NATO-Tagung Juli 2018: Ende des Westens oder clevere Aufrüstungsstrategie?
19.07.2018: "Sie haben 33 Milliarden Dollar mehr gezahlt und werden in Zukunft noch Hunderte Milliarden Dollar mehr zahlen, und zwar nur wegen mir“, schrieb Trump nach dem Nato-Gipfel. Zuvor hatte er sich auf Deutschland eingeschossen, das wegen der Abhängigkeit bei Gaslieferungen "Gefangener Russlands“ sei und zu wenig für Rüstung ausgebe. "Trumps »Gezeter«, die Deutschen mästen sich an der von den USA gewährleisteten Sicherheit, und die Berliner Absichten, eine militärisch gestützte Großmachtrolle zu spielen, entsprechen einander. Die Motive und Argumente der beiden Regierungen sind höchst verschieden, aber sie laufen auf dasselbe Ergebnis hinaus", meint Conrad Schuhler vom Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung isw. Trumps Strategie richtet sich vor allem gegen China, "und hier kann er auch mit dem Zuspruch der westlichen Partner rechnen", meint Schuhler weiter.
22.06.2018: Das G7-Treffen in Kanada signalisierte einen klaren Bruch ++ Trump eröffnet Wirtschaftskrieg gegen G7-Partner ++ doch der Hauptfeind des Handelskriegers Trump ist China ++ Fred Schmid (isw): "Trump erklärt China den Wirtschaftskrieg"
26.05.2018: "Die deutsche Wirtschaft ist im Daueraufschwung - und der könnte nach Einschätzung des Finanzministeriums noch lange weitergehen", schreibt DER SPIEGEL. "Die Experten sehen jedoch auch eine Gefahr", schreibt der DER SPIEGEL weiter und verweist auf Trump. Für das
11.05.2018: Die Welt-Militärausgaben stiegen 2017 auf 1.739 Milliarden US-Dollar (etwa 1,43 Billionen Euro), auf „das höchste Niveau seit dem Ende des Kalten Krieges“, wie das Stockholmer Internationale Friedensforschungsinstitut (SIPRI) in seinem jüngsten
06.04.2018: Syrien ist zum Knotenpunkt des globalen Kriegs um die Herausbildung einer multipolaren Weltordnung geworden. In der türkischen Hauptstadt Ankara sind die Staatschefs Russlands, Irans und der Türkei bei einem Dreiergipfel zusammengekommen, um über die Situation in Syrien zu beraten. Alle drei Staaten sind Garantiemächte im sogenannten Astana-Prozess. Bei dem Dreiertreffen sollen die neue Verfassung für Syrien, die sogenannten Deeskalationszonen und die humanitäre Lage Thema gewesen sein. Vertreter*innen aus Syrien – weder von Regierungs- noch von oppositioneller Seite - waren zu dem Treffen nicht eingeladen.
29.03.2018: "Der gegenwärtige Hype um Elektroautos ist so neu nicht", schreibt Winfried Wolf in dem neuen isw-Report »Elektro-Pkw als Teil der Krise der aktuellen Mobilität. Oder: Die Notwendigkeit einer umfassenden Verkehrswende«. "Im Grunde handelt es sich um den alten, wiederkehrenden Versuch, in Zeiten der Krise der Automobilität angebliche Möglichkeiten einer inneren Reform der Autogesellschaft aufzuzeigen – um am Ende eine zynische Politik des »Weiter so! « zu betreiben. Neu ist allerdings die Tatsache, dass wir eine kombinierte Krise der Automobilität auf internationaler Ebene erleben", schreibt Wolf weiter. Wolf geht aus von der "dreifachen Krise der motorisierten Mobilität": Klimakrise, Krise der Städte, Dieselgate. Automobillobby und herrschende Politik kennen eine Antwort auf alle drei Krisen: Elektromobilität.
05.03.2018: Sieben Jahre dauert der Krieg in Syrien nun an. Millionen sind auf der Flucht, über 500.000 getötet. Und immer wieder hat sich dieser Krieg verändert. Es entstehen neue Allianzen, Fronten verschieben sich
31.01.2018: Zwei wichtige Akteure der Europäische Union – Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und der französische Präsident Emmanuel Macron - haben kürzlich in vielbeachteten Reden ihre Vorstellungen für die weitere Entwicklung der Europäischen Union dargestellt. Der Zeitpunkt für grundsätzliche Entscheidungen scheint näher zu rücken. Walter Baier beschreibt die europäische Herausforderung, wie sie aus der Perspektive des Machtzentrums der Europäischen Union wahrgenommen wird und stellt ihr zwei unterschiedliche strategische Ansätze der Linken gegenüber.



