Gegen die „menschenmörderische Arbeitssucht“

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30 stunden woche07.01.2017: Mit der Forderung nach einer Abkehr vom „starren Achtstundentag“ hat der Unternehmerverband Gesamtmetall kurz vor den Weihnachtsfeiertagen dafür gesorgt, dass das Thema Flexibilisierung der Arbeitszeiten über den Jahreswechsel nicht in Vergessenheit gerät. Es müsse „möglich sein, dass ein Mitarbeiter nachmittags um vier heimgeht, das Kind aus der Kita abholt, abends um 21 Uhr ins Bett bringt und sich dann nochmal zwei Stunden an die Arbeit setzt“. Bei Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) rennen die Kapitalvertreter damit offene Türen ein, hatte sie doch unlängst bei der Vorstellung des „Weißbuchs Arbeiten 4.0“ genau diese „Freiheiten“ in der Arbeitszeitgestaltung angeregt.

„Immer mehr Menschen werden durch überlange Arbeitszeiten und Dauerstress am Arbeitsplatz krank. Und Ministerin Nahles will den Acht-Stunden-Tag in einem Feldversuch abschaffen. Damit macht sie Auftragspolitik für die Arbeitgeber. Die Idee, Menschen durch flexible Arbeitszeiten vor Überlastung schützen zu wollen, ist absurd. Solange sich die realen Arbeitszeiten einseitig an den Interessen der Arbeitgeber orientieren, können sie nicht zur Entlastung der Beschäftigten führen. Statt flexiblerer Arbeitszeiten brauchen wir eine Verkürzung der realen Wochenhöchstarbeitszeit“, hielt Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE (PM 29.11.16) diesen Vorschlägen entgegen.

Kampagne für 30-Stunden-Woche nötig

Bereits vor vier Jahren hatten Gewerkschafter, Wissenschaftler und Politiker einen Offener Brief an die Vorstände der Gewerkschaften, Parteien, Sozial- und Umweltverbände und Kirchenleitungen in Deutschland verfasst, in denen sie zu einer Kampagne für die 30-Stunden-Woche aufforderten, denn: „Arbeitszeitverkürzung ist keine rein tarifpolitische Aufgabe mehr, sondern ein gesamtgesellschaftliches Projekt.“

Und weiter heißt es dort: „Stress, Burnout, psychosomatische und chronische Erkrankungen nehmen dramatisch zu. Dieser Zustand ist einer modernen Gesellschaft im 21. Jahrhundert unwürdig. Das herrschende neoliberale Modell hat den Gewerkschaften unter Bedingungen der Massenarbeitslosigkeit viel von ihrer Gestaltungsmacht geraubt und sie in die Defensive getrieben. Die Beschäftigten haben Angst, den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren. Dadurch wird ein an Unterwürfigkeit grenzendes Verhalten der Beschäftigten und Arbeitslosen heraufbeschworen. Hierauf beruhen die Bereitschaft zu beträchtlichen Zugeständnissen (weniger Lohn, längere Arbeitszeiten, steigende Arbeitsverdichtung, mehr Flexibilität etc.). Immer mehr ArbeitnehmerInnen beziehen – trotz Arbeit – Hartz IV als sogenannte „'Aufstocker'. Die, die heute schon nichts haben, werden zusätzlich in die Altersarmut geschickt. Die Massenarbeitslosigkeit ist die Ursache des ruinösen Wettbewerbs unter den Beschäftigten und fördert die Entstehung des Niedriglohnsektors und solcher diskriminierenden Arbeitsformen wie Leiharbeit und Werkverträge ohne gewerkschaftliche Interessenvertretung. Daher ist dringend eine Verknappung von Arbeit auf die 30-Stunden-Woche notwendig. Diese Forderung ist grundsätzlich für alle EU-Staaten aufzustellen. Die Verkürzung der Arbeitszeit ist nur bei vollem Lohn- und Personalausgleich möglich, sonst sinkt die Lohnquote noch weiter, dies zeigen gesamtwirtschaftliche Berechnungen.“

Die eingangs erwähnten Äußerungen von Kapital und Politik in Richtung Entgrenzung der Arbeitszeit machen deutlich, dass diese Initiative ganz oben auf der Agenda der Gewerkschafts- und Sozialbewegung stehen sollte.   

„Das Recht auf Faulheit“

Einer der ersten, der eine kritische Sicht auf das Lob der Arbeit lenkte und dies in seiner Schrift mit dem provozierenden Titel „Das Recht auf Faulheit“ formulierte, war der vor 175 Jahren geborene französische Sozialist Paul Lafargue. Eine „menschmörderische Arbeitssucht“ und eine „Leidenschaft für die Arbeit“ habe die Arbeiterklasse befallen, und überall dort, wo „die kapitalistische Zivilisation“ herrsche, sei es „durch das Dogma von der Arbeit verdummt“, schreibt er. Auch das Proletariat habe die Kategorie „Arbeit“ zu positiv besetzt und zu unkritisch das Wort des Apostel Paulus  „wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“ übernommen.

