Bundesregierung erwartet Superaufschwung
21.10.2010: Heute Vormittag hat Bundeswirtschaftsminister Brüderle in Berlin die Herbstprognose der Bundesregierung vorgestellt. Wie erwartet orientiert sie sich am Herbstgutachten der "führenden" Wirtschaftsinstitute. Brüderle hob besonders die positiven Auswirkungen für den Arbeitsmarkt hervor. "Wachstum und Beschäftigung gehen Hand in Hand und beflügeln sich gegenseitig", sagte der Wirtschaftsminister. Er erwarte, dass die Zahl der Arbeitslosen im Jahresschnitt auf rund 2,9 Millionen sinken werde. Er äußerte sich nicht zur Qualität der Arbeitsplätze.
26.09.2010: Mit einem Eröffnungsvortrag von Oskar Negt beginnt am 1. Oktober der Kongress Öffentlichkeit und Demokratie in der Friedrich-Ebert-Stiftung und im Wissenschaftszentrum Berlin. In über 70 Workshops, Vorträgen und Diskussionen wird gefragt: Wer und was kommt in der öffentlichen Diskussion zur Sprache? Welche Themen, welche Erfahrungen haben dort keinen Raum? Und welchen Spielraum für Interventionen haben kritische Bürger und Initiativen?
17.09.2010: In der Haushaltsdebatte des Bundestags hat Kanzlerin Angela Merkel das Projekt Stuttgart 21 nicht nur vehement verteidigt, sie deklarierte auch die Landtagswahlen in Baden-Württemberg zur Volksabstimmung über das die Tieferlegung des Stuttgarter Bahnhofs. „Bei völlig rechtmäßig getroffenen Entscheidungen braucht man keine Bürgerbefragung in Stuttgart. Vielmehr wird genau die Landtagswahl im nächsten Jahr die Befragung der Bürger über die Zukunft Baden-Württembergs, über Stuttgart 21 und viele andere Projekte sein, die für die Zukunft dieses Landes wichtig sind. Das ist unsere Aussage“.
07.09.10: Auf dem "Atomgipfel" der Bundesregierung wurde Montag Nacht beschlossen, die gefährlichen Atomkraftwerke deutlich länger als bisher geplant am Netz zu lassen. Bis Mitternacht hatte Kanzlerin Merkel mit ihren Minister/innen im Kanzleramt gefeilscht - und sich auf die Seite der Atomlobby geschlagen. Um durchschnittlich 12 Jahre will die Regierung die AKW-Laufzeiten verlängern. Selbst Sicherheitsnachrüstungen etwa gegen Flugzeugabstürze scheinen vom Tisch zu sein.
02.08.2010: Hallo liebe Genossinnen und Genossen !
26.07.10: Aus Sicht der Reichen und der Unternehmen ist die schwerste Wirtschaftskrise in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland überstanden. „Die deutsche Wirtschaft ist wieder in Partylaune“, sagte Hans-Werner Sinn, Präsident des Ifo-Instituts. Völlig überraschend sind die Unternehmensmanager in Deutschland voller Optimismus.
20.07.2010: Bei der Deutschen Bahn sind wegen der Hitze deutlich mehr technische Pannen aufgetreten als bisher bekannt. Laut ZDF-Magazin »Frontal 21« kam es allein am 10. Juli, also an dem Tag, an dem mehrere ICE-Klimaanlagen ausfielen, insgesamt zu 293 Störfällen bei Zügen. Dazu zählen Bremsstörungen, Triebzugschäden, Störungen an Funkeinrichtungen und Zwangsbremsungen mit unbekannter Ursache. 485 Züge waren insgesamt über 100 Stunden verspätet. Und anders als von der Bahn imemr wieder behauptet liegt es eben doch an den personellen Einsparungen.



