Der Kommentar

FidelCastroRuz03.04.2012: Die Welt ist in immer höherem Grade falsch informiert in dem Chaos von Ereignissen, die in einem auch nur jemals vermuteten Rhythmus aufeinander folgen. Diejenigen, die wir schon ein paar Jahre länger leben und eine gewisse Begierde nach Information verspüren, können das Ausmaß an Unwissenheit bezeugen, mit dem wir den Ereignissen begegneten.

Während es einer zunehmenden Anzahl von Menschen auf dem Planeten an Wohnung, Brot, Wasser, Gesundheit, Bildung und Beschäftigung ermangelt, werden die Reichtümer der Erde für Waffen und endlose brüdermörderische Kriege verschwendet und vergeudet, was immer mehr zu einer zunehmenden und abscheulichen Praxis auf der Welt geworden ist – und sich immer mehr abspielt.

Unser ruhmreiches und heldenhaftes Volk hat trotz einer unmenschlichen Blockade, die schon mehr als ein halbes Jahrhundert andauert, niemals aufgegeben; hat gegen das unheilvolle Imperium gekämpft und wird weiter kämpfen. Das ist ein geringfügiger Verdienst von uns und unser bescheidener Beitrag.
Auf der Gegenseite unseres Planeten, wo Seoul, die Hauptstadt von Südkorea, gelegen ist, nimmt Barack Obama an einem Gipfeltreffen für nukleare Sicherheit teil, um Politikrichtlinien bezüglich der Verfügung über und Verwendung von Atomwaffen aufzuerlegen. Es handelt sich ohne Zweifel um außergewöhnliche Ereignisse.

Mir persönlich wurden diese Realitäten nicht einfach nur zufällig bewusst. Sondern es war aufgrund der über mehr als 15 Jahre seit dem kubanischen Revolutionssieg erlebten Erfahrungen – nach der Schlacht an der Schweinebucht, der kriminellen US-Blockade, um uns mittels Hunger zum Aufgeben zu zwingen; den Piratenangriffen, den schmutzigen Machenschaften und der Atomraketenkrise im Oktober 1962, die die Welt an den Rand einer grausamen Hekatombe brachte –, dass ich zur Überzeugung gekommen bin, dass die aufrichtigen Marxisten und Christen, von denen ich viele kennen gelernt habe; unabhängig von ihrem jeweiligen politischen und religiösen Glauben um die Gerechtigkeit und den Frieden unter den Menschen kämpfen sollten und könnten.

So habe ich es verkündet und so verfechte ich es, ohne im Geringsten zu zögern, weiter. Die Gründe, die ich heute anführen kann, sind absolut gültig und jetzt noch wichtiger, denn alle seit knapp 40 Jahren geschehenen Ereignisse bestätigen dies; heute mehr denn je, denn Marxisten und Christen, sowohl Katholiken als andere; Muslims, Schiiten oder Sunniten; Freidenker, dialektische Materialisten und denkende Menschen, niemand von ihnen würde Befürworter dafür sein, unsere unwiederholbare denkende Gattung vorzeitig absterben zu sehen, in Erwartung dessen, dass die komplexen Evolutionsgesetze zur Entstehung einer anderen führen, die ihr ähnelt und zum Denken fähig wäre.

Sehr gern werde ich am morgigen Mittwoch Seine Exzellenz, Papst Benedikt XVI. grüßen, wie ich es mit Johannes Paul II. getan habe, einem Mann, bei dem der Kontakt zu Kindern und den einfachen Menschen der Bevölkerung unveränderlich Zuneigung hervorrief.

Deshalb habe ich ihn um einige Minuten seiner sehr mit Aktivitäten ausgefüllten Zeit gebeten, nachdem mir durch unseren Außenminister Bruno Rodríguez bekannt wurde, dass ihm dieser bescheidene und einfache Kontakt behagen würde. 
    
Fidel Castro Ruz, 27. März 2012

Einladungmarxli 10Jahre 1

Wir laden alle Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde der marxistischen linken ein, gemeinsam 10 Jahre marxistische linke zu feiern - und mit Ingar Solty über das Ergebnis der EU-Wahl und die Herausforderungen für marxistische Kräfte zu diskutieren.
Damit wir besser planen können, bitten wir um baldige Anmeldung: marxistischelinke.sh@t-online.de
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Farkha Festival Komitee ruft zu Spenden für die Solidaritätsarbeit in Gaza auf

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Farkha2023 21 Buehnentranspi

Farkha-Festival 2024 abgesagt.
Wegen Völkermord in Gaza und Staatsterror und Siedlergewalt im Westjordanland.
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UNRWA Gazakrieg Essenausgabe

UNRWA Nothilfeaufruf für Gaza
Vereint in Menschlichkeit, vereint in Aktion

Mehr als 2 Millionen Menschen, darunter 1,7 Millionen Palästina-Flüchtlinge, zahlen den verheerenden Preis für die Eskalation im Gazastreifen.
Zivilisten sterben, während die Welt zusieht. Die Luftangriffe gehen weiter. Familien werden massenweise vertrieben. Lebensrettende Hilfsgüter gehen zur Neige. Der Zugang für humanitäre Hilfe wird nach wie vor verweigert.
Unter diesen Umständen sind Hunderttausende von Vertriebenen in UNRWA-Schulen untergebracht. Tausende unserer humanitären Helfer sind vor Ort, um Hilfe zu leisten, aber Nahrungsmittel, Wasser und andere lebenswichtige Güter werden bald aufgebraucht sein.
Das UNRWA fordert den sofortigen Zugang zu humanitärer Hilfe und die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern für bedürftige Palästina-Flüchtlinge.
Dies ist ein Moment, der zum Handeln auffordert. Lassen Sie uns gemeinsam für die Menschlichkeit eintreten und denjenigen, die es am meisten brauchen, die dringend benötigte Hilfe bringen.

Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge

Spenden: https://donate.unrwa.org/gaza/~my-donation


 

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