Davos – Trump ruiniert die Party: Wachstum vor Umweltschutz

Tools
PDF

WEF Davos2020 TrumpEin Kommentar von Conrad Schuhler (isw) zum Weltwirtschaftsforum in Davos

28.01.2020: Pünktlich zur Eröffnung des Weltwirtschaftsforums in Davos schlug Gita Gopinath, die Chefökonomin des Internationalen Währungsfonds, den ökonomischen Grundton an: "zaghafte Stabilisierung, träge Erholung" sagte sie, auch noch in Frageform, der Wirtschaftsentwicklung der nächsten Jahre voraus.[1] Für die "entwickelten Volkswirtschaften" soll das jährliche Wachstum 2020 und 2021 bei 1,6% liegen. Deutschland liegt mit 1,1 und 1,4% noch unter diesem Durchschnitt. Der Kapitalismus steckt in einer anhaltenden Stagnation. Und die Menschen wenden sich ab. Die US-Kommunikationsagentur Edelmann stellte in Davos das Ergebnis ihrer internationalen Umfragen vor, wonach überall, aber besonders in Deutschland, die BürgerInnen dabei sind, ihren Glauben an den Kapitalismus zu verlieren. Nur 12% der Deutschen glauben, dass der aktuelle Kapitalismus ihnen nützt, 55% dagegen sagen "er nützt uns nicht".

Der Kapitalismus weist also erstens eine Leistungslücke auf und er zeigt zweitens eine dem Leistungsversagen entsprechende Legitimationslücke. Diese Lücken will Klaus Schwab, der Erfinder der Firma Davos WEF (Weltwirtschaftsforum), schließen. "Die Menschen", sagt er, "revoltieren gegen die ökonomischen Eliten, von denen sie sich verraten fühlen, und unsere Anstrengungen, die Welterwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu beschränken, reichen auf gefährliche Weise zu kurz." Unverblümt will er die Umweltbewegung ins Boot holen und dankt dem "Greta Thunberg-Effekt" dafür, dass er dem "Stakeholder Kapitalismus" zusätzliches Gewicht verleihe. Der sei eine Erfindung von ihm (eine heftige Anmaßung), vor fünfzig Jahren schon im ersten "Davos Manifest" formuliert, und erfordere, dass ein Unternehmen nicht nur die "shareholder", die Aktionäre und ihren Profit, im Auge haben müsse, sondern alle Gruppen, die ihren Anteil ("stake") am Unternehmen hätten: Aktionäre, Belegschaften, Kunden, Zulieferer, Gemeinden, Gesellschaft. Und die stünden heute wie schon seit Jahren vor einem Hauptrisiko: Zerstörung der Umwelt.

Aus einem zur Konferenz des WEF vorgelegten Global Risks Report 2020 [2] vorgelegten Bericht geht hervor, dass die ersten Plätze unter den globalen Risiken von den internationalen "stakeholder" nicht mehr an "ökonomische Konfrontationen" und "inländische politische Polarisiering" vergeben werden, sondern an drohende Umweltschäden. Im Jahr 2020 gehen die ersten fünf Plätze an diesen Komplex, von "extremes Wetter" bis zu "von Menschen verursachte Umweltschäden". Alle Stakeholder müssten, so die Herausgeber, schnell zusammenstehen, "um die schlimmsten Ergebnisse aufzuhalten und Widerstandsfähigkeit quer durch Gemeinden und Unternehmen auszubilden". Bürgerliche Medien feiern diesen neuen Geist von Davos als "Allianz aus Unternehmen und Umweltschützern", als neue "grüne Front".

