Literatur und Kunst

Buch Wie Rassismus aus Woertern(K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache

14.07.2020: Wenn wir von Rassismus sprechen, geht es nicht nur um "Black Lives Matter", es geht ebenso um den antisemitischen, antimuslimischen, antiziganistischen, den antislawischen und den völkischen Rassismus. Und es geht im weiteren Sinne um den Rassismus, der eine eigene nationale Identität in Abgrenzung zu "den Anderen" konstruiert, einen "Rassismus ohne Rassen" (Étienne Balibar).
Sich diesem Kontext zu vergegenwärtigen und dabei den rassistischen (K)Erben in der deutschen Sprache nachzuspüren – darum geht es in dem umfangreichen Buch / Nachschlagewerk, das jetzt in dritter Auflage erschienen ist.

Weiterlesen: Wie Rassismus aus Wörtern spricht

Geschenkt wurde uns nichts25.04.2020: Der 25. April ist der Jahrestag der Befreiung Italiens vom Nazi-Faschismus ++ pünktlich zum 75. Jahrestag gibt es in Deutschland den Film "Geschenkt wurde uns nichts - Die Geschichte einer italienischen Partisanin" auf DVD

Weiterlesen: "Geschenkt wurde uns nichts - Die Geschichte einer italienischen Partisanin"

John Heartfield Ausstellung verschoben22.04.2020: Eigentlich sollte die Ausstellung »John Heartfield – Fotografie plus Dynamit« am 21.03.2020 in der Akademie der Künste in Berlin eröffnet werden. Wegen der Corona-Krise musste auch diese Ausstellungseröffnung verschoben werden. Dafür wurde ein virtuelle Möglichkeit geschaffen, sich mit dem umfangreichen Werk des Künstlers, dem Begründer der politischen Fotomontage, zu befassen.

Weiterlesen: John Heartfield – Fotografie plus Dynamit

Neues DeutschlandWie »Neues Deutschland« die Wende meisterte, indem es der Treuhand entkam.  

01.04.2020: Am 23. April 1946 erschien die erste Ausgabe der Tageszeitung »Neues Deutschland«. Die Zeitung gibt es immer noch. Jetzt als »neues deutschland« oder einfach als »nd«. Kein Selbstverständlichkeit, haben es doch alle linken Zeitungen schwer, über die Runden zu kommen. Das »nd« hat es mehrfach schwer: Nach der Wende versuchte die Treuhand das oppositionelle Blatt abzuwürgen. Heute kämpft es wie alle linken Zeitungen mit den unzureichenden Finanzen und hat das Problem, von den Linken im Westen weitgehend ignoriert zu werden. Ein Fehler, denn journalistisch gut recherchiert bringt das »nd« jeden Tag linke Positionen in die Debatte. Mandy Tröger[1] schreibt über den Kampf von »Neues Deutschland« mit der Treuhand.

Weiterlesen: Ein Überleben mit Hindernissen

Obdachlos"Wer nicht zu den Verlierern zählen will, sollte eben zu den Gewinnern wechseln."

Diesen zynischen Satz formulierte Martin Lück, deutscher Chefstratege des weltweit größten Vermögensverwalters BlackRock, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 9.12.19 angesichts der Debatte um die sich vergrößernde Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland.

Eine Buchbesprechung von Günther Stamer.

Weiterlesen: "Die zerrissene Republik"

Fidelio Opernhaus Bonn 202005.02.2020: Bis zum 29. März wird im Opernhaus Bonn Beethovens Oper »Fidelio« aufgeführt; von Volker Lösch radikal als Freiheitsoper der Kurd*innen inszeniert. Der Opernkritiker Bernhard Doppler kanzelte nach dem Premierenabend die Inszenierung als »einseitige politische Agitation« ab, die man machen könne, aber "mit einer Beethoven-Ehrung wenig zu tun" habe. Anders Adrian Levin. "Ja, warum sollte Volker Lösch das nicht tun", schließlich habe Beethoven mit »Fidelio« eine Befreiungsoper geschaffen, meinte er nach dem Besuch der Premiere in der Tageszeitung »neues deutschland«:

Weiterlesen: Beethovens Oper »Fidelio« als Freiheitsoper der Kurd*innen

Buch Anton Raab RuesselspringerOrtwin Bickhove-Swiderski über den Fußballer, Widerstandskämpfer und Humanisten Anton Raab

29.01.2020: Anton Raab, geboren am 16. Juli 1913 in Frankfurt/Main, spielte als "Halbrechter" (Mittelfeldspieler) für Eintracht Frankfurt und auch für die deutsche Jugendnationalmannschaft.

Weiterlesen: Der Fußballspieler, der den Hitlergruß verweigerte

Ein Film von von Leslie Franke und Herdolor Lorenz

Film Der marktgerechte Mensch HuM19.01.2020: Am 16. Januar startete der Film "Der Marktgerechte Mensch“. Ein Film von unten, ein Film der uns alle angeht: Noch vor 20 Jahren waren in Deutschland knapp zwei Drittel der Beschäftigten in einem Vollzeitjob mit Sozialversicherungspflicht. 38% sind es nur noch heute. Der Film sezierte ein System, in dem durch die Ideologie des freien Marktes dem Einzelnen immer mehr alle Risiken übertragen werden und alle an sozialer Sicherheit verlieren.

Weiterlesen: Im Kino: "Der Marktgerechte Mensch"

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