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Hevrin KhalafAm 15. November 2020 wäre Hevrin Khelef 36 Jahre alt geworden. Sie wurde am 12. Oktober 2019 von türkeitreuen, dschihadistischen Milizen auf der Autobahn M4 in Nordsyrien getötet. Ein BBC Arabic Video mit englischen Untertitel dokumentiert die brutale Ermordung der kurdischen Politikerin Hevrin Khelef durch pro-türkische Dschihadisten.

 

 


 

 

Hevrin Khelef
geb: Geboren: 15. November 1984
Ermordet: 12. Oktober 2019, Rojava, Syrien

Von ihrer Kindheit an war Khalafs Leben von politischen Bewegungen und Denkern bestimmt. Vier ihrer Brüder und ihre Schwester Zozan waren in der kurdischen Befreiungsbewegung engagiert und starben durch politische Gewalttaten.
Sie beendete 2009 ihr Studium an der Fakultät für Agrarwissenschaften in Aleppo. Mit dem Beginn der Revolution in Rojava in 2015 engagierte sie sich in der Freiheitsbewegung und für die Energieversorgung im Kanton Cizîre, sie wurde stellvertretende Mitvorsitzende des Energieausschusses. 2016 trat sie der YPG bei. 2018 war Khalaf Teil der Organisation und Gründung der Future Syria Party (FSP) (Partiya Sûriya Pêşerojê (PSP)), die mit den Zielen antrat, die Interessen aller sozialen, religiösen und ethnischen Gruppen zu vertreten und für einen demokratischen Neuanfang in Syrien zu sorgen. Sie wurde zur Generalsekretärin gewählt.
In ihrer politischen Arbeit legte Khalaf Wert auf die Gleichbehandlung aller sozialen Gruppen in Syrien und betonte, wie wichtig der Dialog aller politischen syrischen Kräfte sei. Sie setzte sich außerdem für Frauenrechte ein und nahm im September 2019 an der ersten Konferenz arabischer Stammesfrauen teil.
Im Zuge der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien 2019 wurde Khalaf am 12. Oktober 2019 auf der Autobahn M4 von türkeitreuen Milizen getötet, als sie mit einem Fahrer zu einer politischen Versammlung nördlich von ar-Raqqa unterwegs war und in einen Hinterhalt geriet. Auch der Fahrer wurde ermordet. Hevrin Khalaf wurde vor ihrer Ermordung schwer misshandelt. Sie wurde in al-Malikiya (Derik) beerdigt.

 

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Ratschlag marxistische Politik:

Gewerkschaften zwischen Integration und Klassenkampf

Samstag, 20. April 2024, 11:00 Uhr bis 16:30 Uhr
in Frankfurt am Main

Es referieren:
Nicole Mayer-Ahuja, Professorin für Soziologie, Uni Göttingen
Frank Deppe, emer. Professor für Politikwissenschaft, Marburg

Zu diesem Ratschlag laden ein:
Bettina Jürgensen, Frank Deppe, Heinz Bierbaum, Heinz Stehr, Ingar Solty

Anmeldung aufgrund begrenzter Raumkapazität bis spätestens 13.04.24 erforderlich unter:
marxlink-muc@t-online.de

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UNRWA Gazakrieg Essenausgabe

UNRWA Nothilfeaufruf für Gaza
Vereint in Menschlichkeit, vereint in Aktion

Mehr als 2 Millionen Menschen, darunter 1,7 Millionen Palästina-Flüchtlinge, zahlen den verheerenden Preis für die Eskalation im Gazastreifen.
Zivilisten sterben, während die Welt zusieht. Die Luftangriffe gehen weiter. Familien werden massenweise vertrieben. Lebensrettende Hilfsgüter gehen zur Neige. Der Zugang für humanitäre Hilfe wird nach wie vor verweigert.
Unter diesen Umständen sind Hunderttausende von Vertriebenen in UNRWA-Schulen untergebracht. Tausende unserer humanitären Helfer sind vor Ort, um Hilfe zu leisten, aber Nahrungsmittel, Wasser und andere lebenswichtige Güter werden bald aufgebraucht sein.
Das UNRWA fordert den sofortigen Zugang zu humanitärer Hilfe und die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern für bedürftige Palästina-Flüchtlinge.
Dies ist ein Moment, der zum Handeln auffordert. Lassen Sie uns gemeinsam für die Menschlichkeit eintreten und denjenigen, die es am meisten brauchen, die dringend benötigte Hilfe bringen.

Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge

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UNRWA Gazakrieg Uebersicht 2024 01 03

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