In seiner 1880 veröffentlichten Schrift beschreibt Lafargue die Funktion der Arbeitshäuser, die Entstehung einer „Religion der Arbeit“, schildert die Bedingungen der Arbeit für Männer, Frauen und Kinder. Dabei kritisiert er auch scharf den Staat und dessen Repressionsorgane bei Durchsetzung des „Arbeitsdienstes“ gegenüber „abgemagerter und in Lumpen gehüllter Proletarier, von Gendarmen mit blanker Klinge bewacht.“

Im Unterschied zu Deutschland hatte die Forderung nach dem „Recht auf Arbeit“ in Frankreich seit der bürgerlichen Revolution (1789) immer eine herausragende Bedeutung in den sozialen Kämpfen gehabt, im 19. Jahrhundert vor allem auch innerhalb der Arbeiterbewegung. In seiner Analyse der „Klassenkämpfe in Frankreich“ (1850) hat Marx auf den widersprüchlichen Charakter dieser Forderung hingewiesen, da „das Recht auf Arbeit im bürgerlichen Sinn ein Widersinn, ein elender, frommer Wunsch“ ist, weil deren Umsetzung die Aufhebung der kapitalistischen Besitzverhältnisse erfordern würde (MEW 7, S. 41). Und  Engels bemerkt in einem Brief an Bernstein (1884): „Als separate Forderung gestellt, kann das Recht auf Arbeit gar nicht anders verwirklicht werden als innerhalb ihrer  (d.h. der kapitalistischen, gst) Existenzbedingungen, und wenn man das Recht auf Arbeit von ihr verlangt, so verlangt man es unter diesen bestimmten Bedingungen, man verlangt also Nationalwerkstätten, Arbeitshäuser und Kolonien.“ (MEW 36, S. 151/152).

Bezug auf das von Lafargue postulierte „Recht auf Faulheit“ nimmt Karl Kautsky im selben Jahr in der „Neuen Zeit“, dem theoretischen Organ der deutschen Sozialdemokratie, indem er es in den Zusammenhang von Arbeitszeitverkürzungen und der Forderung nach dem achtstündigen Normalarbeitstag stellt: „Das Recht auf Faulheit besagt nichts anderes, als das Recht des Arbeiters, sich als Mensch zu fühlen, und nicht bloß als Lasttier; es besagt, dass der Mensch arbeitet, um zu leben und nicht lebt, um zu arbeiten.“

„Konsumenten entdecken, ihren Appetit reizen und künstliche Bedürfnisse wecken"

Lafargue hatte das allerdings weit aus radikaler formuliert. Bei ihm heißt es, „daß die Arbeit erst dann eine Würze der Vergnügungen der Faulheit, eine dem menschlichen Organismus nützliche Leidenschaft sein wird, wenn sie weise reglementiert und auf ein Maximum von drei Stunden täglich beschränkt wird.“

Um dieses Ziel zu erreichen ist nach Lafargue der Einsatz modernster Technologie und eine sozialistische Gesellschaft vonnöten: „Unsere Maschinen verrichten mit unermüdlichen Gliedern, mit wunderbarer, unerschöpflicher Zeugungskraft, gelehrig und von selbst ihre Arbeit.“ Diese können den Menschen Muße und Freiheit bringen, sofern sie gleichzeitig vom Lohnsystem, der schlimmsten aller Sklavereien befreit ist.

Und sehr aktuell, die gegenwärtige Situation der Werktätigen schildernd, klingt die folgende Passage:„Je mehr sich die Maschine vervollkommnet und mit beständig wachsender Schnelligkeit und Präzision die menschliche Arbeit verdrängt, verdoppelt der Arbeiter noch seine Anstrengungen, anstatt seine Ruhe entsprechend zu vermehren, als wollte er mit den Maschinen wetteifern. O törichte und mörderische Konkurrenz! Und so besteht, angesichts der doppelten Verrücktheit der Arbeiter, sich durch Überarbeit umzubringen und in Entbehrungen dahinzuvegetieren, das große Problem der kapitalistischen Produktion nicht darin, Produzenten zu finden und ihre Kräfte zu verzehnfachen, sondern Konsumenten zu entdecken, ihren Appetit zu reizen und bei ihnen künstliche Bedürfnisse zu wecken."

