ostermarsch in Stuttgart unter der Losung „Bundeswehr raus aus Afghanistan! - anstatt rein in die Schulen!“ teil. Aufgerufen hatte auch der DGB-Bezirk Baden-Württemberg.

Die Demonstration ging vom Stuttgarter Deserteursdenkmal beim Theaterhaus zur Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz.

Fotos: Melanie Keller / Arno Neuber
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03.04.2010: Unter dem Motto "Frieden durch Gerechtigkeit - Schluß mit Lügen und Krieg" fand auch in München am Samstag, 3. April der diesjährige Ostermarsch statt. Etwa 600 Menschen beteiligten sich an der Demonstration und etwa 1000 an der Abschlußkundgebung auf dem Münchner Marienplatz. Auf Transparenten, in den Kundgebungsreden und über Lautsprecherwagentexte wurden vor allem der Abzug der Bundeswehr und aller fremden Truppen aus Afghanistan und die Beseitigung aller Atomwaffen gefordert.

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