21.10.2026: In Europa haben soziale Fragen in mehreren Ländern zu Mobilisierungen junger Menschen geführt. Belgien, Spanien, Portugal, Italien, Albanien, Griechenland … Überall werden die Bedingungen im Bildungswesen, die Wohnkosten, die Preiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr, die niedrigen Löhne oder die Korruption angeprangert.
Das öffentliche Gesundheitswesen versagt zunehmend die notwendige Versorgung. Endlose Wartelisten zwingen diejenigen, die sich keine Privatkliniken leisten können, auf Behandlungen zu verzichten. So wird das verfassungsmäßige Recht auf Gesundheit zu einem Privileg der Wohlhabenden und Krankheit zu einem Schicksal, das die Betroffenen in die Isolation treibt.
Zu dieser sozialen Strangulierung kommt der unerbittliche Druck der hohen Lebenshaltungskosten hinzu: Während die Löhne stagnieren, steigen die Preise für lebensnotwendige Güter, Mieten und Nebenkosten rasant und zwingen Millionen Menschen dazu, Tag für Tag ums nackte Überleben zu kämpfen
Doch während die Mittel für Bildung, Gesundheit und Soziales unter dem Vorwand knapper Kassen ständig gekürzt werden, öffnen sich überall die staatlichen Geldhähne, wenn es darum geht, Kriege in aller Welt und einen erschreckenden Rüstungswettlauf zu finanzieren. So wird der gesellschaftliche Reichtum in Waffen und andere Instrumente der Zerstörung verwandelt.
Demonstration am 17.10.2026 in Rom: Milliarden für Aufrüstung sind Milliarden, die nicht in Schulen, Krankenhäuser, öffentlichen Nahverkehr oder Wohnungsbau fließen.
Initiatoren der Proteste waren Schüler und Studierende in Frankreich, die die Perspektivlosigkeit nicht mehr akzeptieren, die sich in den Zuständen an den öffentlichen Schulen, wo durch jahrzehntelange rücksichtslose Kürzungen Decken einstürzen und Lehrer fehlen, manifestiert. Die Proteste sind militant antifaschistisch. Es herrscht eine sehr reale Angst, dass nach acht Jahren neoliberaler Misere, die dem französischen Volk durch Macrons technokratisches Versagen zugefügt wurde, nun bei den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr die Tür für die Faschistin Le Pen offen steht. Für die Jugend Frankreichs ist dieser Gedanke absolut abscheulich.
Innerhalb weniger Wochen wurde aus der Protestbewegung in Frankreich eine der größten Jugendmobilisierungen seit Jahrzehnten, die auf andere europäische Länder übersprang.
"Wir sind junge Menschen, die es leid sind, zu warten“, heißt es in einer Erklärung der Bewegung 17. Oktober in Italien. "Niemand vertritt uns, wir vertreten uns selbst“ und "haben beschlossen, nicht mehr zu warten".
Die Proteste überschreiten inzwischen längst ihre ursprünglichen schulpolitischen Forderungen. Die Jugendlichen verbinden die Misere an ihren Schulen mit anderen politischen Konflikten und einer grundsätzlicheren Kritik an der Regierung. Aus einer Auseinandersetzung um fehlende Lehrer und kaputte Gebäude wird ein Konflikt über die politische Richtung des Landes, getragen längst nicht mehr allein von Schülern.
Diesen Bewegungen haben sich auch Gewerkschaften mit Demonstrations- und Streikaufrufen in Frankreich, Italien, Spanien und Portugal angeschlossen.
"Als Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe stehen wir an der Seite von Dutzenden von Vereinen aus ganz Italien, von Arbeiterinnen und Arbeitern sowie von Rentnerinnen und Rentnern, denn wir glauben an ein anderes Land.“
Angela Verdecchia, nationale Koordinatorin des Netzwerks "Rete Studenti Medi", die am 17. Oktober in Rom an der Demonstration von "La Via Maestra" teilgenommen hat.
