Aus Bewegungen und Parteien

05.02.2015: Der DGB-Region KERN (Kiel/Eckernförde/Rendsburg/Neumünster) hatte Anfang Januar zur Gründung eines Bündnisses „Das ist unsere Stadt – die Kiel Region ist weltoffen!“ eingeladen, um sich u.a. mit den bundesweit stattfindenden Gegendemonstrationen zu Pegida solidarisieren. Obwohl die Facebook-Gruppe Kigida bislang nicht in der Stadt aufgetreten ist, folgten an die 80 Organisationen und Einzelpersonen der DGB-Einladung.

hb antiAfD 310115 Frontranspis tg02.02.2015:  Mehr als 7.000 Menschen haben am Sonnabend, den 31. Januar, in Bremen gegen Rechtspopulismus, Rassismus und Nationalismus und für Solidarität und soziale Gerechtigkeit demonstriert. Aufgerufen hatten dazu 2 Bündnisse: ein eher autonomes und linksradikales „Bündnis gegen Nationalismus“ sowie ein in der Schlussphase auf über 80 Organisationen angewachsenes „Bündnis gegen Rassismus und Rechtspopulismus“. Nach Polizeiangaben lag die Zahl der Demonstranten bei 3.700. Diese Ziffer wurde jedoch sogar von der ortsansässigen Zeitung „Weser Kurier“ als zu gering eingeschätzt und mit 5.000 angegeben.

slh 270115 Befr Feier HStehr 083630.01.2015: Zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ und Vernichtungslagers Auschwitz wurde die zentrale Veranstaltung des Landes Schleswig – Holstein in Elmshorn durchgeführt. Schülerinnen und Schüler mehrerer Schulen gestalteten das eindrucksvolle Programm. Morgens und abends war der Saal ausverkauft. Szenische Darstellungen, musikalische Beiträge von kleinen Streichorchestern bis zur Rockband stellten verschiedene Aspekte der faschistischen Grausamkeiten und des Leidens dar. Beeindruckend bleibt, mit welcher Anteilnahme die Schülerinnen und Schüler ihre Darbietungen gestalteten. Lieder von Ilse Weber, im KZ verfasst und vertont, Hintergrundinformationen zu einzelnen Aspekten der Ursachen und Wirkungsweise des Faschismus und die Rockband der Erich – Kästner - Gesamtschule mit dem Lied der Ärzte „Schrei nach Liebe“ waren künstlerische Höhepunkte.

vvn 27Jan2015 plakat28.01.2015: Mit der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee begann die letzte Etappe der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg, die am 8. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands endete. Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg - das sollte die Lehre aus 12 Jahren Terrorherrschaft, Holocaust und Vernichtungskrieg sein. 70 Jahre danach spricht der Bundespräsident, der sich wieder "mehr militärische Verantwortung" wünscht, zum Jahrestag der Auschwitz-Befreiung ohne den Krieg zu erwähnen, der Grundlage des Holocaust war. Jeder Tag, an dem die Front im Osten hielt, war ein Todestag für Tausende. Deshalb wenden sich überlebende Verfolgte des Naziregimes und Aktivisten der Friedensbewegung mit einem Aufruf an die demokratische Öffentlichkeit, am 8. und 9. Mai 2015 mit vielfältigen sichtbaren Aktivitäten deutlich zu machen, auch heute gilt es der Losung "Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg" .

siko 2015 plakat17.01.2015: Vom 6. bis 8. Februar trifft sich in München wieder das Terrornetzwerk der NATO, unter dem Vorwand, eine Sicherheitskonferenz zu veranstalten. Schwerpunkt des dreitägigen Treffens mit Regierungschefs, Spitzen-Diplomaten und –Militärs, Waffenhändlern und Kriegsstrategen werden nach Angaben des Veranstalters, Wolfgang Ischinger, der „Ukraine-Russland-Konflikt“ sowie der Kampf gegen islamistischen Terror sein. Deshalb wird neben Bundeskanzlerin Angela Merkel, u.a. auch der ukrainische Präsident Petro Poroschenko an der 51. „Sicherheitskonferenz“ teilnehmen.

muenchen laut 120115 plakat14.01.2015: 20000 Münchner_innen versammelten sich gestern am Sendlinger Tor, um gegen die Kundgebung von Bagida (dem Pegida-Ableger in München) zu protestieren. "Platz da! Für Vielfalt und Miteinander" war das Motto, zu der "München ist bunt" und "Bellevue di Monaco" aufgerufen hatten. Der Aufruf wurde unterstützt von Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, zahlreichen weiteren gesellschaftlichen Gruppen. Allein 12 000 Menschen hatten via Facebook ihre Teilnahme zugesagt.  OB Reiter und Vertreter der verschiedenen Bündnisse und Glaubensrichtungen hielten kurze Reden.

nopegida uwi hiksch07.01.2015: Am Montag haben in vielen Städten Zehntausende gegen Rassismus, Islamfeindlichkeit und für mehr Solidarität mit Flüchtlingen demonstriert. In Dresden, wo die »Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes« laut Polizei etwa 18.000 Menschen mobilisieren konnten, waren es 4.000 Gegendemonstranten. Nach Ende der Pegida-Kundgebung wurde von ihnen der Aufmarschplatz symbolisch mit einem »Neujahrsputz« gereinigt. Insgesamt protestierten an diesem Tag über 45.000 in Deutschland gegen das Auftreten von Pegida und Pegida-Ablegern, gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung.

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Neues von der Solidaritätskampagne: Abdeckplanen zum Schutz vor Regen. Gaza wird nicht vergessen!

Gaza Soliaktion Regenplanen 2025 12 2
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EBI Assoziierungsabkommen EU Israel"Gerechtigkeit für Palästina" hat eine Europäische Bürgerinitiative gestartet. Ziel: Aussetzung des Assoziierungsabkommens der EU mit Israel ++ Deutschland blockiert bisher Maßnahmen der EU
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