Paul Lafargue,  „einer der begnadetsten Verbreiter marxistischer Ideen“ (Lenin)

Paul Lafargue wurde vor 175 Jahren am 15.1. 1842 in Santiago de Cuba geboren. Sein ebenfalls auf Kuba geborener Vater war Sohn eines Franzosen und einer kreolischen Mulattin, die nach der Haitianischen Revolution von 1791 aus Haiti nach Kuba geflohen waren. 1851 übersiedelte die Familie nach Bordeaux (Frankreich), der Heimatstadt des Großvaters.

Während seines Studiums an der Medizinhochschule in Toulouse schloss sich Paul Lafargue der französischen Sektion der 1864 gegründeten Internationalen Arbeiterassoziation (IAA) an. Wegen seiner politischen Aktivitäten von allen französischen Hochschulen ausgeschlossen, setzte er sein Medizinstudium 1866 in London fort. Dort wurde er regelmäßiger Gast im Hause von Karl Marx, wo er dessen Tochter Laura  kennenlernte; 1868 heiratete das Paar. Nach  Frankreich zurückgekehrt arbeitet er dort als erfolgreicher politischer Journalist und streitet als Mitglied des Generalrats der IAA auf Seiten von Marx und Engels gegen die Bakunin-Linie. Nach dem Fall der Pariser Kommune 1871 müssen er und Laura ins Exil nach Spanien gehen und können erst zehn Jahre später, nach der Amnestie für die Kommunekämpfer, nach Frankreich zurückkehren. Als Mitbegründer der „Arbeiterpartei“, der ersten marxistischen Partei Frankreichs, nimmt er an den Kongressen der II. Internationale teil.

In Paul Lafargue „mischte sich das Blut dreier unterdrückter Völker“ (so Franz Mehring): jüdisch, karibisch und indianisch. Zeit seiner politischen Aktivitäten musste er sich auch immer wieder gegen rassistische Bemerkungen und Angriffe seiner Genossen zur Wehr setzen. In einem mit „Paul Lafargue, Mulatte“ unterzeichneten Artikel schreibt er: „Sie schleudern uns als Beleidigung die Bezeichnung „homme de couleur“ ins Gesicht. Es ist unsere Aufgabe als revolutionäre Mulatten, diese Bezeichnung aufzunehmen und sich ihrer würdig zu erweisen. Radikale in Amerika, macht Mulatte zu eurem Sammelruf! Er bezeichnet Elend, Unterdrückung, Haß. Wißt ihr etwas Schöneres?“

Neben seinem "Das Recht auf Faulheit" hinterließ Lafargue ein weiteres Hauptwerk, "Die Religion des Kapitals". Hierin heißt es u.a.: „Die einzige Religion, die die Bedürfnisse unserer Zeit befriedigen kann, ist die Religion des Kapitals. Die anderen Religionen sind nichts weiter als Lippenbekenntnisse. Das Kapital ist Gott. Es kennt weder Heimatland noch Grenzen, weder Hautfarbe noch Geschlecht. Er greift sich die jungen, starken gesunden Menschen und verbrennt sie wie Kohle im Schmelzofen.“

Am 26. November 1911 scheiden Paul und Laura Lafargue aus dem Leben, indem sie sich Zyankali spritzen. Über die Gründe schrieb Lafargue in einer hinterlassenen Notiz:„Gesund an Körper und Geist, töte ich mich selbst, bevor das unerbittliche Alter, das mir eine nach der anderen alle Vergnügungen und Freuden des Daseins genommen und mich meiner körperlichen und geistigen Kräfte beraubt hat, meine Energie lähmt, meinen Willen bricht und mich für mich und andere zur Last werden lässt.“

15.000 Menschen begleiteten den Trauerzug zum Pariser Friedhof Pere Lachaise, wo Jean Jaurès im Namen der französischen Arbeiterbewegung und der Emigrant Lenin im Namen der russischen Sozialdemokratie die Grabreden halten. „Kameraden, ich möchte unsere Gefühle der tiefen Trauer zum Ausdruck bringen über den Tod von Laura und Paul Lafargue, einem der begnadetsten Verbreiter marxistischer Ideen, vor dem alle Arbeiter Russlands den größten Respekt haben.“

Günther Stamer

Literaturhinweise:

Paul Lafargue: Das Recht auf Faulheit. Laika-Verlag, Hamburg 2014, 96 Seiten, 9,90 €
Paul Lafargue: Die Religion des Kapitals.Verlag Matthes & Seitz, Berlin 2009, 174 Seiten, 14,80 €

 

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Montag, 5. Juni 2017, 14.00 Uhr,  Breitwand Kino, 82229 Seefeld
Montag, 25. September 2017, 19.30 Uhr, Pfarrheim St. Severin in Mitterfelden
Dienstag, 17. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Kino Herrsching am Ammersee

Trailer zum Film: http://www.weiloisirgendwiazamhaengd.de/


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