Neuer isw-report: Fluchtursachen - Festung Europa - Alternativen
21.02.2016: Das isw, Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung, hat den isw-report 104 mit dem Titel "Auf der Flucht" veröffentlicht. Die isw-Autoren Claus Schreer, Fred Schmid und Conrad Schuhler untersuchen in dem report die Dimensionen der Flüchtlingsströme; ihre Ursachen; die Maßnahmen, mit denen sich der "Westen" gegen die Ströme abschotten will, und wie eine humane Flüchtlingspolitik aussehen müsste. Die Ursachen der Flucht nämlich Krieg, Armut, Umweltkatastrophe lassen sich in einem Wort zusammenfassen: globaler Kapitalismus.
05.02.2016: Kurz vor seiner Pensionierung gewann der scheidende Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn noch eine schwerwiegende Erkenntnis: „Der private Konsum bleibt die Stütze des Aufschwungs, da die Einkommensperspektiven der privaten Haushalte wegen der weiter verbesserten Arbeitsmarktlage gut sind. Hinzu kommen die höheren kreditfinanzierten Staatsausgaben für die Flüchtlinge, die einen temporären Nachfrageschub zu Lasten zukünftiger Perioden bedeuten“[1].
Zum Klimagipfel in Paris.
30.12.2015: Entgegen den Hoffnungen hat die Linke in Italien auch 2015 ihre Zersplitterung nicht überwinden können. Mitte Dezember ist eine Sitzung des Runden Tisches der italienischen Linken mit einem Riss zu Ende gegangen. Die Gründung von Sinistra Italiana führt zu neuen Spaltungslinien. Auch der offene Brief von Oskar Lafontaine hat nicht gerade zur Einigung beigetragen. Mitte Januar wird erneut versucht, die Linke zusammenzuführen. Ein dringendes Unterfangen, angesichts der wachsenden Krisenzeichen.
20.11.2015: In diesem Jahr feiert das isw sein 25. Jubiläum. Dieser report 103 soll als Jubiläumsreport verstanden werden, in dem eine Vielzahl von WissenschaftlerInnen und AktivistInnen sich der Frage widmen, wie und wo es aus dem Kapitalismus herausgeht.
21.10.2015: Am 16. Oktober fand in Brüssel die "
12.10.15: Mehr als 100 Menschen wurden am vergangenen Samstag bei einem Anschlag auf eine Friedensdemonstration in Ankara getötet, mehr als 500 verletzt. Aufgerufen zu der Friedensaktion hatten die fortschrittlichen Gewerkschaften DISK und KESK, sowie die Ärztekammer TBB und die Ingenieurskammer TMMOB. Am gleichen Tag verkündete die PKK einen einseitigen Waffenstillstand für den Zeitraum der Wahlen. Der Anschlag hat das Land erschüttert, doch wem nützen diese Anschläge? Eine Analyse von Kerem Schamberger:
09.09.2015: Zum 16. Mai 2015 , unmittelbar vor dem G7-Gipfel auf Elamau, hatte das Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung, isw e.V., zum mittlerweile 23. isw-forum eingeladen. Über die Fragestellung „Der Aufstieg des Südens – Umbruch in der globalen Machtverteilung?“ diskutierten 90 TeilnehmerInnen mit einem hoch-qualifizierten Podium. Nicht nur das Motto, sondern auch die ReferentInnen waren dabei von internationalem Charakter. In ihrer Begrüßungsrede ordnete Sonja Schmid das 23. isw-forum in die nun beginnenden Aktionen gegen den kommenden G7-Gipfel auf Schloss Elmau Anfang Juni ein. Das Forum sieht sich als inhaltlichen Beitrag und „Teil der Proteste gegen den G7-Gipfel“, so Schmid. Jetzt hat das isw die Dokumentation über die Veranstaltung veröffentlicht.



