Frauen und der spanische Krieg 1936 – 1939
30.10.2016: Frauen, die zwischen 1936 und 1939 die Spanische Republik und die soziale Revolution verteidigten, stehen im Mittelpunkt dieser biografischen Dokumentation von Ingrid Schiborowski und Anita Kochnowski, die am 31.10.2016 im Verlag am Park, edition ost, erscheint. Die biografische Dokumentation ist ein Projekt des Vereins „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936 – 1939“ e. V. mit Sitz in Berlin. Mit ihrer Arbeit holen die Autorinnen den Kampf der mutigen Frauen für Frieden, Freiheit und Demokratie in Spanien, außerhalb Spaniens für die Solidarität mit der spanischen Republik und später im Widerstand gegen den Zweiten Weltkrieg in das Gedächtnis der heute Lebenden. Sie erfassen nach fast einem Jahrzehnt unermüdlicher Recherchearbeit viele Internationalistinnen und Antifaschistinnen aus zahlreichen Ländern, die sich als Milizionärinnen, Krankenschwestern, Ärztinnen, Kraftfahrerinnen, Dolmetscherinnen, Journalistinnen, Fotografinnen für die Republik einsetzten.
29.10.2016: Vor 80 Jahren, im Juli 1936, putschten rechte spanische Militärs unter Führung Francos gegen ein zuvor bei demokratischen Wahlen gewähltes, linkes "Volksfront"-Bündnis. Unmittelbare Unterstützung fanden sie im faschistischen Deutschland und Italien, die sofort den Putsch-Generälen militärisch zur Seite sprangen. Hitler und das deutsche Militär ließen in Spanien ihre Luftwaffe (die Legion Condor) und Panzer für den bereits geplanten bevorstehenden großen Krieg üben. Während die übrigen europäischen Staaten, insbesondere England und Frankreich, mit ihrer „Nichteinmischungs-Politik“ dem Morden der Putschisten und Legionären tatenlos zusahen, war es allein die Sowjetunion, die die rechtmäßige Spanische Republik auch militärisch in ihrem Verteidigungskampf unterstützte.
01.10.2016: Im Wendejahr, als Hammer, Zirkel und Ährenkranz aus dem Schwarz-Rot-Gold der DDR-Fahne ebenso verschwanden wie die Nationalhymne „Auferstanden aus Ruinen“ und durch das „Deutschlandlied“ ersetzt wurde, schreibt Franz-Josef Degenhardt einen Roman über den Verfasser eben dieses „Liedes der Deutschen“ - und viele Linke machten damit wohl erstmals nähere literarische Bekanntschaft mit August Heinrich Hoffmann, der sich den Beinamen „von Fallersleben“ zugelegt hatte, nach der Stadt im Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, in der er 1798 geboren worden war.
17.09.2016: „Der Erich-Mühsam-Preis wird in diesem Jahr verliehen an Konstantin Wecker, Liedermacher, Poet, philosophierender Musiker, musizierender Philosoph, Aktivist, Anarchist“, so heißt es u.a. in der Begründung der in Lübeck ansässigen
18.06.2016: Offiziell ist die Sklaverei in der ganzen Welt abgeschafft. Doch diese Abschaffung existiert nur auf dem Papier. Weltweit werden rund 46 Millionen Menschen versklavt - das ist das erschreckende Ergebnis einer im Mai von der australischen Menschenrechtsorganisation Walk Free Foundation (WFF) veröffentlichten
01.06.2016: Die Nr. 106 (Juni 2016) der Zeitschrift Z - Marxistische Erneuerung wird in den nächsten Tagen ausgeliefert. Diese Ausgabe hat den Themenschwerpunkt „Krisenreaktionen in Europa“ mit Beiträgen von Walter Baier (Radikale Rechte in Europa), Gerd Wiegel (AfD in D), Klaus Dräger (Bilanz „Linker Aufbruch in Europa?“), Sebastian Chwala (Nuit Debout) und einem Gespräch zwischen Alexander Charlamenko und Gudrun Havemann (Russland).
11.05.2016: Gerd Fuchs, der bundesdeutsche Schriftsteller, der seit den späten 60er Jahren die deutsche Geschichte und Gegenwart literarisch kritisch begleitet hat, ist am 13. April 83jährig in Hamburg verstorben. Gemeinsam mit Heinar Kipphardt und Uwe Timm war er von 1973 bis 1982 Mitherausgeber der AutorenEdition, die für den Versuch einer neuen realistischen Prosa und zugleich für ein neues verlegerisches Modell in der Bundesrepublik stand, in der ein Autoren-Kollektiv bestimmte, welche Bücher verlegt werden und nicht die Verlagsvertreter.