Doch dann kam Trump. Er kanzelt die Umweltschützer als "Alarmisten" ab und wiederholt sein Credo, mit noch mehr Wachstum werde die Welt "jede Herausforderung bewältigen". Grünen-Parteichef Harbeck ist entsetzt. Trumps Rede sei ein "Desaster" für die Konferenz. Harbeck hat aus seiner Sicht recht. "Aus Schwarz mach Grün" überschrieb die Zeit ihren Davos-Bericht. Das will Harbeck sich nicht vermasseln lassen, dass die Industrie in Zukunft politisch unter grüner Flagge segelt, von einem US-Präsidenten, der in seinem Irrsinn die Wahrheit sagt. Dass nämlich den Wirtschaftslenkern im Zweifel die Rendite über die Umwelt geht. Am Flughafen Zürich kamen in der Davos-Woche 1500 Privatjets an. Unter den 3000 Teilnehmern des WEF-Forums befanden sich die Hauptverantwortlichen für die Umweltzerstörung. Zum Beispiel Larry Fink, der Chef des größten Vermögensverwalters der Welt, Herr über ein Anlagevermögen von über 6 Billionen Dollar, fast das Doppelte der gesamten Wirtschaftsleistung Deutschlands. Blackrock gehört zu den größten Aktionären von Chevron, Exxon Mobil und Royal Dutch Shell oder dem Kohlkonzern BHP Group und ist offiziell strategischer Partner des WEF. Diesen Titel tragen auch Goldman Sachs, JP Morgan Chase, Morgan Stanley und Konzerne der Realwirtschaft wie BP, Dow Chemicals, Nestlé oder Siemens. Zusammen mit den Konkurrenten Vanguard und State Street kontrolliert BlackRock Unternehmen, die für 38% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich sind. Sechs der 18 Vorstände von BlackRock waren zuvor Manager bei Firmen des Öl- und Gassektors. Das Weltwirtschaftsforum ist fundamentaler Teil des globalen Kapitals, das mit seiner Jagd auf Höchstprofite der entscheidende Verursacher der Umweltzerstörung.

Umso inniger die servile Liebedienerei, mit der WEF-Chef Schwab den US-Präsidenten begrüßte: "Sie haben sich um die Zusammenführung der amerikanischen Gesellschaft wahrlich verdient gemacht." Sagt die Davoser Hofschranze zum Herrn aus Washington, der mit seiner Steuerpolitik und seinen Pro-Unternehmensgesetzen die größte Polarisierung der US-Gesellschaft zwischen Arm und Reich seit je hergestellt hat. Seine Selbstbeweihräucherungsarie krönte Trump mit der Behauptung, erster Nutznießer des Wirtschaftswachstums in den USA seien die US-Arbeiter gewesen. Tatsächlich wuchs die Produktivität der Gesamtwirtschaft in den USA in den letzten fünf Jahren um sechs Prozent höher als die Stundenlöhne der Beschäftigten.

In demonstrativem Gegensatz zu Trump gab die deutsche Kanzlerin die verständige Partnerin der um die Zukunft besorgten Jugendlichen. Deren Ungeduld wolle sie "positiv und konstruktiv aufnehmen". Für Frau Merkel gilt Greta Thunbergs Verdikt, von manchen Politikern höre man viel, ihre Praxis sei aber enttäuschend.

So sehr in Davos und anderswo unter dem Propaganda-Label "Grüner Kapitalismus" auch geheuchelt wird [3], so wichtig ist dem großen Kapital die reale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft hin zu modernen Strukturen in seinem Interesse. So fordert das Davoser Forum für das Gebiet Ökologie, dass die Wirtschaft Antworten auf den Klimawandel findet und mit Maßnahmen zur Sicherung der Biodiversität auch wirklich die Wälder und die Ozeane erreicht; die Ökonomie solle die langfristigen Schulden abbauen und Wachstumsraten erzielen, die eine größere Inklusion erlauben; in der Technologie müsse eine globale Übereinkunft erzielt werden, wie die Vierte Industrielle Revolution – also auch Digitalisierung und Dekarbonisierung – durchgesetzt und ein "technologischer Krieg" vermieden wird; vor der "Gesellschaft" stünde die Aufgabe, dass eine Milliarde Menschen im nächsten Jahrzehnt umgeschult und besser ausgebildet werden; in der Geopolitik solle der "Geist von Davos" Brücken bilden zur Überwindung von Konflikten, wobei man sofort mit informellen Treffen zur Versöhnung beginnen soll; in den Unternehmen müsse man, siehe oben, den wachsenden Erwartungen aller Stakeholder begegnen. Das Kapital braucht nicht nur grüne Propaganda, es braucht reale grüne Reformen, um neue Wirtschaftsfelder profitabel zu bewirtschaften.

