Das Unabhängigkeitsreferendum der Autonomen Region Kurdistan
Eine Sammlung und Einordnung verschiedener Ansichten zum Referendum von Dastan Jasim
14.08.2017: Anfang Juni gab Masoud Barzani, Präsident der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak und Vorsitzender der Demokratischen Partei Kurdistans KDP bekannt, dass im September ein Unabhängigkeitsreferendum für die Loslösung Kurdistans vom Irak stattfinden werde. Dies sei "ein natürliches, gottgegebenes Recht des Volkes in Kurdistan“, so Masoud Barzani. Offen ist, ob das bevorstehende Referendum der Demokratisierung dienen oder die bestehende politische Macht festigen soll. Der Kanzler des Sicherheitsrates der Kurdischen Region, Masseur Barzani, erklärte, dass ein unabhängiges Kurdistan ein "strategischer Partner der USA" wäre. Dastan Jasim betont in ihrem Artikel, dass man versuchen muss, das "Gefühl zu verstehen und nachzuvollziehen", dass die KurdInnen ein Volk sind, dem seine Existenz aberkannt wurde und das "im Zuge der letzten 100 Jahre seine ethnische, kulturelle und politische Existenz durchgehend behaupten und rechtfertigen musste".
18.07.2017: Referat von Leo Mayer auf dem 25. isw-forum:
20.06.2017: Die Bolivarische Revolution ging zu weit für den Kapitalismus, aber nicht weit genug für den Sozialismus. Von Daniel Finn (stellvertretender Redakteur der britischen Zeitschrift New Left Review)
01.04.2017: Pünktlich zu Frühjahrsanfang schlagen die „Fünf Weisen“, der Sachverständigenrat der Bundesregierung zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR), den Ton an, nach dem im kommenden Jahr zur Konjunkturentwicklung gesungen werden soll. Der erste Satz ihrer diesjährigen Prognose lautet: „
28.03.2017: Seit gestern ( Montag, 27.3.) stimmen die TürkInnen im Ausland über das Verfassungsreferendum ab. In der Türkei findet die Abstimmung am 16. April statt. Die Kampagne läuft auf Hochtouren. Evet oder Hayir. Ja oder Nein. Bist du für Erdogan oder gegen die Errichtung seiner Diktatur? Kerem Schamberger über die beiden Lager:
16.03.2017: Ein „Jobwunder“ habe sie bewirkt, Schröders „Agenda 2010“, die er von 2003 bis 2005 mit der rot-grünen Mehrheit durch den Bundestag jagte. In der Tat gibt es heute mehr Erwerbstätige als im Jahr 2000 und weit weniger Arbeitslose als zur Jahrhundertwende. Doch bereits 2013 warnte der damalige Präsident des Statistischen Bundesamts, Roderich Egeler, vor Euphorie: „Das so genannte deutsche 'Jobwunder' relativiert sich jedoch, wenn man nicht nur die Personen betrachtet, sondern die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden und damit das Arbeitsvolumen“ (destatis, 26.11.13).
04.03.2017: Der isw-Report 107/108 setzt sich mit einer der brisantesten Fragen unserer Tage auseinander: Wie wird der Kampf um die Region des Nahen und Mittleren Ostens, wo mit Öl und Gas global-strategisch wichtige Ressourcen lagern, weitergehen? Gibt es Chancen für einen Weg zum Frieden? Oder brennt die Lunte am Pulverfass Nahost bis zu dem Punkt weiter, wo die Kriege in noch größere, in internationale Dimensionen explodieren würden?




