Syrien-Gespräche in Genf ohne kurdische Vertreter
02.02.2016 In Genf haben unter Vermittlung der UNO die Verhandlungen über ein Ende des seit fünf Jahren dauernden Krieges in Syrien begonnen. Mit dabei das HNC, ein von Saudi-Arabien unterstütztes und dort ansässiges Bündnis bewaffneter, terroristischer und ziviler Gegner der syrischen Regierung. Ausgeschlossen wurde die kurdische PYD und die Vertreter von Rojava, obwohl deren bewaffnete Einheiten YPG und YPJ so effektiv wie keine andere Gruppe gegen den IS kämpfen. PYD-Co-Präsident Salih Muslim ist aus Genf wieder abgereist. Im Interview erklärt er warum.
02.01.2016: In Argentinien und Venezuela hat die Rechte die Wahlen gewonnen. In Uruguay hat im Frühjahr 2015 die dritte Regierung der Frente Amplio (FA) die Arbeit aufgenommen. Eine Bilanz von Dieter Schonebohm:
Türkische Armee fällt in kurdische Großstädte ein * Mehr als 100 Tote in einer Woche * Auseinandersetzungen in Nordkurdistan schlimmer als in den 90er Jahren * Die Weltgemeinschaft schweigt.
09.12.2015: Der Krieg in Syrien eskaliert: Die Türkei schießt ein russisches Flugzeug ab, nach russischen Angaben haben us-amerikanische Flugzeuge eine Kaserne der syrischen Armee bombardiert, Russland beschießt von einem U-Boot aus die IS-Hochburg Rakka mit Marschflugkörpern, türkische Truppen sind trotz der Proteste der Regierung in Bagdad in den Irak einmarschiert. Die Irakische Kommunistischen Partei (IKP) protestiert gegen diese Verletzung der nationalen Souveränität und fordert die Regierung auf, den UN-Sicherheitsrat anzurufen.
26.11.2015: 606.000 Menschen sind in den letzten zwanzig Jahren durch wetterbedingte Naturkatastrophen getötet worden, also rund 30.000 pro Jahr. Das ergibt sich aus einem Bericht des UNO-Büros für die Registrierung von Katastrophenrisiken (UNISDR), der kurz vor der nächsten Weltklimakonferenz veröffentlicht wurde - eine Konferenz, bei der wieder einmal außer heißer Luft wenig zu erwarten ist. Deshalb werden rund um den Globus Tausende von Aktionen stattfinden.
25.11.2015: Die Munich RE zählt zu den weltgrößten Rückversicherern, ihre wissenschaftlich fundierten Prognosen gelten als sehr treffsicher. Seit geraumer Zeit analysiert sie auch die wahrscheinlichen Auswirkungen des Klimawandels und kommt zu dem Ergebnis, dass dieser "zu einem Haupttreiber künftiger Wanderbewegungen" wird.
10.11.2015: Wie gefährlich Investitionsschutzabkommen sind, diese Erfahrung musste jetzt Ecuador machen. Am 2. November hat das Internationalen Zentrum für die Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID) Ecuador zur
07.11.2015: „Die Ak-Partei hat die absolute Mehrheit errungen“, hieß es in den Nachrichten um 14 Uhr am 2.11.2015 im WDR 2. In diesem kurzen Satz sind zwei Fehler. Erstens heißt es nicht “Ak-Partei“, denn es gibt den Namen „Ak“ für die Erdogan-Partei nicht, genauso wenig wie „Fd-Partei“ statt FDP. Erdogan hat auf raffinierte Weise aus den Anfangsbuchstaben zweier Begriffe das Wort „Ak“ gebildetet, das auf Deutsch „hell, klar, rein“ bedeutet und die brennende Glühbirne dazu als Symbol benutzt. Zweitens hat die AKP nun zwar im türkischen Parlament 317 von 550 Sitzen, lag aber beim Anteil der Wählerstimmen unter 50 %.




