Aus Bewegungen und Parteien

03.04.2010: Unter dem Motto "Frieden durch Gerechtigkeit - Schluß mit Lügen und Krieg" fand auch in München am Samstag, 3. April der diesjährige Ostermarsch statt. Etwa 600 Menschen beteiligten sich an der Demonstration und etwa 1000 an der Abschlußkundgebung auf dem Münchner Marienplatz. Auf Transparenten, in den Kundgebungsreden und über Lautsprecherwagentexte wurden vor allem der Abzug der Bundeswehr und aller fremden Truppen aus Afghanistan und die Beseitigung aller Atomwaffen gefordert.

Bei der Auftaktkundgebung sprach Walter Listl vom Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus. Nach einem Blick zurück auf 50 Jahre Ostermarsch sagte Listl: Auf dem Weg der Bundeswehr-Auslandseinsätze,  von der Bombardierung Belgrads über die klammheimliche Komplizenschaft beim Krieg gegen den Irak  bis zur Bombardierung des Tanklasters bei Kundus ist unser Land dort angekommen, wo die Soldaten der Naziwehrmacht dereinst aufhörten – Im Krieg gegen andere Länder. Deshalb ist unser Ostermarsch noch immer wichtig – damit es auch nicht einmal zu wenig gesagt wird: Bundeswehr und alle fremden Truppen – raus aus Afghanistan.

Auf der Abschlußkundgebung auf dem Marienplatz überbrachte Dagmar Henn, Stadträtin der Partei Die Linke, die Grüße der Stadt München an die OstermarschteilnehmerInnen.

Hauptrednerin auf der Kundgebung war Sabine Schiffer vom Erlanger Institut für Medienverantwortung. Sie betonte: Der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan ist eine Minimalforderung wenn man Völkerrecht, Frieden und Gerechtigkeit ernst nimmt. Sie kritisierte die Verlogenheit, unter dem Vorwand, Frauenrechte zu verteidigen Krieg zu führen und wies darauf hin, wie Medien Themen verkleinern, vergrößern oder ganz Verschwinden lassen. Ein Beispiel hierfür sei die mediale Beachtung der Anschläge vom 11. September in den USA, während der 11. September Lateinamerikas, der Putsch in Chile, bei dem wesentlich mehr Menschen ums Leben kamen kaum noch eine Rolle spiele.

Stephan Lippels von der GEW wandte sich in seinem Redebeitrag vor allem gegen das Eindringen der Bundeswehr in den Schulunterricht und rief dazu auf, der zunehmenden Präsenz der Bundeswehr entgegenzutreten.

Michaela Dietl´s Akkordeongruppe und die Truderinger Friedensfrauen gestalteten ein kulturelles Rahmenprogramm das auch bei vielen Urlaubsgästen, die sich am Ostersamstag traditionell auf dem Marienplatz einfinden, großen Anklang fand.

Die Organisatoren des Ostermarsches, das Münchner Friedensbündnis und das Friedensbüro e.V. waren sich einig: Ein guter Ostermarsch mit größerer Beteiligung als im letzten Jahr.

Text: Sonja Schmid  Fotos: Werner Rauch

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Dies ist ein Moment, der zum Handeln auffordert. Lassen Sie uns gemeinsam für die Menschlichkeit eintreten und denjenigen, die es am meisten brauchen, die dringend benötigte Hilfe bringen.

Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge

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