Afrin wird das Vietnam der Türkei
25.01.2018: türkische Truppen kommen nicht voran ++ Türkei verstärkt Luftangriffe auf zivile Ziele ++ Erdogan will ethnische Säuberung ++ Bundesregierung windet sich ++ schmutziger Deal zwischen Moskau, Ankara und Damaskus
19.01.2018: Türkei bereitet Eroberung von Afrin vor ++ Erdogan bittet Moskau um grünes Licht ++ YPG-Kommandant Sipan Hemo: "Ohne Zustimmung des Iran, Russlands, Syriens und sogar der USA kann die Türkei einen solchen Angriff nicht durchführen" ++ PYD ruft zu internationaler Solidarität auf ++ Bundesregierung will an Türkei wieder Waffen liefern
15.01.2018: Neues "Jerusalem-Gesetz" erschwert Friedensregelung ++ Afrikanische Flüchtlinge werden notfalls gewaltsam ausgewiesen oder ins Gefängnis gesteckt ++ Einschüchterungsversuch gegen Palästinenser durch Erleichterung der Verhängung der Todesstrafe für "Terroristen" ++ "Schwarze Liste" für Einreiseverbote gegen missliebige Ausländer ++ Netanjahu-Politik verliert an Unterstützung
13.01.2018: Ab Januar dieses Jahres importiert China keinen "yáng lājī" mehr, keinen "westlichen" oder "ausländischen" Müll, wie er abfällig genannt wird. Bis dato war China die größte Müllkippe der Welt. Die Hälfte der globalen Müll-Exporte, vornehmlich aus den westlichen Metropolen, landeten in China. Das Land war mit Abstand der größte Importeur von Abfall. Der westliche Müll wurde dort feinsortiert, recycelt, aufbereitet, ausgeschlachtet und der Rest verbrannt oder auf Deponien geschüttet.
03.01.2018: Nach langer Ruhe Massenproteste im Iran ++ Karwan Hewram (ANF): "Die Menschen leiden, sind arm, arbeitslos und jung. Frauen kommen auch auf die Straße" ++ Unterschied zu früher: Proteste richten sich sowohl gegen die Reformer als auch gegen die Konservativen ++ Tudeh-Partei: Mehrheit will ein Ende des despotischen, theokratischen Regimes ++ Tudeh-Partei warnt vor ausländischer Einmischung und reaktionären Kräften ++ Karwan Hewram zur Frage, wie es weitergehen kann
30.12.2017: Mitte Dezember gingen Tausende wütende BürgerInnen im kurdisch-irakischen Sulaimaniyah auf die Straße ++ sie fordern den Rücktritt der kurdischen Regionalregierung ++ die Wirtschaft liegt am Boden ++ Kurdistan-Irak rutscht ins Chaos ++ Mani Cudi über die Lage in der Region
Verstärkte Solidarität mit dem palästinensischen Volk - jetzt!
16.12.2017: “Fuera JOH” – mit diesem Ruf wird seit Mittwoch (29.11.) anhaltend gegen den Betrug bei der Präsidentschaftswahl am 26. November protestiert - brennende Barrikaden, Straßen und Brücken blockiert, in den Stadtteilen und Dörfern versammeln sich täglich die Einwohner. Am gestrigen Freitag (15.12.) wurde das ganze Land mit einem nationalen Aktionstag lahm gelegt. Und wieder eröffnete das Militär das Feuer auf unbewaffnete Demonstranten. 16 Tote und mindestens 675 Verletzte sind die bisherige Bilanz.




