Starnberg - „Ostermarsch Draußen“
02.04.2013: Am Montagvormittag trafen sich in Starnberg etwa 40 Unentwegte zum „Ostermarsch Draußen“ (Draußen steht hier nicht als Gegenpart von Drinnen, sondern für außerhalb Münchens!). Dieser traditionelle Osterspaziergang, der von der Münchner „Bifa – Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung“ organisiert wird, hat jeweils einen militärpolitischen Standort zum Ziel. Diesmal war es die FüUstgSBW – d.h. Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr – die Maxhof-Kaserne. Diese nach General Fellgiebel benannte Kaserne beansprucht ein riesiges Gelände im wunderschönen bayerischen Oberland – und es soll noch weiter ausgedehnt werden.
02.04.2013: Der Ostermontag ist im niederbayersichen Landshut seit vielen Jahren ein fester Termin für für die Friedensbewegung in der Region. Christian Feilitsch begrüßte für die Friedensinitiative Landshut die Gruppen, die den Ostermarsch unterstützen: U.a. den DGB, die IG Metall Landshut, verdi, die NGG Niederbayern, den Bund Naturschutz, die Partei die Linke, die DKP Landshut/Freising, die Jungsozialisten, das Bürgerforum gegen Atomkraft, und die VVN. Dementsprechend bunt war auch der Demonstrationszug durch die Stadt.
02.04.2013: Über 300 Menschen beteiligten sich am Ansbacher Ostermarsch, der in diesem Jahr unter dem Motto "Hubschrauber zu Windräder – Für Frieden und Energiewende“ stand. Bereits zum siebten Mal organisierten das Ansbacher Friedensbündnis (AFB) und die Bürgerinitiative (BI) „Etz langt´s!“ den Ansbacher Ostermarsch. Der Ostermarsch begann am Karsamstag mit einer Kundgebung vor der US-Kaserne in Katterbach, wo vor allem gegen den Lärmterror der dort stationierten Hubschrauber demonstriert wurde.
02.04.2013: Es ist an der Zeit: Sagt NEIN zur Kriegspolitik des Imperialismus, lautete das Motto des Os-termarschs in Berlin, vom Potsdamer Platz zum Bundeskanzleramt. Dem Aufruf der Berliner Friedenskoordination mit klaren Absagen an Kriegspropaganda und an die Grundgesetz- und völkerrechtswidrigen Auslandseinsätze der Bundeswehr zur Durchsetzung von geostrategi-schen und wirtschaftlichen Interessen folgten rund 1000 Teilnehmer aus dem Friedensbünd-nis. Die Berliner DKP demonstrierte mit Rosa-Luxemburg-Postern und eigenem Transparent „Hände weg von Syrien! Gemeinsam gegen Imperialismus & Krieg“.
02.04.2013: Diesmal stand der Frankfurter Ostermarsch unter diesen beiden Vorzeichen: Keine Nazis, an keinem Ort dieses Landes und keinen Krieg, der jemals wieder von diesem Land ausgeht! An den Auftaktpunkten ließen die Nazis sich nicht blicken, aber die Friedensdemonstranten waren diesmal auch besonders aufmerksam und entschlossen, jegliche Annäherung zu verhindern. Das Hauptthema, die unbemannten Kampfdrohnen, die in den nächsten Jahren massenhaft von der Bundeswehr (und anderen) angeschafft werden sollen und neuen militärischen Abenteuern mit noch mehr Tod und Vernichtung Vorschub leisten sollen, wurde ausführlich auf den Kundgebungen angesprochen.
02.04.2013: "Krieg ist keine Lösung" lautete das diesjährige Motto des Kieler Ostermarsches. 150 unverdrossene Friedens"marschierer" zogen mit Transparenten, Sandwitches und Fahnen "bewaffnet" durch die Holstenstrasse zum "Platz der Kieler Matrosen" am Hauptbahnhof und wieder zurück zum Asmus-Bremer-Platz. Seit nunmehr über 50 Jahren finden alljährlich die Osteraktionen der bundesdeutschen / deutschen Friedensbewegung statt – mit höchst unterschiedlicher Beteiligung. Von hundert Demonstranten beim Ostermarsch 1962 bis zu 300.000 im Jahr1968 und einem ähnlich hohen Mobilisierungsgrad Anfang bis Mitte der 80er Jahre im Zusammenhang mit der sog. "Nachrüstungsdebatte". Ausreisser nach oben gab es dann wieder 1991 (2. Golfkrieg) und 2003 (Irakkrieg).
01.04.2013: Zu den diesjährigen Ostermärschen, die heute in Chemnitz, Dortmund, Frankfurt a.M., Hamburg, Kassel, Nürnberg und anderen Städten zu Ende gehen, erklärt der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag zusammenfassend:
30.03.2013: "Militäreinsätze beenden! Politik für die Menschen statt für Banken und Konzerne!" Unter diesem Motto stand der Münchner Ostermarsch am Samstag, 30. März, an dem sich bei der Demo und anschließenden Kundgebung in der Münchner Innenstadt etwa 500 Menschen beteiligten. Nach einem ökumenischen Gottesdienst hatte man nicht zufällig als Ort der Auftaktkundgebung das Mahnmal des Oktoberfestattentates auf der Münchner Theresienwiese gewählt um an die NSU-Morde zu erinnern, auf den bevorstehenden Prozess und die antifaschistische Demonstration hinzuweisen, die aus diesem Anlass am 13. April in München stattfindet.