Regierungen und Medien waren sich schnell einig, nur Bilder eines randalierenden Mobs zu zeigen und nicht darauf hinzuweisen, dass die Staatsgewalt auf die Friedlichen eindrosch wie unter Kampfdrogen. Und überall antworten die Herrschenden mit neuen repressiven Gesetzen, eskalierender Polizeigewalt bis hin zum Einsatz des Militärs. Zerbrochene Fensterscheiben geben dem repressiven Sicherheitsstaat weiteren Auftrieb.
"Die Bourgeoisie der ganzen Welt sieht der Massenschlächterei nach der Schlacht wohlgefällig zu, aber sie entsetzt sich über die Entweihung von Dach und Fach!"
Karl Marx, Bürgerkrieg in Frankreich, 1871
Die Zwangsräumung einer Rentnerin führt Spanien in den Streik
Es ist ein Wendepunkt in der Sozialgeschichte Spaniens, wie selbst die führenden Gewerkschaftsvertreter einräumen. Das Land wird am 11. November aufgrund eines Generalstreiks zum Stillstand kommen. Die Wohnungskrise hat den Funken gezündet. Am 23. September löste die Zwangsräumung von Maricarmen Abascal, einer inzwischen verstorbenen 87-jährigen Madriderin, im ganzen Land Wut gegen Geierfonds und Immobilienkonzerne aus, die das Recht auf eine Wohnung zur Quelle enormer Gewinne gemacht haben.
Die Besetzung der Puerta del Sol in Madrid nach dem Vorbild der "Indignados" von 2011 und die spontanen Demonstrationen gegen prekäre Mietverhältnisse haben die Regierung des Sozialisten Pedro Sánchez dazu veranlasst, in dieser brennenden Frage gesetzliche Maßnahmen zum Schutz der Mieter zu ergreifen. Das Maßnahmenpaket der linken Regierung für mehr Mieterschutz scheiterte an den konservativen und rechtspopulistischen Parteien im Parlament.
Daraufhin sind am 3. Oktober Hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen. "Hin zum Generalstreik", stand in Madrid auf Transparenten, die die vier Demonstrationszüge eines Sternmarsches anführten. Rund eine halbe Million Teilnehmer waren es nach Angaben der Mieterinnengewerkschaft.
Da Sánchez im Parlament keine Mehrheit fand, finden am 29. November vor dem Hintergrund einer explosiven sozialen Lage vorgezogene Parlamentswahlen statt. Zur Bewegung gegen Immobilienspekulation kommt der unbefristete Streik im öffentlichen Bildungswesen hinzu. Die Lehrkräfte in Madrid fordern Gehaltserhöhungen, eine Verringerung der Schülerzahlen pro Klasse und höhere Investitionen in die Schulen. Die Ärzte drohen mit ähnlichen Maßnahmen, da die von Isabel Diaz Ayuso mit eiserner Hand geführte rechte Regionalregierung nicht reagiert.
Am 11. November alle zum Generalstreik!
Würdige Löhne, faire Preise und bezahlbarer Wohnraum.
Die Gewerkschaft CCOO auf X
Für den 11. November 2026 haben die großen Gewerkschaften UGT und CCOO in Absprache mit Mieterorganisationen zu einem landesweiten Generalstreik für höhere Löhne und gegen die Wohnungskrise und das gescheiterte Mieterschutz-Paket der Regierung aufgerufen. "Für würdige Löhne, für ein Dach über dem Kopf und dafür, dass die Preise aufhören, uns zu erdrücken", schrieb die CCOO auf der Plattform X.
In Albanien wehrt sich die junge Generation dagegen, dass sie ihre Zukunft nur im Ausland sehen soll.
Die Szenen gleichen jenen aus Paris, Marseille oder Mailand – doch sie spielen sich in Tirana ab. Auch in Albanien fürchten Schüler und Studierenden um ihre Zukunft: Kaum Perspektiven, steigende Preise und grassierende Korruption.
