Frieden für Kolumbien
29.08.2016: Anfang Oktober wird die Bevölkerung Kolumbiens über das zwischen der linken Guerillaorganisation FARC und der Regierung abgeschlossene Friedensabkommen abstimmen. "Der Krieg mit den Waffen ist beendet, jetzt beginnt der Kampf der Ideen", sagt Iván Márquez, Delegationsleiter der FARC.
Brasilien als "Rammbock" für geopolitisches Rollback
13.08.2016: Fidel Castro, Kubas langjähriger Staatschef und Revolutionsführer, feiert heute seinen 90. Geburtstag. Heinz Stehr, ehemaliger Parteivorsitzender der DKP, hat ihm einen sehr persönlichen Glückwunsch gesendet.
08.08.2016: Am vergangenen Freitag (5.8.2016) einigten sich die kolumbianische Regierung und die FARC-Guerilla in Havanna auf einen konkreten Zeitplan zur Umsetzung des Waffenstillstands. Die FARC beginnt mit der Übergabe der Waffen 90 Tage nach Unterzeichnung eines endgültigen Friedensvertrages.
03.08.2016: Auch wenn Brasilien hierzulande aus den Medien weitgehend verschwunden ist, so bedeutet das nicht, dass es keine Proteste mehr gegen den Staatstreich geben würde. Kurz vor Eröffnung der Olympischen Spiele und wenige Wochen vor der endgültigen Entscheidung des Senats über eine Amtsenthebung von Präsidentin Dilma Rousseff sind am vergangenen Sonntag Hunderttausende auf die Straße gegangen. Weitere Mobilisierungen sind für die Eröffnung der Olympischen Spiele geplant.
25.07.2016: "Anstatt Schritte zur Demokratisierung zu unternehmen, zielt die AKP darauf ab, ihre dominierende Rolle zu festigen und den Genozid an der kurdischen Bevölkerung zu intensivieren", heißt es in einer Erklärung der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zur Situation nach dem gescheiterten Militärputsch. Die PKK tritt für die Bildung eines radikal-demokratischen Blocks ein. Selahattin Demirtas, Co-Vorsitzender der Demokratische Partei der Völker (HDP), bezeichnete in einem Interview (siehe unten) den versuchten Putsch als "Putschversuch von Putschisten gegen Putschisten“ und ruft zu einem verstärkten Kampf für die Demokratie auf.
17.07.2016: Erklärungsversuch einer verwirrenden Nacht in der Türkei.
17.06.2016: Der südafrikanische Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu hat dem norwegischen Nobelpreiskomitee den seit über 14 Jahren in israelischen Gefängnissen eingekerkerten palästinensischen Abgeordneten Marwan Barghouti für den Friedensnobelpreis 2016 vorgeschlagen.




