Der Kommentar

bettina_jrgensen30.12.2012: Jahresrückblicke sollen uns noch einmal berichten, was sich im vergangenen Jahr zugetragen hat, welche Höhepunkte wir mitgestaltet oder auch versäumt haben. In den Massenmedien, die ins Haus geliefert werden, wird Tragisches und Fröhliches bunt und chronologisch aneinandergereiht. Ein Zusammenhang dieser Meldungen ist meist nicht zu erkennen, außer der zeitlichen Abfolge. Fragen, die tatsächlich das Leben der Mehrheit der Menschen beeinflussen, bzw. auf die sie selbst sogar Einfluss ausüben, sind den wenigen linken und fortschrittlichen Medien vorbehalten. Der Beginn des Jahres 2012 stand noch unter dem Eindruck der kurz vor Jahresende aufgedeckten Morde der NSU-Terrorgruppe.

Die auch in 2012 notwendigen Aktionen gegen faschistische Aufmärsche u. ä. haben dabei immer stärker die Forderung nach einem Verbot der NPD und anderer faschistischer Organisationen in den Mittelpunkt gerückt. Den Beschluss der Innenministerkonferenz im Dezember ein erneutes Verfahren anzustreben, begrüßen wir. Doch wir vertrauen unserer eigenen Kraft und werden den antifaschistischen Widerstand auch 2013 fortführen. Dies gilt auch in der weiteren Entwicklung der Kämpfe gegen die Politik der Troika in Brüssel, gegen die Regierung im eigenen Land.

Mit vielen Aktionen und Demonstrationen wurde in Europa deutlich gemacht: Wir wollen nicht für eure Krise zahlen! Die 1. Mai-Demonstrationen, Blockupy in Frankfurt, die Umfairteilen- Aktionen und nicht zuletzt der europaweite Aktionstag am 14. November haben auch bei uns gezeigt, dass Widerstandspotenzial vorhanden, aber ausbaufähig ist. Dabei genügt es nicht nur über die gewaltigen Aktionen und Generalstreiks in Griechenland, Portugal, Spanien, Italien, Frankreich u. a. Ländern zu berichten. Wir werden diese Beispiele nutzen, um klar und selbstbewusst mit den ArbeiterInnen und den Menschen in unserem Land für die Ziele und Forderungen der Mehrheit einzutreten. Dazu gehört es die vor uns liegenden Tarifkämpfe zu unterstützen, es gehört dazu die Gewerkschaften zu stärken und gemeinsame Aktionen mit den sozialen Bewegungen zu entwickeln. Dazu müssen Aktivitäten gegen die Kriege und den Militarismus, gegen geplante Einsätze der Bundeswehr in Syrien und Mali organisiert werden. Es gehört der Kampf für gleiche Rechte für alle Menschen dazu. Zu diesen Kämpfen wollen Kommunistinnen und Kommunisten der DKP beitragen.

Sozialismus oder Barbarei? Ganz klar: Sozialismus! Deshalb ist unsere Antwort auch 2013 die Entwicklung gemeinsamen Widerstands gegen Kriegs- und Rüstungspolitik, gegen Sozial- und Demokratieabbau sein.

Bettina Jürgensen, Vorsitzende der DKP

Einladungmarxli 10Jahre 1

Wir laden alle Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde der marxistischen linken ein, gemeinsam 10 Jahre marxistische linke zu feiern - und mit Ingar Solty über das Ergebnis der EU-Wahl und die Herausforderungen für marxistische Kräfte zu diskutieren.
Damit wir besser planen können, bitten wir um baldige Anmeldung: marxistischelinke.sh@t-online.de
zum Text hier
++++++++++++++++++++++++++++++++

 

Farkha Festival Komitee ruft zu Spenden für die Solidaritätsarbeit in Gaza auf

CfD communist solidarity dt
zum Text hier
++++++++++++++++++++++++++++++++

Farkha2023 21 Buehnentranspi

Farkha-Festival 2024 abgesagt.
Wegen Völkermord in Gaza und Staatsterror und Siedlergewalt im Westjordanland.
hier geht es weiter zum Text


 

UNRWA Gazakrieg Essenausgabe

UNRWA Nothilfeaufruf für Gaza
Vereint in Menschlichkeit, vereint in Aktion

Mehr als 2 Millionen Menschen, darunter 1,7 Millionen Palästina-Flüchtlinge, zahlen den verheerenden Preis für die Eskalation im Gazastreifen.
Zivilisten sterben, während die Welt zusieht. Die Luftangriffe gehen weiter. Familien werden massenweise vertrieben. Lebensrettende Hilfsgüter gehen zur Neige. Der Zugang für humanitäre Hilfe wird nach wie vor verweigert.
Unter diesen Umständen sind Hunderttausende von Vertriebenen in UNRWA-Schulen untergebracht. Tausende unserer humanitären Helfer sind vor Ort, um Hilfe zu leisten, aber Nahrungsmittel, Wasser und andere lebenswichtige Güter werden bald aufgebraucht sein.
Das UNRWA fordert den sofortigen Zugang zu humanitärer Hilfe und die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern für bedürftige Palästina-Flüchtlinge.
Dies ist ein Moment, der zum Handeln auffordert. Lassen Sie uns gemeinsam für die Menschlichkeit eintreten und denjenigen, die es am meisten brauchen, die dringend benötigte Hilfe bringen.

Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge

Spenden: https://donate.unrwa.org/gaza/~my-donation


 

EL Star 150

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.