Wirtschaft

muenchen_verdi_sparkassen_221012_sosch__05022.10.2012: 150 Kolleginnen und Kollegen der Finanz-Informatik, - das ist die IT-Ausgliederung der Sparkassen -, demonstrierten am Montag, 22.10.2012 gegen die Schließung des Münchner Standortes. Ver.di hatte aus diesem Anlass zu einem ganztägigen Streik aufgerufen, an dem sich in mehreren Städten etwa 1200 Beschäftigte beteiligten. Bislang haben die Arbeitgeber kein Entgegenkommen bei einigen unserer zentralen Forderungen gezeigt. Deshalb muss nun der Druck erhöht werden" erklärte die Gewerkschaftssekretärin Sigi Stenzel von ver.di Bayern. Nach einer Demo vom Münchner Gewerkschaftshaus durch die Innenstadt traf man sich zu einer Potestkundgebung vor der Filiale der Kreissparkasse im Zentrum.

Halle_STREIK_S_direct_1_dkp_isa07.08.2012: Seit dem 9. Juli diesen Jahres wird beim Sparkassen-Callcenter S-Direkt gestreikt. "S-Direkt" betreibt im Auftrag der Sparkassen unter anderem Marktforschungen, vereinbart Termine mit Kunden und sperrt Kreditkarten. Der Hauptsitz des Callcenters befindet sich in Halle (Saale), Sachsen Anhalt. Die rund 800 Beschäftigten bei "S-Direkt" haben nach Angaben von ver.di seit Jahren einen Stundenlohn von 7,38 Euro. Die Gewerkschaft verlangt deshalb eine sofortige Anhebung der Gehälter auf 8,50 Euro pro Stunde und einen Haustarifvertrag. In einem zweiten Schritt sollen es neun Euro pro Stunde sein. Mit mehr als 90 Tage Streik ist das der längste Arbeitskonflikt, den es je in einer Sparkasse gegeben hat.

siemens_maryland07.09.2012: Mit einem enttäuschenden, aber nicht direkt überraschenden Ergebnis endete die gestrige Abstimmung bei Siemens North East, Maryland über die gewerkschaftliche Vertretung: Zwar hatte eine Mehrheit der Beschäftigten zu Beginn der Kampagne die Gründung einer Gewerkschaft unterstützt. Aber nachdem Siemens über mehrere Wochen eine massive Einschüchterung der Belegschaft betrieb (siehe Stoppt die antigewerkschaftliche Kampagne bei Siemens), bröckelte die Zustimmung, so dass die United Steelworkers (USW) bei der Abstimmung letztendlich keine Mehrheit fand.

Stuttgart_20032010_MKeller_431506.09.2012: Am letzten Wochenende trafen sich in der Karl-Liebknecht- Schule gut 20 Genossinnen und Genossen aus sieben Bezirken zur 3. Klausurtagung des Arbeitskreises Betrieb und Gewerkschaft der DKP. Neben der Einschätzung wichtiger Tarifrunden, einer Bilanzierung der Aktivitäten zur Arbeitszeitverkürzung und der Untertstützung des Bündnisses UmFAIRteilen stand das Thema Automobilindustrie an. An der von Volker Metzroth, Sekretär für Betriebs- und Gewerkschaftspolitik, geleiteten Tagung, nahm sonntags auch Bettina Jürgensen teil.

02.09.2012: Siemens behauptet gern von sich, ein sozial verantwortliches Unternehmen zu sein. So hat der Konzern erst kürzlich ein Abkommen mit dem Gesamtbetriebsrat des Unternehmens, der IG Metall und dem internationalen Industrie-Gewerkschaftsverband IndustriALL Global Union geschlossen, mit dem sich Siemens verpflichtet, das Recht der Arbeitnehmer auf Wahl einer Gewerkschaft zu respektieren. Aber nur kurz darauf hat das Unternehmen in seinem Werk Maryland, USA, eine umfassende Anti-Gewerkschafts-Kampagne gestartet, für die es Ken Cannon, einen der teuersten Anti-Gewerkschaftsberater, engagiert hat. Doch die Beschäftigten bei Siemens in Maryland wehren sich. Sie sind dabei, sich bei den United Steelworkers zu organisieren, und haben Gewerkschaften weltweit um Unterstützung gebeten.