Davos zeigt eines: Mit seinen bisherigen Methoden ist das Kapital am Ende. Aber es hat noch andere. Und da machen sicher mehr mit als die 12%, die heute noch den Kapitalismus nützlich finden. Der Kampf um die Köpfe hat in neuer Intensität begonnen.

Fußnoten

[1] IMF, Tentative Stabilization, Sluggish Recovery?: https://blogs.imf.org/2020/01/20/tentative-stabilization-sluggish-recovery/
[2] WEF, The Global RisksReport 2020: http://www3.weforum.org/docs/WEF_Global_Risk_Report_2020.pdf
[3] Davos 2020: World Economic Forum announces the theme: https://internationalworldofbusiness.com/davos-2020-world-economic-forum-announces-the-theme/

übernommen von Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung isw

Internationales

Biden stoppt Keystone XL-Ölpipeline

Biden stoppt Keystone XL-Ölpipeline

25.01.2021: Im Protest gegen das Pipeline-Projekte Keystone XL, über das aus Teersand gewonnenes Öl vom kanadischen Alberta in die Raffinerien und Häfen am Golf von Mexiko transportiert werden soll, ist in den USA eine der größten Umweltbewegungen der 2000er-Jahre entstanden. Im November 2015 stoppte US-Präsident Barack Obama den Bau der Keystone XL; sein Amtsnachfolger Donald Trump genehmigte am 24. März 2017 erneut ihren Weiterbau, bevor dessen Nachfolger, Joe Biden, die Genehmigung am ersten Tag seiner Amtszeit wiederum zurückzog. Die US-Gewerkschaften sind in dieser Frage gespalten.

weiterlesen

Europa

Julian Assange bleibt im britischen Guantanamo in Haft

Julian Assange bleibt im britischen Guantanamo in Haft

12.01.2021: Am 4. Januar 2021 urteilte ein Londoner Gericht, dass der Wikileaks-Gründer Julian Assange nicht in die USA ausgeliefert werden soll. Dennoch bleibt Assange im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh, bekannt als britisches Guantanamo, weiter inhaftiert. Ein Anschlag auf das Leben und die Gesundheit von Julian Assange.

weiterlesen

Linke / Wahlen in Europa

"Wir feiern den 100. Geburtstag einer Partei, die schon seit 30 Jahren tot ist"

22.01.2021: Vor 100 Jahren, am 21. Januar 1921 wurde in Livorno die Kommunistische Partei Italiens gegründet. Sie wurde zur größten Kommunistischen Partei im Westen. ++ Medien in der ganzen Welt würdigen diesen Jahrestag. "Ich denke, das allein sagt schon eine Menge über diese Partei aus", schreibt Luciana Castellina ++ 100 Jahre nach der Geburt der Kommunistischen Partei ist der Sozialismus aktueller denn je, meint der Ex-Vorsitzende von Rifondazione Comunista, Paolo Ferrero.

weiterlesen

Deutschland

Zweierlei Maß

Zweierlei Maß

19.01.2021: Bundesaußenminister Heiko Maas zu Besuch in Ankara ++ Maas setzt sich für Verbesserung der Beziehungen ein ++ Menschenrechtslage in der Türkei kein Thema, obwohl Türkei Oppositionelle verfolgt und Urteile des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte ignoriert ++ Maas fordert Freilassung des zu 30 Tagen Haft wegen Verstoß gegen Kautionsauflagen verurteilten Alexej Nawalny ++ Julian Assange seit 21 Monaten wegen Verstoß gegen Meldeauflagen in Haft: Maas schweigt.

weiterlesen

Kapital & Arbeit

BlackRock so mächtig wie nie

BlackRock so mächtig wie nie

26.01.2021: Zwar konnte sich BlackRock-Mann Friedrich Merz nicht als CDU-Vorsitzender durchsetzen, aber das ficht den größten Vermögensverwalter der Welt wenig an. Zum Einen ist der politische Einfluss auch so enorm und vor allem konnte BlackRock im Krisenjahr 2020 seine Anlagen auf den Rekordwert von fast 8,7 Billionen US-Dollar steigern. Im Jahr davor verwaltete BlackRock für Anleger noch rund 7,43 Billionen Dollar. Zum Vergleich: Das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands lag 2020 mit 3,329 Billionen Euro (4,04 Billionen USD) um 5,0% unter dem Vorjahreswert.

weiterlesen

Aus Bewegungen und Parteien

"Tiere haben mehr Rechte als wir"

08.01.2021: Mit Verspätung veröffentlichen wir einem Weihnachtsbrief, den Flüchtlingsgruppen aus dem Lager Kara Tepe auf der griechischen Insel Lesbos an Europas Bürger*innen und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen geschrieben haben.

weiterlesen

Analysen

Das chinesische Jahrhundert?