Seit Ende Mai protestieren Tausende Albanerinnen und Albaner gegen die Pläne der Regierung von Premierminister Edi Rama, ein riesiges Resort in einem Naturschutzgebiet an der Südküste zuzulassen – dort, wo Flamingos nisten. Die Protestbewegung wurde deshalb auch als Flamingo-Revolution bekannt. Einer der Investoren ist Jared Kushner, der Schwiegersohn von Donald Trump.
Nach monatelangen friedlichen Bürgerprotesten eskalierten die Unruhen letzte Woche in Tirana zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die Studenten prangern die Missachtung durch Premierminister Edi Rama an und fordern nun seinen Rücktritt.
Am 13. Oktober hatten sich Tausende Studierende sowie Schülerinnen und Schüler der Flamingo-Bewegung angeschlossen. Sie protestierten gegen die prekären Zustände an Schulen und Universitäten sowie gegen die hohen Studiengebühren. Vor dem Bildungsministerium verbrannten sie symbolisch einen Reisekoffer und benannten es um in "Ministerium für Bildung und Auswanderung". Aus Mangel an Perspektiven haben in den vergangenen 15 Jahren mehr als eine Million Albanerinnen und Albaner das Land verlassen. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei rund 20 Prozent. Doch jetzt wehrt sich die junge Generation dagegen, dass sie ihre Zukunft nur im Ausland sehen soll. Sie will, dass die Politik endlich liefert.
Für den Journalisten Lutfi Dervishi kam die Gewalt nicht überraschend: "Sie ist das Ergebnis einer jahrelang angestauten Wut. Selbst nach dreimonatigen friedlichen Protesten zeigte die Regierung keine Bereitschaft zum Dialog und antwortete schließlich mit Polizeigewalt. Viele Bürger haben das Gefühl, dass ihre Stimme nichts wert ist – deshalb haben sie sich radikalisiert."
Am Wochenende sind in Frankreich, Italien und auch in anderen Staaten Europas hunderttausende Menschen gegen steigende Lebenshaltungskosten auf die Straße gegangen. Vereinzelt kam es auch zu Straßenschlachten, Plünderungen und brennenden Barrikaden.
Frankreich: 800.000 Menschen laut CGT auf den Beinen, Zusammenstöße mit der Polizei und fröhliche Demonstrationszüge

Studenten, Schüler, Gewerkschaften, linke Parteien und die Gelbwesten versammelten sich am Samstag landesweit auf den Straßen, im Zuge einer Studentenbewegung, die die Regierung seit Wochen in eine Krise stürzt. Der 17. Oktober wurde in Frankreich zu einem Tag, an dem sich alle Formen der Empörung bündelten.
Viele junge Menschen trugen die gelbe Weste, das Symbol des Aufstands, der 2018 und 2019 den Élysée-Palast kurzzeitig ins Wanken brachte. "Ich trage sie, weil das Leben zu teuer ist", sagte ein 20-Jähriger. Aber, betont er, "die Forderungen von heute gehen darüber hinaus: Es geht um die hohen Lebenshaltungskosten, das Benzin, die Situation der Studierenden und, wie Sie auch sehen, um Palästina", sagt er und deutet auf eine Kefiah, die er sich um den Kopf gebunden hat, "wir sind hier, um die Welt zu verändern".
Rund 1.500 Aktionen, Demonstrationen, Straßensperren oder Blockaden waren in ganz Frankreich angekündigt. 800.000 Menschen, allein in Paris 100.000, nahmen an diesem Aktionstag gegen die "hohen Lebenshaltungskosten" teil, so die Gewerkschaft CGT, die die Regierung aufforderte, "die Repressionen einzustellen".
"Die Wut ist riesig, sie sitzt tief, und wenn die Regierung glaubt, mit kosmetischen Ankündigungen oder durch Hinauszögern davonzukommen, täuscht sie sich gewaltig", warnte die Generalsekretärin der CGT, Sophie Binet.
