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13.03.2024: Farkha im Westjordanland ist ein palästinensisches Ausnahmedorf: Die Einwohner*innen betreiben biologische Landwirtschaft, haben feministische Ideale und pflegen im Dorfrat Basisdemokratie. Sie möchten unabhängig sein von Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde. Doch in diesem unsicheren Teil der Welt ist das schwierig – erst recht seit dem 7. Oktober 2023. Eine Dokumentation von arte:

 

Text zum Film von arte:


Farkha im Westjordanland ist ein palästinensisches Ausnahmedorf: Die Einwohner*innen betreiben biologische Landwirtschaft, haben feministische Ideale und pflegen im Dorfrat Basisdemokratie. Sie möchten unabhängig sein von Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde. Doch in diesem unsicheren Teil der Welt ist das schwierig – erst recht seit dem 7. Oktober 2023.

Farkha mit seinen knapp 1.800 Einwohnern liegt idyllisch auf einem Hügel, 40 Minuten von Ramallah entfernt. Mitten in der konservativen palästinensischen Landbevölkerung haben sie hier eine Vision in die Tat umgesetzt: Regelmäßige Wahlen und Teilhabe der Bevölkerung an politischen Entscheidungsprozessen, Solidarität und Selbstversorgung sowie Gleichberechtigung der Frauen.  

Ein Dorf voll ungewöhnlicher Menschen: Da ist Mai, die als Anwaltsgehilfin arbeitet und mit ihrer Mutter einen kleinen Catering-Dienst aufgebaut hat. Nebenbei unterstützt sie auch noch Farkhas Frauen-Kooperative, die ihre traditionellen palästinensischen Lebensmittel bis nach Ramallah und Jerusalem vertreibt. Mai ist 38 Jahre alt und unverheiratet, was hier auf dem Land eher ungewöhnlich ist. Aber eben nicht in Farkha.

Mustafa, 33, ist seit drei Jahren der Bürgermeister des Dorfs. Er stammt aus einer progressiven Familie mit kommunistischen Idealen und ist eine der Triebfedern von Farkhas Entwicklung. Ständig löst er irgendein Problem, organisiert Hilfe für die Einwohner oder leitet die Sitzungen des Dorfrats. Jetzt aber ist er mit einer der größten Herausforderungen in der Geschichte des Dorfes konfrontiert: Vor den Toren Farkhas haben israelische Siedler im Oktober 2023 eine Straße gebaut – dort, wo sich zahlreiche Olivenhaine des Dorfes befinden. Die Bewohner erzählen, sie seien bei der Ernte von Siedlern bedroht worden. Und sie haben Angst, dass das nur der Anfang sein könnte. Denn gegenüber von Farkha liegt die Siedlung Ariel, mit 20.000 Einwohnern die viertgrößte Siedlung im Westjordanland.

arte Farkha

https://www.arte.tv/de/videos/115493-002-A/re-ein-palaestinensisches-dorf-kaempft-um-seine-zukunft/

Download aus Mediathek:
https://arte-ard-mediathek.akamaized.net/am/mp4/115000/115400/115493-002-A_SQ_1_VOA-STA_08650242_MP4-2200_AMM-IPTV-ARD_2GdF8FMqxW.mp4

gesendet am 27/02/2024
verfügbar bis 25/02/2025

Wir sprechen über Palästina

Gazakrieg Grafik Totoe 2024 04 07

mit Rihm Miriam Hamdan von "Palästina spricht"

Wir unterhalten uns über den israelischen Vernichtungskrieg, die Rolle Deutschlands (am 8. und 9. April findet beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag die Anhörung über die Klage Nicaraguas gegen Deutschland wegen Beihilfe zum Völkermord statt), die Situation in Gaza und dem Westjordanland und den "Tag danach".

Onlineveranstaltung der marxistischen linken
Donnerstag, 18. April, 19 Uhr

https://us02web.zoom.us/j/82064720080
Meeting-ID: 820 6472 0080


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Logo Ratschlag marxistische Politik

Ratschlag marxistische Politik:

Gewerkschaften zwischen Integration und Klassenkampf

Samstag, 20. April 2024, 11:00 Uhr bis 16:30 Uhr
in Frankfurt am Main

Es referieren:
Nicole Mayer-Ahuja, Professorin für Soziologie, Uni Göttingen
Frank Deppe, emer. Professor für Politikwissenschaft, Marburg

Zu diesem Ratschlag laden ein:
Bettina Jürgensen, Frank Deppe, Heinz Bierbaum, Heinz Stehr, Ingar Solty

Anmeldung aufgrund begrenzter Raumkapazität bis spätestens 13.04.24 erforderlich unter:
marxlink-muc@t-online.de


 

Farkha2023 21 Buehnentranspi

Farkha-Festival 2024 abgesagt.
Wegen Völkermord in Gaza und Staatsterror und Siedlergewalt im Westjordanland.
hier geht es weiter zum Text


 

 

UNRWA Gazakrieg Essenausgabe

UNRWA Nothilfeaufruf für Gaza
Vereint in Menschlichkeit, vereint in Aktion

Mehr als 2 Millionen Menschen, darunter 1,7 Millionen Palästina-Flüchtlinge, zahlen den verheerenden Preis für die Eskalation im Gazastreifen.
Zivilisten sterben, während die Welt zusieht. Die Luftangriffe gehen weiter. Familien werden massenweise vertrieben. Lebensrettende Hilfsgüter gehen zur Neige. Der Zugang für humanitäre Hilfe wird nach wie vor verweigert.
Unter diesen Umständen sind Hunderttausende von Vertriebenen in UNRWA-Schulen untergebracht. Tausende unserer humanitären Helfer sind vor Ort, um Hilfe zu leisten, aber Nahrungsmittel, Wasser und andere lebenswichtige Güter werden bald aufgebraucht sein.
Das UNRWA fordert den sofortigen Zugang zu humanitärer Hilfe und die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern für bedürftige Palästina-Flüchtlinge.
Dies ist ein Moment, der zum Handeln auffordert. Lassen Sie uns gemeinsam für die Menschlichkeit eintreten und denjenigen, die es am meisten brauchen, die dringend benötigte Hilfe bringen.

Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge

Spenden: https://donate.unrwa.org/gaza/~my-donation


 

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