Andalusien: PODEMOS verdreifacht Stimmen – aber "zu wenig für den Wechsel"
26.03.2015: PODEMOS hat ein überraschend gutes Ergebnis bei der Regionalwahl in Andalusien am Sonntag (22.3.) erzielt, aber trotzdem ein ungenügendes um das Zwei-Parteien-System zu brechen und den "Prozess des gesellschaftlichen Wechsels selbst zu führen". Mit diesen Worten fasste die Verantwortliche für Politische Analyse bei PODEMOS, Carolina Bescansa, das Wahlergebnis zusammen. Obwohl sich der legendäre kommunistische Politiker Julio Anguita engagiert für die Vereinigte Linke (IULV-CA) einsetzte, büßte sie mehr als die Hälfte ihrer Sitze ein. Er plädiert für den Aufbau einer 'organischen Partei' mit PODEMOS. Die große Verliererin ist die rechts-konservative Volkspartei (PP) von Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy.
Die Hälfte ging nicht zur Wahl – Starke Verluste der regierenden „Sozialisten“ – Erfolg für Rechte und Rechtsextremisten
09.03.2015: PODEMOS führt seit Wochen in den Umfragen, liegt vor der regierenden Partei Partido Popular (PP) und weit vor der Sozialistischen Partei (PSOE). Doch vorher muss sich PODEMOS in einem Wahlmarathon beweisen. Erste Hürde ist am 22. März die Regionalwahl in Andalusien. Dann folgen am 24. Mai die Kommunalwahlen. Am vergangenen Freitag (6. März) haben sich in Madrid PODEMOS und GANEMOS unter dem Namen ‘Ahora Madrid’ (Jetzt Madrid) zusammengeschlossen, um die Bürgermeisterwahl zu gewinnen. Die Vereinigte Linke (Izquierda Unida, IU) ist tief gespalten und entscheidet in einer Mitgliederabstimmung, ob sie bei ‘Ahora Madrid‘ mitmachen wird. Mit dem Manifest ‘Wir sind links!‘ rufen AktivistInnen quer durch alle linken Organisationen und Bewegungen zur Einheit in der Vielfalt auf.
14.02.2015: Zu Hunderttausenden zogen am Samstag , den 31. Januar, Menschen aus ganz Spanien auf einem „Marsch der Veränderung“ durch die Straßen der Hauptstadt Madrid, von der Plaza de Cibeles zu dem überfüllten zentralen Platz Puerto del Sol in der Innenstadt. (siehe:
06.02.2015:Die Situation in ganz Europa ist stark in Bewegung gekommen - es stehen Veränderungen an. Der Sieg von SYRIZA in Griechenland trägt zu diesem Prozess entscheidend bei. Eine Alternative zu der Politik der Troika ist jetzt nicht mehr nur eine Hypothese, die von Oppositionskräften vertreten wird, sondern das konkrete Programm einer Regierung und die ersten Maßnahmen von Tsipras, wie auch die ersten Erklärungen seines Finanzministers, bestätigen dies.
31.01.2015: „¡Sí, se puede! Ja, man kann!” „Erst Athen und jetzt Madrid!” Aus Hunderttausenden Kehlen schallten heute diese Rufe immer wieder über die Puerta del Sol in Madrid. PODEMOS (Wir können) hatte zum „Marsch der Veränderung“ aufgerufen. „Ihr seid die Kraft der Veränderung. Das Jahr 2015 wird zum Jahr des Wechsels”, rief Pablos Iglesias seinen Anhängern zu. Symbolträchtig auch das gemeinsam gesungene Lied zum Abschluss „¡Cambia! Todo Cambia! von Mercedes Sosa.
26.01.2015: Pierre Laurent, Nationalsekretär der PCF, Vorsitzender der Europäischen Linkspartei (ELP):
24.01.2015: Als eine Hoffnung für Europa hat das Europäische Attac Netzwerk die Parlamentswahlen in Griechenland bezeichnet. „Die Wahlen in Griechenland vom 25. Januar eröffnen die Möglichkeit für ein Ende der unmenschlichen Austeritäts-Politik in der EU“, heißt es in der auf der europäischen Attac-Konferenz in Dublin beschlossenen Erklärung. „Eine griechische Regierung, die dem Diktat der Troika mit einem „Nein“ entgegentritt, handelt im Interesse aller EuropäerInnen. Sie wird mit der Unterstützung sozialer Bewegungen eine Neuverhandlung der griechischen Schulden und Alternativen zu Kürzungen von Sozial- und Kulturausgaben einfordern“.



