Hochgeschwindigkeit in der VR China
14.02.2011: Für alle Entwicklungsländer stellt sich die Frage der Modernisierung in Technik und Wissenschaft ähnlich dar. Wenn sie z.B. einen Entwicklungsabstand zu den fortgeschrittensten Industriestaaten von 50 Jahren und eine ähnliche Geschwindigkeit wie Letztere in der Entwicklung haben - werden sie den fortgeschrittensten Stand von Wissenschaft und Technik nicht nur nicht erreichen, sondern tendenziell und im Vergleich sogar zurück bleiben. Technologische Erfolge der Volksrepublik China im letzten Jahr zeigen, dass solches Schicksal nicht zwangsläufig ist. Ein Beispiel ist die Entwicklung von Eisenbahnnetzen für Hochgeschwindigkeitszüge.
13.02.2011: Zu den Ereignissen in Ägypten erklärte die DKP-Vorsitzende Bettina Jürgensen:
11.02.2011: Eigentlich wollte ich heute Mittag Magdi anrufen und zur Rede von Mubarak befragen und zu dem neuen Gerücht, dass Mubarak aus Kairo abgereist sei. Aber die Verbindung mit ihm kam nicht zustande. Ich erreichte aber einen Gesprächspartner, der gerade auf dem Platz vor dem staatlichen Fernsehgebäude stand. Er schilderte mir eine Momentaufnahme der Situation auf dem Platz.
10.02.2011: Obwohl viele sogenannte Entwicklungsländer gute natürliche Voraussetzungen zur Eigenversorgung ihrer Bevölkerung mit Lebensmitteln haben, ist es eine Tatsache, dass das kapitalistische Wirtschaftssystem eben dieses in vielen Fällen verhindert und Hunger und Ernährungsnot tagtäglich erzeugt. Die Konsequenz: viele Entwicklungsländer verschulden sich zunehmend durch Nahrungsmittelimport und geraten so in die Stromschnellen einer ständig anwachsenden und 'tödlichen' Abhängigkeit. Anfang des Jahres startete die Regierung Venezuelas eine groß angelegte Initiative, um das Land aus einer solchen Zwangslage zu befreien.
08.02.2011: Während am vergangenen Sonntag die Teilnehmer des 10. Weltsozialforums unter der Losung "Eine andere Welt ist möglich!" durch die Straßen der senegalesischen Hauptstadt Dakkar zogen, standen zur gleichen Zeit erneut Zehntausende auf dem zentralen Tahrir-Platz in Kairo, um ihre Forderung nach dem sofortigen Abgang des ägyptischen Staatschef Mubarak und des von ihm installierten Regimes zu bekräftigen. Die revolutionären Volkserhebungen in Tunesien und Ägypten bestätigen die Richtigkeit dieser Überzeugung: "Eine andere Welt ist möglich." Sie liefern zugleich aber auch eine Antwort auf die Frage, wie diese andere Welt zu erreichen ist.
03.02.2011: Seit dem gestrigen Mittwoch - etwa gegen 14 Uhr - fallen in Ägypten und in erster Linie in Kairo die Anhänger des Staatspräsidenten Hosni Mubarak über die friedlich, aber entschieden ihre Forderung nach seinem Rücktritt und nach demokratischen Freiheiten und sozialen Besserungen erhebenden Volksmassen. Mit allen Arten von Waffen, auf Kamelen, Pferden und mit Autos trugen sie ihre Angriffe zunächst auf dem Tahrir-Platz in Kairo, dann später in der ganzen Stadt vor. 4 Tote und 4.000 Verletzte waren das statistische Resultat dieser Verbrechen bis heute, aus denen sich noch bzw. weiterhin die Armee heraushielt.
02.02.2011: Mit Sorgen blicken die extremistisch rechte Regierung Israels und ihre Bündnisgenossen in den USA und der EU auf die aktuellen Ereignisse und Volkserhebungen in ihrem Umfeld. Denn es droht eine Schwächung und ein Abbröckeln des eigenen Einflusses und der westlichen Hegemonie. Und die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, hatte das sicherlich auch im Hinterkopf, als sie gestern in Israel anmahnte, den sogenannten 'Friedensprozess' mit den Palästinensern wieder in Gang zu setzen - solange es noch Zeit und Optionen dafür gäbe ... ! Was in Ägypten jedoch erst noch und hoffentlich bald ansteht: im Libanon hat die letzte Regierungsbildung den Prozess "Nationen wollen ihre Befreiung" schon voran gebracht.
30.01.2011: Dass aus einem 'Funken ein Steppenbrand' entstehen kann, ist eine alte sprichwörtliche Wahrheit, die sich dieser Tage in Nordafrika und im Nahen Osten erneut beweist. Am 17. Dezember des letzten Jahres wurde der Funken mit der erschütternd traurigen Selbstverbrennung eines arbeitslosen und verzweifelten jungen Akademikers im tunesischen 



