"...ratterten die Maschinengewehre die Revolutionäre an der Mauer zu Tode."
Heinrich Ehmsens Bilder vom Ende der Revolution
24.04.2019: "Das Chaos feierte Orgien in München. Die rote Armee in Bayern kämpfte sich bis zum Untergang in München durch, wo die von Epp‘schen und von Lüttwitz‘schen Freicorps ‚triumphierten‘. Auf dem Kasernenhof (…) in der Theresienstraße ratterten die Maschinengewehre die Revolutionäre an der Mauer zu Tode. Mit Besessenheit und Empörung malte und zeichnete ich diese Erlebnisse."[1] So beschreibt Heinrich Ehmsen das Ende der Münchner Räterepublik Anfang Mai 1919.
15.03.2019: Dirk Krüger erinnert an das einzige deutschsprachige Kinder- und Jugendbuch zum Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939), an das Buch "Vier spanische Jungen".
01.03.2019: Ein Rückblick auf Ereignisse des Jahres 1979 eröffnet dem heutigen Betrachter interessante Erkenntnisse, die helfen können, eine sehr Deutschland zentrierte historische Sichtweise (100 Jahre Novemberrevolution / "Mauerfall" vor 30 Jahren) zumindest zu erweitern. Eine Reihe von Ereignissen von vor vierzig Jahren haben nämlich politische Prozesse in Gang gesetzt, die nachhaltig unsere Gegenwart prägen.
07.02.2019: Nach Brexit, dem Wahlsieg von Donald Trump in den USA und den Wahlerfolgen rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien in Europa fragt der Sammelband »Die neuen Bonapartisten«, wie weit das Marx'sche Bonapartismus-Konzept trägt, um die Wiederkehr von Autoritarismus und Nationalismus zu verstehen und diskutiert dies in historischer Rückschau und aktuellen Länderuntersuchungen. Wir veröffentlichen einen Auszug aus dem Beitrag von Frank Deppe.
22.01.2019: In seinem vierten, von Sponsoren und Medienpartnern in der Bundesrepublik unterstützten Jahr präsentierte sich Hellas Filmbox Berlin stärker als europäische Plattform für den aus klammen Finanzen wiederaufstrebenden "Neuen Griechischen Film". Im Kino Babylon standen vom 16. bis 20. Januar 2018 insgesamt 44 innovative Filme aller Genres zur Auswahl.
Zur deutschen Erstausgabe von Walter Lippmanns »Die öffentliche Meinung«.
27.11.2018: Der in Bad Leonfelden im österreichischen Mühlviertel lebende Helmut Rizy hat sich vor allem mit seinem Roman »Hasenjagd im Mühlviertel« von 2008 über die NS-Vergangenheit der oberösterreichischen Provinz einen Namen gemacht, aber auch mit »Andreas Kiesewetters Arbeitsjournal« (2001) einen »leichtfüßig-schrägen« Schlüsselroman über die Kleinstadt verfasst. Sein neuester Roman »Herbstzeitlose« handelt von zwei Brüdern im Pensionsalter und ihren Familien. Rizy beleuchtet die Beziehungen zwischen Angehörigen eines Familiengefüges, die nur bei flüchtiger Betrachtung belanglos scheinen.
12.11.2018: Linksparteichef Riexinger will Spaltungen überwinden und neue Solidarität praktisch machen. Aber wie lässt sich ein neuer politischer Block für fortschrittliche Politik bilden? Über das Buch »Neue Klassenpolitik« schreibt Tom Strohschneider:




