Im Interview

Syrien Emine OseInterview mit Emine Osê, stellvertretende Ko-Vorsitzende der Autonomieverwaltung Nord- und Ostsyriens     

06.12.2019: Die stellvertretende Ko-Vorsitzende der Autonomieverwaltung Nord- und Ostsyriens, Emine Osê, geht in dem Interview auf Fragen zur türkischen Invasion und der Rolle internationaler Mächte ein. In dem Gespräch äußerte sich die Politikerin außerdem zum Schweigen der syrischen Regierung angesichts der Besatzung syrischen Territoriums durch das Nato-Mitgliedsland Türkei und dessen islamistische Proxy-Armee. Dass das Verfassungskomitee für Syrien in einer Sackgasse steckt, liege am Ausschluss der kurdischen Selbstverwaltung. Das demokratische Projekt sei das einzige Lösungsmodell für Syrien, sagt die stellvertretende Ko-Vorsitzende der Autonomieverwaltung.

Weiterlesen … Emine Osê: USA und Russland haben kein Interesse an demokratischer Lösung

Bolivien Adriana Guzman26.11.2019:  Die bolivianische Feministin Adriana Guzmán Arroyo spricht über die aktuelle Situation in Bolivien. Adriana Guzmán Arroyo gehört der Organisation "Feminismo Comunitario Antipatriarcal" an, die für einen antikolonialen und gemeinschaftlichen Feminismus eintritt. Die Organisation steht mit den wichtigsten bäuerlichen, indigenen und gewerkschaftlichen Organisationen Boliviens im Austausch und gehört zu den gesellschaftlichen Bewegungen, die seit Beginn gegen den Staatsstreich mobilisieren.

Weiterlesen … Adriana Guzmán: "In Bolivien gab es einen rassistischen und faschistischen Staatsstreich".

Syrien Mazloum Abdi Kobani07.11.2019: Nachfolgend finden Sie eine übersetzte, vollständige Abschrift des Interviews, das der kurdische Fernsehsender Rûdaw Media Network am 5. November 2019 mit dem Oberkommandierenden der Syrisch Demokratischen Kräfte (SDF) Mazloum Abdi geführt hat.

In dem Interview geht es um die Abkommen der USA und Russlands mit der Türkei, das Versagen dieser Abkommen und die weiteren Angriffe der türkischen Armee und ihrer dschihadistischen Hilfstruppen, die Haltung der Syrisch Demokratischen Kräfte gegenüber Russland und den USA nach den Abkommen mit der Türkei, die Rückkehr der US-Truppen, die Verhandlungen der SDF mit der Armee des syrischen Regimes über die Zukunft der SDF, die Einheit der kurdischen Kräfte und die Operation zur Ausschaltung des IS-Führers Abu Bakr al-Baghdadi.

Weiterlesen … Interview mit Mazloum Abdi, Oberkommandierender der Syrisch Demokratischen Kräfte (SDF)

Johannes Messerschmid10.09.2019: Am 11. September findet die mündliche Anhörung zu einem Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Spahn statt, der vorsieht, dass Menschen mit hohem Pflegebedarf künftig keinen Anspruch mehr auf dessen Gewährleistung und Finanzierung durch die Gesetzliche Krankenkasse haben, wenn sie nicht in ein Heim umziehen. Johannes Messerschmid, Mitglied im Vorstand des Behindertenbeirats der Stadt München, ist unmittelbar betroffen. Im Interview mit der »Kooperation Behinderter im Internet e.V. (kobinet)« sagt er: "Die Realisierung der Pläne des Gesundheitsministeriums (von Minister Spahn) würden für mich das Ende meines normalen und aktiven Lebens bedeuten."

Weiterlesen … Das Gesetz von Gesundheitsminister Spahn würde für mich das Ende meines normalen und aktiven...