isw_forum19_190512_SoSch_00523.08.2012: An der Podiumsdiskussion beim 20. Forum des ISW (Institut für sozialökologische Wirtschaftsordnung) im Mai dieses Jahres wurde klar, dass nicht nur nach Alternativen zum Kapitalismus, sondern auch nach den Akteuren zu suchen sei, die diese Alternativen ins Werk setzen könnten. Renate Börger von attac, Andreas Schlutter von “Echte Demokratie jetzt” und Uwe Fritsch, VW-Betriebsrat aus Braunschweig schilderten aus sehr unterschiedlichen Perspektiven, welche Ergebnisse die Suche nach Alternativen in ihrem politischen Zusammenhang bisher ergeben haben. Die Diskussionsleitung hatte Walter Listl. Alle Referate und die Podiumsdiskussion im O-Ton sind im neuen ISW-report 89 veröffentlicht. Wir dokumentieren hier die Beiträge von Uwe Fritsch.

Sylt_Streik_Nordseeklinik_170812_PHeldt220.08.2012: An der Nordseeklinik in Westerland auf Sylt haben die Beschäftigten am 17.8. wieder die Arbeit niedergelegt. Nach Angaben von ver.di ist das der 19. Streiktag seit Anfang Juli. Die Gewerkschaft wirft dem Betreiber Asklepios vor, sich Gesprächen über einen neuen Tarifvertrag zu verweigern, der stattdessen erpresserisch mit der Klinikschließung droht und Streikbrecher mit üppigen Prämien ködert. Asklepios lockt die Streikbrecher mit freier Kost und Logis, zahlt die Reise nach Sylt und zudem eine "Prämie" von 200 Euro pro Tag. Die Beschäftigten der Sylter Nordsee-Klinik wollen trotz der Schließungsdrohung im Tarifstreit nicht klein beigeben. Ihre Streikstimmung ist ungebrochen, was eine ihrer Losungen auf friesisch zum Ausdruck bringt: "Lever Tarif us Slav (Lieber Tarif als Sklave)".

umfairteilen_300x25011.08.2012:  "Die Aktivisten, die sich vor dem Berliner Kanzleramt versammelt hatten, waren nicht zu übersehen. Mit Spielgeld, Pappgoldbarren und Megafon trommelten sie lautstark für höhere Steuern. Die Debatte darüber, wie die wohlhabenderen Bürger des Landes einen größeren Beitrag zur Bewältigung der Schuldenkrise leisten können, ist in vollem Gang – und sie dürfte ein zentrales Thema im anstehenden Bundestagswahlkampf sein." Das berichtete der Spiegel am 3. August. Die Demonstranten vertraten ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Sozialverbänden, Attac und weiteren Nichtregierungsorganisationen, die jetzt eine Attacke für die Einführung einer Reichensteuer begonnen haben. Für den 29. September ist ein großer bundesweiter Aktionstag geplant, mit dem das Bündnis für seine Forderungen werben will.

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marxistische linke Online-Veranstaltung

Das sozialistische Kuba unter Druck – Folgen der US Blockade, Widerstand und Solidarität

Kuba erlebt derzeit eine extreme Krise: Stromausfälle, Treibstoffmangel und wachsende Versorgungslücken bringen Energie- und Lebensmittelversorgung an den Rand des Kollapses. Die angehäuften Effekte der seit 1960 andauernden US-Blockade und Subversionen sind dafür der destruktive Hintergrund. Und extrem verschärft wird diese Lage durch die aggressive Eskalation der Trump-Regierung, durch welche die Bevölkerung besonders hart getroffen wird und zermürbt werden soll. Das System Kuba soll zerstört und dem US-Imperialismus gefügig gemacht werden.

Online-Veranstaltung mit
Edgar Göll, Vorstand des Netzwerks Cuba
Mittwoch, 16. September, 19:00 Uhr
An ZOOM- Meeting teilnehmen: https://us02web.zoom.us/j/82465536143

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Neues von der Solidaritätskampagne: Abdeckplanen zum Schutz vor Regen. Gaza wird nicht vergessen!

Gaza Soliaktion Regenplanen 2025 12 2
zum Text hier
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EL Star 150

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