Amazon und das Virus: Profit auf Kosten der Beschäftigten
15.05.2020: Amazon ist einer der größten Profiteure der Krise ++ Amazon-Boss Jeff Bezos seit Jahresbeginn um 29.4 Milliarden US-Dollar reicher geworden ++ Corona-Hotspot Amazon ++ Offener Brief von Amazon Workers International (AWI): "Wir sehen ja, dass unsere Kolleg*innen weiterhin krank werden." ++ Video der STRG_F-Reporter*innen Sebastian Friedrich und Simone Horst über die Zustände bei Amazon ++ ver.di nimmt Tarifkampf wieder auf
SOLIDARISCH IST MAN NIE ALLEINE |
23.04.2020: In der besetzten und selbstverwalteten Fabrik im nordgriechischen Thessaloniki wird die Vio.Me-Bioseife hergestellt. Ende März wurde der Fabrik der Strom abgestellt. Die Arbeiter*innen kämpfen weiter und bitten um Solidarität.
20.04.2020: Die durch Corona ausgelöste Krise verstärkt Trends, die schon seit Jahren zu beobachten sind. Große Unternehmen werden vom Staat gerettet, kleineren Unternehmen drohen die Insolvenz und Übernahme. In der Wirtschaft verstärkt sich die Zentralisation des Kapitals.
29.03.2020: Italienische Regierung hat Liste der "lebensnotwendigen" Betriebe überarbeitet ++ nur noch etwa 30 Prozent aller Beschäftigten werden in den nächsten Tagen zur Arbeit gehen ++ Rüstungs- und Flugzeugindustrie werden vorübergehend stillgelegt ++ Thomas Sablowski zieht Schlussfolgerungen für Deutschland
26.03.2020: Streik in Metallindustrie der Lombardei für Schließung nichtlebensnotwendiger Betriebe und für Gesundheitsschutz der Arbeiter*innen ++ Metallgewerkschaft FIOM: "die Konfrontation zwischen Gewerkschaften und der Regierung ist wieder aufgenommen" ++ Proteste bei Amazon: »Amazon Workers International« fordert die sofortige Schließung aller Amazon-Warenlager
25.02.2020: Metro hat seine Warenhaustochter »real« an ein deutsch-russisches Konsortium verkauft ++ die neuen Besitzer kündigen eine umfassende Restrukturierung an ++ die Beschäftigten sind verunsichert und haben Angst um ihre Arbeitsplätze ++ ver.di Südhessen zum Verkauf von real
07.02.2020: Normalerweise sind Aktionärsversammlungen eher langweilig. Die Vertreter von Großaktionären fordern höhere Renditen, einen steigenden Aktienkurs und mehr Unternehmenswachstum ein. Für die Mehrheit der anwesenden Aktionäre – überwiegend verrentete Belegschaftsaktionäre - sind sie eine Gelegenheit frühere Kolleg*innen zu treffen. Doch am Mittwoch (5.2.) erlebten die Siemens-Aktionäre in München eine turbulente Hauptversammlung, die auch Siemens-Chef Joe Kaeser so schnell nicht vergessen dürfte: Ein Aktionärstreffen mit Protesten, lauter Kritik und schlechten Zahlen.