Mazlum Kobane SDF commander in chief27.08.2019: Der türkische Staat will Nord- und Ostsyrien unter dem Vorwand einer »Sicherheitszone« besetzen ++ Verhandlungen USA - Türkei über »Sicherheitszone« ++ erste Schritte für Installation eines »Sicherheitsmechanismus« eingeleitet: US- und türkisches Militär kontrollieren gemeinsam, YPG zieht sich aus Pufferzone zurück, lokaler Militärrat übernimmt die Verteidigung ++ Verhandlungen gehen weiter. Die Syrisch Demokratischen Kräfte (SDF) nehmen indirekt teil ++ Interview mit SDF-Kommandant Mazlum Abdi

Weiterlesen … SDF-Kommandant Mazlum Abdi: Die Verhandlungen über die »Sicherheitszone« gehen weiter

GUA Uni Besetzung 2019 08 115.08.2019: In der Stichwahl (11.8.) um das Präsidentenamt in Guatemala hat mit Alejandro Giammattei ein Vertreter der extremen Rechten und Vertrauter der Militärs gewonnen. Es ist davon auszugehen, dass er nichts unternehmen wird, um Armut, Unterernährung oder Korruption zu bekämpfen, dafür aber fleißig weiter privatisieren wird (das wenige was noch nicht privatisiert ist) und die Repression gegen soziale Bewegungen weiter gehen wird. So gab es in den Wochen nach den Wahlen Mitte Juli mittlerweile vier Morde an Mitgliedern von Codeca, alle im Landkreis Livingston in Izabal.

Weiterlesen … "Viele Gründe für die Besetzung der Universitäten". Interview mit Besetzer*innen der San Carlos...

Palestina Mohammed Al AtawnehInterview mit Mohammed Al-Atawneh, Pressesprecher des Palästinensischen Gewerkschaftsbundes »Palestinian General Federation of Trade Unions«     

09.07.2019: Im Mai hat der Deutsche Bundestag die Bewegung »Boykott, Desinvestitionen, Sanktionen« (BDS), die die israelische Regierung per Boykott unter Druck setzen will, als antisemitisch verurteilt. Auf kommunaler Ebene werden Personen und  Organisationen, die sich nicht von BDS distanzieren, Räume für Veranstaltungen verweigert. Die Bundesjugendkonferenz der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di distanziert sich ebenfalls von der BDS-Kampagne und schließt jegliche Zusammenarbeit mit Organisationen aus, die diese unterstützen. Kerem Schamberger sprach mit Mohammed Al-Atawneh, Pressesprecher des Palästinensischen Gewerkschaftsbundes »Palestinian General Federation of Trade Unions« (PGFTU), u.a. über dieses Thema.

Weiterlesen … "Die BDS-Bewegung ist ein friedliches Mittel des palästinensischen Widerstands"

Weitere Beiträge …

Logo Ratschlag marxistische Politik

Ratschlag marxistische Politik:

Gewerkschaften zwischen Integration und Klassenkampf

Samstag, 20. April 2024, 11:00 Uhr bis 16:30 Uhr
in Frankfurt am Main

Es referieren:
Nicole Mayer-Ahuja, Professorin für Soziologie, Uni Göttingen
Frank Deppe, emer. Professor für Politikwissenschaft, Marburg

Zu diesem Ratschlag laden ein:
Bettina Jürgensen, Frank Deppe, Heinz Bierbaum, Heinz Stehr, Ingar Solty

Anmeldung aufgrund begrenzter Raumkapazität bis spätestens 13.04.24 erforderlich unter:
marxlink-muc@t-online.de

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UNRWA Gazakrieg Essenausgabe

UNRWA Nothilfeaufruf für Gaza
Vereint in Menschlichkeit, vereint in Aktion

Mehr als 2 Millionen Menschen, darunter 1,7 Millionen Palästina-Flüchtlinge, zahlen den verheerenden Preis für die Eskalation im Gazastreifen.
Zivilisten sterben, während die Welt zusieht. Die Luftangriffe gehen weiter. Familien werden massenweise vertrieben. Lebensrettende Hilfsgüter gehen zur Neige. Der Zugang für humanitäre Hilfe wird nach wie vor verweigert.
Unter diesen Umständen sind Hunderttausende von Vertriebenen in UNRWA-Schulen untergebracht. Tausende unserer humanitären Helfer sind vor Ort, um Hilfe zu leisten, aber Nahrungsmittel, Wasser und andere lebenswichtige Güter werden bald aufgebraucht sein.
Das UNRWA fordert den sofortigen Zugang zu humanitärer Hilfe und die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern für bedürftige Palästina-Flüchtlinge.
Dies ist ein Moment, der zum Handeln auffordert. Lassen Sie uns gemeinsam für die Menschlichkeit eintreten und denjenigen, die es am meisten brauchen, die dringend benötigte Hilfe bringen.

Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge

Hier spenden: https://donate.unrwa.org/gaza/~my-donation

UNRWA Gazakrieg Uebersicht 2024 01 03

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