Aus Bewegungen und Parteien

OM2012_rheinruhr_ILang_P1100426_300h17.04.2012:  Zum heutigen "Globalen Aktionstag" gegen Rüstung und Militärausgaben stellt der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, Peter Strutynski, in einer Erklärung fest:

Die weltweiten Ausgaben für Militär und Rüstung erreichen Jahr für Jahr neue Rekordmarken: Im vergangenen Jahr sind laut SIPRI (Stockholmer Friedensforschungsinstitut) 1,63 Billionen US-Dollar, das sind 1,25 Billionen Euro, für militärische Zwecke ausgegeben worden. Tag für Tag sind das 3,4 Milliarden Euro.

OM2012_Ansbach_GBallin_055_30010.04.2012: Auf der Kundgebung vor den Toren der US-Kaserne Ansbach-Katterbach versammelten sich ca. 100 Teilnehme. Dort sind 60 Kampfhubschrauber stationiert. Vor und zwischen den Einsätzen in Afghanistan und Irak wird hier trainiert. Das führt bei der lärmgeplagten Bevölkerung zu immer heftigeren Protesten. Neben der Einwohnern aus verschieden umliegenden Dörfern war eine ca. zwanzigköpfige Delegation von GenossInnen der Mitgliedsparteiorganisationen des ständigen Forums der Europäischen
Linken der Regionen (SFEL-R) vor Ort. Ihr Sprecher, der MdE der KSCM Jaromir Kohlischeck, hielt eine Grußansprache.

OM2012_Hamburg_DVogel_0409797210.04.2012: Zum Abschluss der diesjährigen Ostermärsche erklärte der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, Peter Strutynski, in Kassel:

Wenn Tausende von Menschen bei eisigen Temperaturen, Regen, Hagel und Schnee überall im Land auf die Straße gehen, dann muss es ihnen Ernst sein mit ihrem Anliegen. Und das geht weit über das hinaus, was Günter Grass in seinem Poem "Was gesagt werden muss" angesprochen hat.

OM2012_Wedel_HSt09.04.2012: Kurz vor dem offiziellen Start zum Auftakt des Ostermarsches: Eine kleine Gruppe von etwa 20 Demonstranten hatte sich auf dem Wedeler Ratshausplatz versammelt, einige Helfer bliesen blaue Luftballons mit der weißen Friedenstaube auf, andere verteilten Flugblätter, und ein Junge kickte einsam und unverdrossen einen Fußball gegen die Mauer vor dem Verwaltungsgebäude. Anfangs schien es, als ob es bei der traditionellen Veranstaltung des Friedensnetzwerks Kreis Pinneberg in diesem Jahr einen Minusrekord hinsichtlich der Teilnehmerzahl geben würde. Doch dann erhellten sich die Mienen der Organisatoren, denn langsam füllte sich der Platz: Knapp 100 Demonstranten zählte Irmgard Jasker von der Friedenwerkstatt Wedel am Sonnabendvormittag auf dem Areal an der Bahnhofstraße.

OM2012_Landshut_Rauch_W_IMG_8997_30009.04.2012: “Im Krieg ist die Wahrheit immer das erste Opfer” war das Motto des diesjährigen Ostermarsches im bayerischen Landshut, zu dem über 200 Menschen kamen. Aufgerufen hat die Landshuter Friedensinitiative, die auf 25 Jahre aktive Arbeit zurückblicken kann. Die Sprecherin Brigitte Rasch wies in der Eröffnungsrede darauf hin, dass die Wahrheit bereits lange vor dem Krieg Opfer der Kriegspropaganda wird, während Kriege vorbereitet werden wie derzeit gegen den Iran, der ebenso wie Syrien ins Visier der Kriegsstrategen genommen wird.

OM2012_muenchen_Rauch_W_IMG_8043_30009.04.2012: Bei frostigen Temperaturen, Regen und Graupelschauern kamen rund 500 Menschen zur Auftaktkundgebung des diesjährigen Münchner  Ostermarsches. Die Auftaktkundgebung fand am Mahnmal des neonazistischen Oktoberfestattentats an der Theresienwiese statt, bei dem am 26.10.10980 13 Menschen von einer Bombe zerrissen wurden. Dort sprach zum Auftakt Erst Antoni, von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BdA). In seiner Rede stellte er den Zusammenhang zwischen Krieg, Nationalismus, Neofaschismus und den Anschlägen der Neonazis her. Den Schwur der Überlebenden der Konzentrationslager “Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg” sei noch immer unerledigter Auftrag der in diesem Land noch zu erfüllen sei.

guenther_grass_A_Smolianitski09.04.2012: Auf vielen Kundgebungen zum Ostermarsch wurde auch Bezug genommen auf das Gedicht von Günter Grass „Was gesagt werden muss“. Grass fand Unterstützung in seiner Aussage, dass es kein Recht auf präventive Militärschläge gibt und seiner Forderung nach einer atomwaffenfreien Zone im Nahen Osten. Israel hat inzwischen ein Einreiseverbot gegen Günter Grass verhängt, der israelische Innenminister fordert außerdem die Aberkennung des Literaturnobelpreises. Während Jan Korte von der Partei 'Die Linke' laut Spiegel-online in die Kritik an Grass einstimmte, unterstütze Wolfgang Gehrcke den Dichter: „Günter Grass hat den Mut auszusprechen, was weithin verschwiegen wurde. Günter Grass beschämt die deutsche Politik, die weithin damit beschäftigt ist, die diplomatischen Folgen eines israelischen Angriffs auf den Iran zu kalkulieren, statt alles zu tun, um diesen Krieg zu verhindern und damit allen, den Israelis und Palästinensern, mehr noch, allen Menschen, die in dieser vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben, und letztlich auch uns zu helfen“.

Zu der medialen Kampagne gegen Günter Grass erklärte der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag in einer ersten Stellungnahme:

OM2012_Kiel_gst08.04.2012: Der andauernde Krieg in Afghanistan, die Kriegsdrohungen gegen den Iran und Syrien und der U-Boot-Bau in Kiel: Diese Themen prägten am Sonnabend den Kieler Ostermarsch. Gewerkschaften, Kirchen, Friedensgruppen, Organisationen wie die Ärzte gegen den Atomkrieg uns attac, Die Linke, die DKP  hatten zu der Demonstration aufgerufen, die in Deutschland seit über 50 Jahren zum Osterwochenende gehört und bundesweit an etwa 80 weiteren Orten stattfand. In Kiel trat Wolfgang Erdmann von der Industriegewerkschaft Metall als erster Redner auf und forderte unter dem Beifall der Ostermarschierer „Frieden made in Germany“ statt ungehemmter Rüstungsexporte.

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