Das chinesische Jahrhundert?

von Wolfgang Müller *)       

21.01.2021: Als »neuen Kalten Krieg« in Anlehnung an die frühere Systemauseinandersetzung zwischen Ost und West bezeichnen Kommentatoren den Schlagabtausch zwischen den USA und China. In dem Konflikt geht es um Handel, Ressourcen, Einflusssphären und die Gestaltung eines globalen Umfeldes, das günstig für die jeweiligen nationalen Interessen ist. Es geht aber vor allem um die Technologien der Zukunft.

weiterlesen

Meinungen

Feminismus, Marxismus und Sozialismus - Eine Hommage an Rosa Luxemburg

Feminismus, Marxismus und Sozialismus - Eine Hommage an Rosa Luxemburg

Von Georgina Alfonso González, Direktorin des Kubanischen Instituts für Philosophie, Havanna  

18.01.2021: Die Verbindung zwischen feministischem, sozialistischem und marxistischem Gedankengut, ihre theoretischen, ideologischen und politischen Übereinstimmungen und Unterschiede sind eine Verpflichtung für das gesellschaftskritische Denken, schreibt Georgina Alfonso González in ihrem Text anläßlich des Jahrestages der Ermordung von Rosa Luxemburg am 15. Januar 1919.

weiterlesen

Der Kommentar

Was tun mit Twitter & Co? Die Tech-Giganten brauchen demokratisch legitimierte Regeln

Was tun mit Twitter & Co? Die Tech-Giganten brauchen demokratisch legitimierte Regeln

Von Katja Kipping

20.01.2021: Es begann mit einem Tweet, und zwar mit meinem. Nachdem Twitter und Facebook am Samstag die Accounts vom scheidenden US-Präsidenten Donald Trump sperrten, wollte ich mich der Freude um diese längst überfällige Reaktion nicht so recht anschließen. Ich twitterte, dass es nicht die Sache von Tech-Konzernen sei, darüber zu entscheiden, was gesellschaftlich vertretbar ist und was nicht und wer dementsprechend auf ihren Plattformen toleriert wird. Ich bin davon überzeugt, dass das auf demokratischem Wege geregelt werden müsse.

weiterlesen

marxistische linke - Partnerin der Europäischen Linken

Autobahn-Baustopp - der "Mietendeckel der Mobilität"?

Autobahn-Baustopp - der

Was der "Hambi" für den Kohleausstieg ist, kann der "Danni" für das Ende neuer Autobahnen sein     
von Sabine Leidig *)

Ich schreibe diesen Text am 21. November 2020, während Räumung und Rodung im Dannenröder Wald mit zunehmender Brutalität vorangetrieben werden. Heute früh ist zum dritten mal ein Mensch abgestürzt. Während ein offener Brief namhafter Akteur*innen unverzügliches Innehalten fordert, und die evangelischen Pröbste darum bitten, wenigstens am Sonntag den Polizeieinsatz zu unterbrechen, schweigt die schwarze und die grüne Landesspolitikprominenz dröhnend. Während Soliaktionen vor Parteizentralen oder Landtag abgeräumt werden, verkündet Robert Habeck beim Online-Parteitag zwar, dass der Bundesverkehrswegeplan gestoppt werden müsse, doch der grüne Landesverkehrsminister lässt im Einvernehmen mit dem CDU-Innenminister, den Bau der anachronistischen A49 vor...

weiterlesen

Videos

Chile: Nach der Revolte - ein Zwischenbericht

Chile: Nach der Revolte - ein Zwischenbericht

Ein Film von Gaby Weber

14.01.2020: Gaby Weber hat soeben ihren neuen Film über die Revolte in Chile fertiggestellt. Ihr Fazit: im Moment hat die Regierung Zeit gewonnen, aber die Ruhe ist trügerisch. Wenn die neue Verfassung nicht auf die Hauptforderungen der Bevölkerung eingeht, wird Nach-der-Revolte ein neues Vor-der-Revolte sein.

weiterlesen

Farkha Festival

Farkha Jugendfestival 2020 abgesagt

Farkha Jugendfestival 2020 abgesagt

Palästina braucht auch in den Zeiten von Corona unsere Unterstützung!