Der Tag war erneut von gewaltsamen Polizeieinsätzen und zahlreichen Zusammenstößen mit Demonstrierenden geprägt. In Saint-Étienne wurde einem Demonstranten durch eine von der Polizei abgefeuerte Granate die Hand abgerissen. In den Medien, die sich an die Regierungs-Kommunikation halten, sind die 800.000 Demonstranten völlig verschwunden, es geht nur um Plünderer und "ultra-linke" Randalierer.
Zahlreiche linke Politiker nahmen an den Demonstrationszügen teil, darunter Abgeordnete der LFI, die Vorsitzende der Écologistes, Marine Tondelier, und der nationale Sekretär der Kommunistischen Partei, Fabien Roussel.

Die Mobilisierungen finden mitten in der Beratung des 54-Milliarden-Euro-Sparhaushaltes in der Nationalversammlung statt, den Regierungschef Sébastien Lecornu für den Haushalt 2027 vorgelegt hat. Der Regierungsentwurf sieht massive Kürzungen von 43 Milliarden Euro (insgesamt 54 Milliarden Euro inklusive Vormaßnahmen) vor, um das Haushaltsdefizit von 5,4 auf 5,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu senken. Während im öffentlichen Dienst und bei Sozialem massiv gekürzt wird und neue Studiengebühren eingeführt werden, sollen die Rüstungsausgaben weiter ansteigen.
Die CGT hat sich früh hinter die Jugendlichen gestellt und ihre eigenen Strukturen für die Bewegung geöffnet. Gewerkschafter helfen, Demonstrationen zu schützen; die CGT fordert ihre Mitglieder auf, Versammlungen in den Betrieben zu organisieren und die Forderungen der Jugend mit Kämpfen um Löhne und öffentliche Dienste zusammenzuführen. Gewerkschaftshäuser sollen Jugendlichen als Orte der Organisation offenstehen.
Für den 5. November rufen die CGT im Rahmen eines gewerkschaftsübergreifenden Bündnisses Beschäftigte aus privatem und öffentlichem Dienst, Jugendliche und Rentner zum gemeinsamen Generalstreik und zu Demonstrationen auf.
Italien: Die Gewerkschaft CGIL schließt sich mit den kämpfenden Jugendlichen zusammen. Generalstreik
Als Versuchslabor der europäischen Ultrarechten mit einer postfaschistischen Ministerpräsidentin, Giorgia Meloni, die seit Oktober 2022 an der Regierung ist, erlebt die Halbinsel, wie ihre Jugend aufsteht, oft unter den Rufen von "Come la Francia" ("Wie Frankreich").

Melonis Regierung sieht sich zudem zunehmendem Druck durch eine separate Protestwelle in Süditalien ausgesetzt, wo Lkw-Fahrer, verärgert über die explodierenden Dieselpreise und die steigenden Lebenshaltungskosten, Straßenblockaden errichtet haben, die die Lieferketten stören.
Auslöser der Proteste sind die Wut über die steigenden Kraftstoff- und Energiepreise, hohe Mieten, niedrige Löhne und den Zustand der öffentlichen Dienstleistungen.
Am vergangenen Wochenende fanden in zahlreichen Großstädten im Norden des Landes mehrere Großdemonstrationen statt, um gegen die hohen Lebenshaltungskosten zu protestieren: in Bologna, Turin, Mailand und vor allem in Rom. Von allen Kundgebungen kam eine klare Botschaft: Arbeit, Rechte und soziale Gerechtigkeit müssen wieder in den Mittelpunkt der politischen Entscheidungen des Landes rücken.
Die Demonstration der "Via Maestra"[1] in Rom wurde nicht nur von der Gewerkschaft, sondern auch von rund hundert Verbänden organisiert. Im langen Demonstrationszug waren Tausende von Schülern und Studenten, Mädchen mit der Aufschrift "Free Palestine" auf der Wange sowie Jugendliche, die noch immer vom Erfolg der Mobilisierung am Vortag beflügelt waren.
