Internationales

alt30.07.2010:  Als vor zwei Wochen die internationale Afghanistan-Konferenz unter Beteiligung der UN-Spitze und etwa 70 Staaten geendet hatte, wurde sie von einer namhaften deutschen Tageszeitung als "Tag der Schönredner" zusammenfassend bezeichnet. Für die ´Heimatfront` vor allem in den USA und der EU verbreitete die Konferenz die Behauptung, dass die afghanische Regierung ihre Existenz ab 2014 selbst in die Hand nehmen würde. Zur aktuellen Sicherheitslage im Lande wurde Optimismus versprüht, allen voran der deutsche Außenminister Guido Westerwelle, der ganz mutig sich gerierend auf das Tragen einer Schussweste verzichtete.

Weiterlesen … Wikileaks zur Lügnerdemaskierung nutzen

alt18.07.2010:  Hektische Reisetätigkeit und Gespräche der verantwortlichen oder sich verantwortlich fühlenden Politiker findet in diesen Tagen im Nahen Osten rund um Palästina und Israel statt. Nicht besonders überraschend - denn zum Einen sind die Nachbeben des israelischen Massakers am 31. Mai gegen die Gaza-Friedensflottille nicht abgeklungen, die Forderungen der Weltöffentlichkeit nach vollständiger Aufhebung der israelischen Blockade und der Ermöglichung eines menschenwürdigen Lebens in Gaza stehen weiterhin im Raum. Zum Zweiten läuft im September die Zeit der von Israel vekündeten 'Beschränkung des Siedlungsbaues' im Westjordanland und Ostjerusalem aus und soll nach Ansicht der Rechten Israels und der Regierung nicht verlängert werden.

Weiterlesen … Nahost - schachernde Diplomatie, linke Prinzipien

alt15.07.2010:  Vor etwas mehr als einem Jahr führten die iranischen Präsidentschaftswahlen am 12. Juni zu einer breiten Protestbewegung großer Teile der Bevölkerung, besonders in den großen Städten und in der Hauptstadt des Landes.  Damals erklärte die kommunistische 'Tudeh-Partei des Irans' (TPI) ihre "ganze Unterstützung des Kampfes des iranischen Volkes gegen das diktatorische Regime" und bekräftigte gleichzeitig, ihre "feste Ablehnung jeder ausländischen Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Irans." Dass diese strategische Linie weiterhin höchste Bedeutung hat, zeigen jüngste Ereignisse.

Weiterlesen … Probleme einer echten Iran-Solidarität

myanmar_jean-marie-hullot13.07.2010: Nirgendwo auf der Welt ist die Wahrscheinlichkeit, von einer giftigen Schlange gebissen zu werden, so hoch wie in Myanmar, ehemals Burma. Die Reptilien werden auch metaphorisch in die politische Sprache aufgenommen.

„Die Schlangen häuten sich“, so kommentieren Myanmars Exilgruppen die letzten Manöver der Militärmachthaber vor den Wahlen im Herbst. Gemeint sind mehrere herausragende Generäle, die ihre Uniform abgelegt haben und nun Zivil tragen. Sie bilden das Top-Management einer neuen Partei, der Union Solidarity and Development Party (USDP). Diese Partei soll den Wahlsieg davontragen. Die USDP ist die größte politische Partei, die es jemals in Burma gegeben hat. Ihre Massenbasis bildet die Union Solidarity and Development Association (USDA), die 24 Mill. Armeeangehörige, Angestellte der öffentlichen Verwaltungen, Lehrer und Studenten zusammenfasst. Sogar manchem ausländischen Besucher fällt auf, dass in den zentralen Regionen Burmas, vor allem in Rangun, die Ablehnung der Militärdiktatur und die Empörung über die miserablen Lebensbedingungen weit verbreitet sind.

Weiterlesen … Myanmar: Das Häuten der Schlangen

alt12.07.2010:  Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Staatenwelt in Osteuropa und der Restauration des kapitalistischen Systems in diesen Staaten um 1990, brachen auch die Wirtschaftsbeziehungen dieser Staaten zu Kuba massiv ein. Die Auswirkungen in der Landwirtschaft Kubas waren dramatisch, die einseitige Ausrichtung auf die Zulieferung landwirtschaftlicher Güter (vor allem Rohrzucker) rächte sich. Offen gesteht die Regierung Kubas ein, dass die Landwirtschaft bis heute noch nicht den Bedürfnissen des Volkes gerecht wird. Bereits früher angekündigt und eingeleitet, gab die Regierung unter Raul Castro Ende Juni den Stand der massiven Veränderungen zur Ankurbelung der Landwirtschaft bekannt.

Weiterlesen … Kubas Bauern auf neuen Wegen

alt09.07.2010:  Im Zusammenhang mit den blutigen Unruhen in Kirgistan wird nach Informationen über die kommunistische Partei dieses Landes und ihre Haltung zum Sturz des Bakijew-Regimes Anfang April sowie zu den nachfolgenden Ereignissen gefragt. Wir wollen versuchen, darauf eine Antwort zu geben. Da die Partei der Kommunisten Kirgistans (PdKK) keine eigene Internetseite hat, stehen uns dabei leider deren aktuelle Stellungnahmen nicht zur Verfügung. Wir sind auf Informationen von dritter Seite, insbesondere auf russische Quellen und russischsprachige Veröffentlichungen kirgisischer Internetseiten angewiesen.

