EU - Die Schulden-Union
10.05.2012: Euroland - abgebrannt. Soviel Schulden hatte das Abendland noch nie. Ende 2011 haben die Staatsschulden der EU-27 die Zehn-Billionen-Marke überschritten: 10.422 Milliarden Euro (alle Zahlen Eurostat); ein Drittel (33,8%) mehr - 2632 Millilliarden – als zu Beginn der Finanzkrise 2008. Offenbarungseid auch für die Euro-Zone: 8,2 Billionen Schulden, 26,7% = 1733 Milliarden Euro mehr als 2008. Die Schuldenquote der EU beträgt inzwischen 82,5% des BIPs von 9,4 Billionen Euro: 20 Prozentpunkte mehr als 2008. Bei der Euro-Zone ist der Verschuldungsgrad noch höher: 87,2% des addierten BIP – 17,1 Prozentpunkte mehr als vor der Krise.
30.04.2012: Passend zur öffentlichen Auseinandersetzung über die Rolle der sogenannten Finanzmärkte über Armut und Reichtum in der Welt und in diesem Land veröffentlichte das Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V. (
24.04.2012: Als vor wenigen Wochen der israelische Ministerpräsident Netanjahu die USA besuchte und gegenüber US-Präsident Barack Obama und auf dem Jahreskongress der zionistischen Lobby-Organisation AIPAC die Kriegstrommeln für ein umgehendes militärisches Vorgehen gegen den Iran rührte, sah es für viele Menschen - auch linke und pazifistische - so aus, als würde hier das nächste große imperialistische Verbrechen der USA vorbereitet. Aber in der Frage - Krieg oder Frieden - gilt es, stets kühlen Kopf zu bewahren und sich in einer konkreten Analyse der konkreten Situation nicht durch Emotionen beirren zu lassen. Aktuelle Ereignisse der letzten Tage belegen, dass die von uns hierzu veröffentlichte Analyse (
19.04.2012: Jedes Frühjahr legt das isw Fakten und Argumente zur wirtschaftlichen und sozialen Lage vor. In 17 Schwerpunkten u.a. Löhne, Produktivität, Gewinne, Steuern, Staatsverschuldung, Reichtum/Armut, Arbeitslosigkeit, Renten wird die soziale Lage in Deutschland und an Hand von Vergleichsgrafiken und -tabellen in der EU/Eurozone untersucht. Damit trägt das isw dem Umstand Rechnung, dass sowohl die aktuelle Lage wie die Perspektive in der Zukunft abhängen von den transnationalen Verflechtungen der deutschen Wirtschaft, und hier in erster Linie von der Qualität der europäischen Währungs- und Wirtschaftsgemeinschaft. Ein Schwerpunkt liegt diesmal auf der Verteilungsfrage.
28.03.2012: Die OECD schlägt Alarm: Der spürbare Wirtschaftsabschwung in vielen Industrieländern habe schwere Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. In ihrer Arbeitsmarktstudie vom Herbst 2011 geht sie davon aus, dass in absehbarer Zeit keine neuen Jobs geschaffen werden. In den 30 OECD-Mitgliedsländern waren Mitte vergangenen Jahres bei einer Arbeitslosenquote von 8,2% insgesamt 44,5 Millionen Menschen ohne einen Job; 13,4 Millionen mehr als vor der Krise 2009.
16.03.2012: Vor (heute) etwa dreieinhalb Jahren bewilligte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) dem Professor für Psychologie an der Universität Konstanz und dort Leiter der Projektgruppe Friedensforschung, Wilhelm Kempf, Gelder für ein Projekt zur empirischen Erforschung des Zusammenhangs von Israelkritik' und "Antisemitismus" im heutigen Deutschland, also des Zusammenhangs zwischen kritischer Einstellung zu Israels Politik und Abneigung gegen Juden …
06.03.2012: Am Montag hat die Zentrale Wahlkommission der Russischen Föderation nach Auswertung von 99,3 Prozent der Wahlprotokolle Wladimir Putin zum Sieger der Präsidentenwahlen vom vergangenen Sonntag erklärt. Bei einer Wahlbeteiligung von 65,3 Prozent entfielen auf ihn 63,6 Prozent der abgegebenen Stimmen. Auf den zweiten Platz kommt der KPRF-Vorsitzende Gennadi Sjuganow mit 17,18 Prozent, gefolgt von dem Oligarchen Michail Prochorow (7,98 %), dem Vorsitzenden der nationalistischen LDPD, Wladimir Schirinowski (6,22 %), und Sergej Mironow von der Partei Gerechtes Russland (3,85 %).