"Der für den kommenden 20. November ausgerufene Generalstreik ist der Ruf nach Veränderung, der aus dem ganzen Land kommt."
Maurizio Landini, Generalsekretär der Gewerkschaft CGIL
"Dieser Platz ist eine Zusammenfassung der Mobilisierungen der letzten Tage, sagte der Generalsekretär der Gewerkschaft CGIL, Maurizio Landini, am Samstag vor 100.000 Teilnehmern an der Demonstration in Rom. Vor dieser beeindruckenden Kulisse kündigte er von der Bühne auf der Piazza del Popolo den Generalstreik für den 20. November an, um angemessene Löhne und Renten einzufordern, prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu bekämpfen, das Gesundheitswesen und das öffentliche Schulwesen zu verteidigen sowie mehr Steuergerechtigkeit und eine Industriepolitik zu fordern, die in der Lage ist, die Arbeitsplätze und die Zukunft der Regionen zu sichern.

Gemeinsam für Arbeit, Frieden, Umwelt, Wohlfahrt, Verfassung
"Der für den kommenden 20. November ausgerufene Generalstreik ist der Ruf nach Veränderung, der aus dem ganzen Land kommt, sagte Landini. "Wir sind hier, um den Menschen eine Stimme zu geben, die arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, die Steuern zahlen, die dieses Land am Laufen halten und denen heute kein Gehör geschenkt wird – weil es schwerfällt, über die Runden zu kommen, weil die Gesundheitsversorgung nicht für alle gewährleistet ist, weil junge Menschen sehr oft gezwungen sind, unser Land zu verlassen. Wir wollen diese Ungleichheiten bekämpfen, und dafür müssen wir wieder das Wort ergreifen und uns zusammenschließen."
"Wie uns die Studenten lehren, muss die Mobilisierung international sein, heute wie damals: Arbeiter aller Länder, vereinigt euch", so Landinis Abschiedsgruß.
Meloni schickt Soldaten
Meloni reagiert auf die Proteste mit dem Einsatz von Truppen und strengeren gesetzlichen Strafen, um die Proteste gegen die hohen Lebenshaltungskosten im Norden des Landes einzudämmen, die am Wochenende zeitweise gewalttätig verliefen.
Das italienische Kabinett beschloss am Dienstag (20.10.2026) die Entsendung von 500 Soldaten nach Mailand, die Einführung eines neuen Straftatbestands für gewalttätige Teilnahme an Demonstrationen, strengere Strafen für Randalierer sowie die finanzielle Haftung für Eltern, deren Kinder an Vandalismus und Plünderungen beteiligt sind. Im Rahmen der neuen gesetzlichen Maßnahmen, die sofort in Kraft treten, drohen jedem, der sich einer Gruppe von mindestens fünf Personen anschließt und bei Protesten die öffentliche Sicherheit gefährdet, bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von maximal 20.000 Euro.
Die Polizei darf künftig Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren festnehmen, auch wenn sie keine Straftat begangen haben, sofern Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass sie eine Gefahr darstellen.
Anmerkunegn
[1] Das Bündnis "La Via Maestra" wurde 2023 auf Initiative der Gewerkschaft CGIL gemeinsam mit über hundert Verbänden, Bewegungen und Organisationen der aktiven Bürgerbewegung (darunter antifaschistischen Vereinigung ANPI, der Kulturvereinigung ARCI, der Antimafia-Organisation Libera, der Umweltorganisationen Legambiente und WWF) gegründet.
Für diese Bewegung ist die italienische Verfassung "Der richtige Weg".
Die Ziele: Das Bündnis setzt sich für die Verteidigung und vollständige Umsetzung der Verfassungsgrundsätze ein – mit besonderem Augenmerk auf das Recht auf Arbeit, auf das Gesundheitswesen und die öffentliche Bildung, auf soziale und klimatische Gerechtigkeit, auf die Bekämpfung von Prekarität und auf die Ablehnung des Krieges.



