Die weltweite Ungleichheit – immer exzessiver, immer unerträglicher
Der "Weltungleichheitsbericht 2018" von Piketty, Alvaredo und anderen: Die "soziale Frage" ist global und sie wird immer dringlicher
13.09.2019: Dem neuen World Inequality Report ist ein Motto Thomas Pikettys vorangestellt: "Ungleichheit ist immer dann ein Problem, wenn sie exzessiv wird." Und exzessiv schwellen die Ungleichheiten von Einkommen und Vermögen global wie in den einzelnen Regionen und Nationen an. Das oberste 1% der Einkommensbezieher hat seit 1980 weltweit doppelt so stark vom Wachstum profitiert wie die unteren 50% der Weltbevölkerung.
09.09.2019: Jahrelang kannte die deutsche Wirtschaft nur eine Richtung: Aufwärts. Bis auf ein paar kleine Unterbrechungen wuchs die Wirtschaft seit der Finanzkrise. Doch jetzt ziehen sich Gewitterwolken am Wirtschaftshimmel zusammen. "Die Konjunktur steht derzeit echt auf der Kippe", beurteilt der Chef des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Sebastian Dullien, die derzeitige Lage.
30.07.2019: Die sechs größten Wohnungskonzerne in Deutschland befinden sich in den Händen internationaler Finanzinvestoren. Zu diesem Ergebnis kommt Fred Schmid vom Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung isw in seiner Untersuchung. Diese Wohnungskonzerne bauen in der Regel keine Wohnungen, sie kaufen Wohnungen auf und übernehmen kleinere Wohnungsunternehmen. Bei Enteignung der Konzerne und Überführung in Gemeineigentum ließen sich statt der jetzigen Profite für Dividenden und Wohnungsaufkäufen, viele bezahlbare Wohnungen bauen.
16.07.2019: Seit gut vier Jahren gilt in Deutschland ein allgemeiner Mindestlohn – doch nach wie vor erhalten ihn viele Beschäftigte nicht.
24.06.2019: Im italienischen Hafen Genua haben Hafenarbeiter in der letzten Woche zum zweiten Mal per Streik verhindert, dass ein Schiff für Saudi-Arabien mit Kriegsgerät für den Krieg im Jemen beladen wurde.
Holger Artus zum Tarifabschluss für die Drucker*innen
03.05.2019: SIEMENS bestach mit 75 Millionen Deutsche Mark, während der Schaden für den griechischen Staat 69 Millionen Euro betrug, teilte der Staatsanwalt des dreiköpfigen Berufungsgerichts Mitte April mit.
Rheinmetall plant Fusion mit Krauss-Maffei-Wegmann+Nexter (KNDS)