Liebe Freund*innen, liebe Genoss*innen, liebe Internationalist*innen,
ich weiß, in letzter Zeit gab es hier eine Reihe von Spendenbitten für progressive Projekte in Zeiten von Corona - jetzt kommt noch eine, die von mir ausgeht und von Herzen kommt: es geht um das diesjährige Farkha-Jugendfestival und die Menschen in diesem kleinen widerständigen Dorf in der Westbank/Palästina.

weiterlesen

Im Land des Sandes. In der Westsahara

Westsahara: In den befreiten Gebieten

Westsahara: In den befreiten Gebieten

Bericht von Kerem Schamberger |

19.02.2019: Die letzten Tage in der Westsahara waren geprägt von Sand. Überall Sand, wie schon im ersten Blogeintrag beschrieben. In jeder Ritze, in jeder Pore. Warum? Weil wir in die von der Polisario befreiten Gebiete gefahren sind und dort noch mehr Wüste ist, als schon in den Flüchtlingslagern um Tindouf.

weiterlesen

Nagorny Karabach 2020 11 11

Online Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Hessen:

Armenien und Aserbaidschan nach dem Krieg um Berg-Karabach

25.1.2021 um 19 Uhr mit
Kerem Schamberger und
Hovhannes Gevorkian

Es wird um eine Anmeldung per email gebeten: hessen@rosalux.de

Mehr Infos: https://hessen.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/CQ4UE/armenien-und-aserbaidschan-nach-dem-krieg-um-berg-karabach

 ++++++++++++++++++++++++++++++++

Der Kommentar

Was tun mit Twitter & Co? Die Tech-Giganten brauchen demokratisch legitimierte Regeln

Was tun mit Twitter & Co? Die Tech-Giganten brauchen demokratisch legitimierte Regeln

Von Katja Kipping

20.01.2021: Es begann mit einem Tweet, und zwar mit meinem. Nachdem Twitter und Facebook am Samstag die Accounts vom scheidenden US-Präsidenten Donald Trump sperrten, wollte ich mich der Freude um diese l...

weiterlesen

marxistische linke - Partnerin der Europäischen Linken

Autobahn-Baustopp - der "Mietendeckel der Mobilität"?

Autobahn-Baustopp - der

Was der "Hambi" für den Kohleausstieg ist, kann der "Danni" für das Ende neuer Autobahnen sein     
von Sabine Leidig *)

Ich schreibe diesen Text am 21. November 2020, während Räumung und Rodung im ...

weiterlesen

Videos

Chile: Nach der Revolte - ein Zwischenbericht

Chile: Nach der Revolte - ein Zwischenbericht

Ein Film von Gaby Weber

14.01.2020: Gaby Weber hat soeben ihren neuen Film über die Revolte in Chile fertiggestellt. Ihr Fazit: im Moment hat die Regierung Zeit gewonnen, aber die Ruhe ist trügerisch. Wenn die neue Verfas...

weiterlesen

++++++++++++++++++++++++++++++++

Zum Vormerken: 50 Jahre MSB Spartakus - 12. Juni 2021 in KölnMSB konstituiert

Liebe Freundinnen und Freunde, wir möchten Euch einladen:

Am 22. Mai 1971 wurde der Marxistische Studentenbund Spartakus (MSB) in Bonn gegründet. Er war in den 1970ern und 1980ern einer der einflussreichsten Studierendenverbände, in dem sich mehrere tausend Studentinnen und Studenten organisierten. Im Mai 2021 wird dieses Ereignis fünfzig Jahre her sein. Wir nehmen es zum Anlass, zu einer Wiederbegegnung einzuladen.
Weiterlesen

++++++++++++++++++++++++++++++++

Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


EL Star 150

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.