100 Jahre imperialistische Kriege - Antikriegs-Aktionstag in München
05.08.2014: Ein wackeres Bündnis aus Friedensaktivisten und Kriegsgegnern trat am 1. August auf dem Stachus in München an, den Lügen und Halbwahrheiten der Mainstream-Presse umfassende Information entgegenzusetzen. Mit kompetenten Redebeiträgen, Musik vom „Roten Wecker“ und einer Fülle von Info-Material gelang ein notwendiges Stück Aufklärung in Zeiten von Kriegsgeschrei und uniformierter Hetze gegen Russland. Es wurde nicht nur von einem ausdauernden "Stammpublikum", sondern auch von zahlreichen interessierten Passanten dankbar angenommen.
04.08.2014: Anlässlich des bevorstehenden Hiroshima-Gedenktags am 6. August, der an vielen Orten Deutschlands und weltweit mit Aktionen begangen wird, erklärt der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag in einer Stellungnahme:
31.07.2014: Die internationale Ärzteorganisation IPPNW fordert den sofortigen Waffenstillstand in der Ukraine und appelliert an alle Staaten, jegliche konfliktverschärfende Einflussnahme zu unterlassen. Die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation ruft die Regierung der Ukraine auf, den historischen Verzicht auf Atomwaffen zu bekräftigen. Sie appelliert an alle Regierungen, die territoriale Integrität der Ukraine sowie das Selbstbestimmungsrecht der Völker zu achten. Die Menschen in der Ukraine müssen die mühsame Suche nach einer friedlichen und demokratischen Perspektive und nach Versöhnung ohne ausländische, von eigenen Machtinteressen geleitete Einmischung durchführen können. Außerdem fordert die IPPNW die UN auf, vermehrt als Vermittlerin tätig zu werden und sich für eine diplomatische Lösung des Konflikts einzusetzen.
29.07.2014: Über 200 Kieler Bürger*innen folgen am Sonnabend Nachmittag einem Aufruf palästinensischer Student*innen der Kieler Uni, um auf einer Protestveranstaltung in der Innenstadt gegen den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen zu protestieren. Sara El-Madani, Doktorandin an der Kieler Uni und in Gaza gebürtig, forderte in ihrer Rede angesichts der bislang schon über 1.000 Opfer ein Ende der Gewalt, eine Aufhebung der Blockade des Gaza-Streifens, einen gerechten Frieden und einen Stopp aller Waffenexporte in den Nahen Osten.
25.07.2014: Eine europäische Bürgerinitiative „STOP TTIP“ hat bei der EU Kommission in Brüssel einen Antrag auf Registrierung (und damit Zulassung) gestellt. Das haben Vertreter des hierfür gebildeten Bürgerausschusses auf einer Pressekonferenz am 15. Juli in Brüssel mitgeteilt. An der neuen europäischen Bürgerinitiative (EIB) beteiligt sind rund 150 Organisationen aus 18 EU Staaten. Darunter aus Deutschland der Bundesverband Demokratie e. V, das Internetz-Netzwerk campact.de, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), die Naturfreunde, das Umweltinstitut München, der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und das Eine-Welt-Forum Freiburg. Zu den Unterstützern gehören ferner die Attac-Netzwerke aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Dänemark, Niederlande, Belgien, Spanien, Schweden, Finnland, Island und Irland. Außerdem die britische Anti-Armuts-Initiative „war on want“, Greenpeace, Friends of the Earth Europe, European water movement, Service Civil International, die französische Gewerkschaft CGT, die Partei der Europäischen Linken (ELP) und die Fraktion der Grünen im EU Parlament.
24.07.2014 : Anlässlich des nicht enden wollenden Kriegs im Gazastreifen richtet sich der Bundesausschuss Friedensratschlag mit einem dringenden Appell an die Konfliktparteien, die Bundesregierung und die Öffentlichkeit:
22.07.2014: Am Freitag, den 18.7.14 veranstaltete die DIDF München, das Kurdische Gesellschaftszentrum München, die DKP München und der Stadtrat der offenen Liste der Linken, Cetin Oraner, eine Kundgebung unter dem Motto „Freiheit für Palästina und Rojava“. Mehr als 150 solidarische Menschen, darunter vor allem KurdInnen, PalästinenserInnen und linke, fortschrittliche Menschen beteiligten sich an der Aktion am Münchner Stachus. In ihrem gemeinsamen Aufruf betonten die OrganisatorInnen das die „Machenschaften und die Interessenkonflikte im Nahen Osten (...) auf Kosten der Völker im Sinne des Imperialismus ausgetragen“ werden. Deshalb richtete sich der Protest zum einen gegen die Angriffe der Terroroisten des IS (Islamischer Staat, ehem. ISIS) auf die demokratische Revolution in Rojava und hier besonders auf den Kanton Kobane und zum anderen gegen den Krieg der israelischen Regierung gegen die palästinensische Bevölkerung, dem bisher mehr als 400 Menschen, die meisten davon Zivilisten, zum Opfer gefallen sind. Weiter betonte der Aufruf, dass der Konflikt nicht „für islamistische oder faschistische Propaganda genutzt werden“ dürfe.
21.07.2014: Mehr als 200 Münchnerinnen und Münchner haben in einer Petition, die dem Münchner Oberbürgermeister und den Stadtrat übergeben wurde, die Entfernung einer Gedenktafel gefordert, die in der Haupteingangshalle des Münchner Rathauses im Durchgang zum Prunkhof hängt und an den Reichskriegertag des Jahres 1929 erinnert. Die steinerne Ehrentafel hat die Inschrift:




