Internationales

alt31.03.2011:  Anlässlich des Internationalen Tags des Wassers am Dienstag, den 22. März, hat die Regierung Venezuelas die Fortschritte des Landes bei der Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Wasser hervorgehoben. Während vor dem Antritt Hugo Chávez' als Präsident des südamerikanischen Landes noch 19% der Bevölkerung keinen Zugang zu fließendem Trinkwasser gehabt habe, sei diese Zahl auf nur 4% gesenkt worden, erklärte Chávez bei einem Festakt im Armenviertel La Vega in Caracas. Damit sei schon vorzeitig ein Ziel der UN-Millenniumskampagne erreicht worden. Deren Teilziel-14 im Bereich ökologische Nachhaltigkeit beinhaltet die "Halbierung des Anteils der Menschen ohne dauerhaft gesicherten Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser" bis 2015.

Diese Verbesserung des Zugangs zu Trinkwasser ist neben großen Investitionen in diesen Bereich auch auf ein Partizipationsmodell in der Planung und Umsetzung von Wasserprojekten zurückzuführen. Die sogenannten ´Wassertische` (Mesas Técnicas de Agua, MTA) sind Basisgruppen vor allem in den Barrios Venezuelas. Gemeinsam mit den staatlichen und kommunalen Wasserbetrieben arbeiten sie an der Verbesserung der Versorgung. Heute bestehen staatlichen Angaben zufolge etwa 7.500 dieser Komitees im ganzen Land. Die basisdemokratisch legitimierten Wassertische erstellen Analysen der Probleme in ihrer Nachbarschaft und koordinieren dann deren Lösung in in sogenannten Kommunitären Wasserräten (Consejos Comunitarios de Agua, CCA) mit Ingenieuren und Vertretern der Wasserbetriebe.

Größere Projekte werden neben Investitionen durch die Wasserbetriebe durch das Umweltministerium oder Sonderausgaben der Regierung finanziert. So wurde auch während der Feiern des Wassertages die Investitionen der Regierung in Höhe von 1,6 Milliarden Bolívares (etwa 270 Millionen Euro) in die Verbesserung der Wasserversorgung der Hauptstadt Caracas in den kommenden zwei Jahren verkündet. Die Instandhaltungsarbeiten am Aquädukt von Groß-Caracas sollen dabei von den Wassertischen überwacht werden. Seit 1998 habe die Regierung jährlich etwa 600 Millionen US-Dollar (etwa 420 Millionen Euro) in den Ausbau der Wasserversorgung investiert, erklärte Rodolfo Roa Delgado vom Umweltministerium am Welttag des Wassers. Insbesondere in der Hauptstadt ist die Wasserversorgung äußerst kompliziert, weil das Wasser aus weiter Entfernung in die auf etwa 900 Meter über dem Meer liegende Stadt gepumpt werden muss.

Die 1999 verabschiedete Verfassung Venezuelas verbietet die Privatisierung des Wassers, indem sie in Artikel 304 alle Gewässer zu "öffentlichen Gütern der Nation" erklärt. Im Jahr 2007 machte das ´Wassergesetz` (Ley de Aguas) den Zugang zu Wasser zu einem "fundamentalen Menschenrecht".

Quelle: Lateinamerikaportal amerika21 /  Text: Jan Kühn  /  Foto: El Tecnorrante

s.a. ´Water makes (no) money`durchsetzen!

und Berliner Wasserverträge ... auf den Tisch!

 

Farkha Festival Komitee ruft zu Spenden für die Solidaritätsarbeit in Gaza auf

CfD communist solidarity dt
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Farkha2023 21 Buehnentranspi

Farkha-Festival 2024 abgesagt.
Wegen Völkermord in Gaza und Staatsterror und Siedlergewalt im Westjordanland.
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UNRWA Gazakrieg Essenausgabe

UNRWA Nothilfeaufruf für Gaza
Vereint in Menschlichkeit, vereint in Aktion

Mehr als 2 Millionen Menschen, darunter 1,7 Millionen Palästina-Flüchtlinge, zahlen den verheerenden Preis für die Eskalation im Gazastreifen.
Zivilisten sterben, während die Welt zusieht. Die Luftangriffe gehen weiter. Familien werden massenweise vertrieben. Lebensrettende Hilfsgüter gehen zur Neige. Der Zugang für humanitäre Hilfe wird nach wie vor verweigert.
Unter diesen Umständen sind Hunderttausende von Vertriebenen in UNRWA-Schulen untergebracht. Tausende unserer humanitären Helfer sind vor Ort, um Hilfe zu leisten, aber Nahrungsmittel, Wasser und andere lebenswichtige Güter werden bald aufgebraucht sein.
Das UNRWA fordert den sofortigen Zugang zu humanitärer Hilfe und die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern für bedürftige Palästina-Flüchtlinge.
Dies ist ein Moment, der zum Handeln auffordert. Lassen Sie uns gemeinsam für die Menschlichkeit eintreten und denjenigen, die es am meisten brauchen, die dringend benötigte Hilfe bringen.

Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge

Spenden: https://donate.unrwa.org/gaza/~my-donation


 

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