Europa

17.4.2010: In Braunau am Inn kamen unter dem Motto „Soziale Gerechtigkeit statt rassistischer Hetze“ rund 500 Antifaschistinnen und Antifaschisten mit verschiedensten politischen Hintergründen, darunter auch AktivistInnen der DKP und SDAJ, zusammen, um mit vereinten Kräften in einem Zug durch die Stadt gegen die menschenfeindliche Politik der FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) Position zu beziehen. Zu dieser traditionellen antifaschistischen Demonstration rund um den Geburtstag Adolf Hitlers hatte das Bündnis „braunau gegen rechts“ aufgerufen.

Im Mittelpunkt der Aktivität stand dieses Mal die am 25.April 2010 bevorstehende Bundespräsidenten-Wahl in Österreich, bei der auch Barbara Rosenkranz von der FPÖ kandidiert, die unter anderem mit dem der Ablehnung des „Verbots nationalsozialistischer Wiederbetätigung“ auf Stimmenfang geht. So wurde durch die DemonstrantInnnen lautstark auf ihre faschistische Gesinnung aufmerksam gemacht, aber auch gegen die allgemeine Rechtsentwicklung in Österreich, die Hoffähigkeit rechter Parolen gegen „Islamisierung“, Überfremdung“ und Homosexualität mobilisiert. Im Gegensatz zu vielen anderen Veranstaltungen dieser Art blieb in Braunau der Ursprung dieser Entwicklungen nicht unerwähnt, nämlich der Kapitalismus und seine Ausbeutung des Proletariats. Auf dies wiesen besonders die Redner der KJÖ (Kommunistische Jugend Österreichs) und der SDAJ hin, skandiert wurde die Parole „SOZIALISMUS JETZT!“.

Trotz zahlreicher Vorankündigungen seitens österreichischer, aber auch bayerischer Neonazi-Organisationen, wie dem NBN (Nationale Bündnis Niederbayern), die Demonstration stören zu wollen, und der zeitlichen Nähe zum „Führergeburtstag“ am 21.April blieb die Demonstration ruhig und ohne größere Zwischenfälle.

Die Organisatoren erklärten, dass die Braunauer Bevölkerung positiv auf die Demonstration reagiert habe. Probleme bereiteten aber einige Passanten, die entsprechend der FPÖ-Ideologie offen ihre Ablehnung gegenüber der Demonstration zeigten („Asoziale“).

Dieser – inzwischen traditionelle – Auftritt der progressiven Kräfte Österreichs und Südbayerns gibt Hoffnung für das weitere Schicksal der Region, Braunau bezieht klar Stellung gegen die Epigonen seines „Ehrenbürgers“ und zeigt die von bürgerlichen Kräften so oft geforderte Zivilcourage! Braunau ist nicht braun, sondern bunt!

Info-Seite: http://www.braunau-gegen-rechts.at.tt

Text: lb / Foto: www.kjoe.at

 

Wir sprechen über Palästina

Gazakrieg Grafik Totoe 2024 04 07

mit Rihm Miriam Hamdan von "Palästina spricht"

Wir unterhalten uns über den israelischen Vernichtungskrieg, die Rolle Deutschlands (am 8. und 9. April findet beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag die Anhörung über die Klage Nicaraguas gegen Deutschland wegen Beihilfe zum Völkermord statt), die Situation in Gaza und dem Westjordanland und den "Tag danach".

Onlineveranstaltung der marxistischen linken
Donnerstag, 18. April, 19 Uhr

https://us02web.zoom.us/j/82064720080
Meeting-ID: 820 6472 0080


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Logo Ratschlag marxistische Politik

Ratschlag marxistische Politik:

Gewerkschaften zwischen Integration und Klassenkampf

Samstag, 20. April 2024, 11:00 Uhr bis 16:30 Uhr
in Frankfurt am Main

Es referieren:
Nicole Mayer-Ahuja, Professorin für Soziologie, Uni Göttingen
Frank Deppe, emer. Professor für Politikwissenschaft, Marburg

Zu diesem Ratschlag laden ein:
Bettina Jürgensen, Frank Deppe, Heinz Bierbaum, Heinz Stehr, Ingar Solty

Anmeldung aufgrund begrenzter Raumkapazität bis spätestens 13.04.24 erforderlich unter:
marxlink-muc@t-online.de


 

Farkha2023 21 Buehnentranspi

Farkha-Festival 2024 abgesagt.
Wegen Völkermord in Gaza und Staatsterror und Siedlergewalt im Westjordanland.
hier geht es weiter zum Text


 

 

UNRWA Gazakrieg Essenausgabe

UNRWA Nothilfeaufruf für Gaza
Vereint in Menschlichkeit, vereint in Aktion

Mehr als 2 Millionen Menschen, darunter 1,7 Millionen Palästina-Flüchtlinge, zahlen den verheerenden Preis für die Eskalation im Gazastreifen.
Zivilisten sterben, während die Welt zusieht. Die Luftangriffe gehen weiter. Familien werden massenweise vertrieben. Lebensrettende Hilfsgüter gehen zur Neige. Der Zugang für humanitäre Hilfe wird nach wie vor verweigert.
Unter diesen Umständen sind Hunderttausende von Vertriebenen in UNRWA-Schulen untergebracht. Tausende unserer humanitären Helfer sind vor Ort, um Hilfe zu leisten, aber Nahrungsmittel, Wasser und andere lebenswichtige Güter werden bald aufgebraucht sein.
Das UNRWA fordert den sofortigen Zugang zu humanitärer Hilfe und die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern für bedürftige Palästina-Flüchtlinge.
Dies ist ein Moment, der zum Handeln auffordert. Lassen Sie uns gemeinsam für die Menschlichkeit eintreten und denjenigen, die es am meisten brauchen, die dringend benötigte Hilfe bringen.

Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge

Spenden: https://donate.unrwa.org/gaza/~my-donation


 

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