Weiterlesen … Über die Kommunisten in Kirgistan

alt07.07.2010: Als wir vor kurzer Zeit über das Weißbuch der Regierung der VR China informierten, wurde auch darauf hingewiesen, dass ein wichtiger Teil des offensiven Ausdehnens der Internet-Nutzung in China darin bestehen würde, mittels dieses Mediums die demokratische Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung von Staat und Gesellschaft stärken. Eine Seite dieser Anstrengungen ist naturgemäß die Bereitstellung von Informationen aller Art. Am 1.7.2010 machte die Nachrichtenagentur Xinhua bekannt, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) in diesem Sinne zum 89. Jahrestag ihrer Gründung eine online-Datenbank mit ihren "zentralen politischen Theorien" freigeschaltet habe.

Weiterlesen … Marx, Engels, Lenin... für mehr als 380 Millionen

alt30.06.2010:  Seit der brutalen Ermordung der 9 Freiheitsaktivisten auf der Mavi Marmara, dem Hauptschiff der GAZA-Freiheitsflotte durch israelisches Militär, stehen Ursachen und Folgen dieses Ereignisses im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit, wenn es die Lage im Nahen Osten betrifft. Selbst das EU-Parlament forderte die Beendigung der GAZA-Blockade, die Regierungen der EU schließen sich, um der öffentlichen Meinung zu entsprechen, dem an und erzwingen sogar ihre Beteiligung an der von Israel geplanten Untersuchungskommission. Doch Fakten beweisen erneut, dass die palästinensische Nation von EU und USA keine wirkliche Hilfe zu erwarten hat.

Weiterlesen … Israel: Liebermann will ethnische Säuberungen

Weitere Beiträge …

Wir sprechen über Palästina

Gazakrieg Grafik Totoe 2024 04 07

mit Rihm Miriam Hamdan von "Palästina spricht"

Wir unterhalten uns über den israelischen Vernichtungskrieg, die Rolle Deutschlands (am 8. und 9. April findet beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag die Anhörung über die Klage Nicaraguas gegen Deutschland wegen Beihilfe zum Völkermord statt), die Situation in Gaza und dem Westjordanland und den "Tag danach".

Onlineveranstaltung der marxistischen linken
Donnerstag, 18. April, 19 Uhr

https://us02web.zoom.us/j/82064720080
Meeting-ID: 820 6472 0080


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Logo Ratschlag marxistische Politik

Ratschlag marxistische Politik:

Gewerkschaften zwischen Integration und Klassenkampf

Samstag, 20. April 2024, 11:00 Uhr bis 16:30 Uhr
in Frankfurt am Main

Es referieren:
Nicole Mayer-Ahuja, Professorin für Soziologie, Uni Göttingen
Frank Deppe, emer. Professor für Politikwissenschaft, Marburg

Zu diesem Ratschlag laden ein:
Bettina Jürgensen, Frank Deppe, Heinz Bierbaum, Heinz Stehr, Ingar Solty

Anmeldung aufgrund begrenzter Raumkapazität bis spätestens 13.04.24 erforderlich unter:
marxlink-muc@t-online.de


 

Farkha2023 21 Buehnentranspi

Farkha-Festival 2024 abgesagt.
Wegen Völkermord in Gaza und Staatsterror und Siedlergewalt im Westjordanland.
hier geht es weiter zum Text


 

 

UNRWA Gazakrieg Essenausgabe

UNRWA Nothilfeaufruf für Gaza
Vereint in Menschlichkeit, vereint in Aktion

Mehr als 2 Millionen Menschen, darunter 1,7 Millionen Palästina-Flüchtlinge, zahlen den verheerenden Preis für die Eskalation im Gazastreifen.
Zivilisten sterben, während die Welt zusieht. Die Luftangriffe gehen weiter. Familien werden massenweise vertrieben. Lebensrettende Hilfsgüter gehen zur Neige. Der Zugang für humanitäre Hilfe wird nach wie vor verweigert.
Unter diesen Umständen sind Hunderttausende von Vertriebenen in UNRWA-Schulen untergebracht. Tausende unserer humanitären Helfer sind vor Ort, um Hilfe zu leisten, aber Nahrungsmittel, Wasser und andere lebenswichtige Güter werden bald aufgebraucht sein.
Das UNRWA fordert den sofortigen Zugang zu humanitärer Hilfe und die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern für bedürftige Palästina-Flüchtlinge.
Dies ist ein Moment, der zum Handeln auffordert. Lassen Sie uns gemeinsam für die Menschlichkeit eintreten und denjenigen, die es am meisten brauchen, die dringend benötigte Hilfe bringen.

Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge

Spenden: https://donate.unrwa.org/gaza/~my-donation


 

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