Helfen wir der kubanischen Bevölkerung, so wie ihre Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen der Welt helfen!

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Abajo el Bloqueo01.07.2020: Unter dem Motto »Deutschland mit Europa - Für ein Ende der Blockade gegen Kuba!« rufen Kulturschaffende und Wissenschaftler*innen zu einem Ende der Blockade gegen Kuba auf:

 

Deutschland mit Europa - Für ein Ende der Blockade gegen Kuba!

Es ist unerträglich: Kubanische Ärzteteams unterstützen 27 Länder im Kampf gegen das Coronavirus - und die Trump-Administration verschärft weiterhin ihre völkerrechtswidrigen Sanktionen gegen Kuba!

Wir sind eine Gruppe Deutscher, die im Kultur- und Wissenschaftsbereich in Kuba tätig sind, und seit Jahren mit ansehen müssen, wie das US-Embargo die Lebensbedingungen der Menschen hier ständig verschlechtert. Während internationale Medien das Land für seinen erfolgreichen Einsatz gegen die Pandemie loben - zuletzt auch die New York Times - und eine internationale Kampagne die kubanischen Ärztemissionen für den Friedensnobelpreis vorschlägt, setzen die USA Kuba auf eine Liste von “Terrorstaaten” und behindern massiv die Lieferungen von Medikamenten, Rohstoffen für die Impfstoffentwicklung sowie medizinischen Hilfsgütern an die kubanische Bevölkerung. Aber nicht nur das: Die US-Regierung versucht mit allen Mitteln, Kuba im Windschatten der Coronakrise in die Knie zu zwingen, indem sie Druck auf Länder ausübt, auf kubanische Ärztemissionen zu verzichten, und Geldüberweisungen der im Ausland lebenden Kubaner an ihre Familien unterbindet - die wichtigsten Devisenquellen, die der Insel noch verbleiben.

 

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Die kubanische Bevölkerung leidet seit 60 Jahren unter dieser längsten Blockade der Geschichte. Die UNO und EU wie auch die Bundesregierung verurteilen sie seit langem als völkerrechtswidrig, ohne dass dies irgendwelche Konsequenzen hätte. Im Gegenteil: deutsche und europäische Banken wie Unternehmen unterwerfen sich den unmenschlichen US-Sanktionen, um ihre wirtschaftlichen Interessen in den USA nicht zu gefährden. Und nun will BMZ-Minister Gerd Müller laut Presseberichten auch noch die Entwicklungszusammenarbeit mit Kuba streichen - und damit die Blockadepolitik de facto verstärken.

Damit muss endlich Schluss sein! Helfen wir der kubanischen Bevölkerung, so wie ihre Ärzte und Wissenschaftler der Welt helfen!

Über alle parteipolitischen Grenzen hinweg ruft die US-Blockade gegen Kuba weltweit Empörung hervor. Immer mehr Staaten, Institutionen und Persönlichkeiten fordern die sofortige Einstellung der Sanktionen, darunter der UN-Generalsekretär António Guterres, die Hohe Kommissarin für Menschenrechte der UN Michelle Bachelet, der argentinische Präsident Alberto Fernández, Papst Franziskus, der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsident der EU Kommission Josep Borrell, US-Kirchenverbände, eine Expertenkommission des UN-Menschenrechtsrats sowie US-Senatoren und Kongressabgeordnete beider Parteien.

In diese weltweite Bewegung reihen wir uns ein und appellieren an die Bundesregierung, die Entwicklungszusammenarbeit mit Kuba nicht zu streichen und sich, insbesondere während ihrer EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020, aktiv für eine Aufhebung der illegalen Blockadepolitik einzusetzen, europäische Akteure auf Kuba mit der EU-Verordnung von 1996 effizient vor US- Sanktionen zu schützen, und allen Kubanerinnen und Kubanern uneingeschränkten Zugang zum wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und künstlerischen Austausch zu ermöglichen.

Aufruf unterstützen: https://www.change.org/Cuba

Liste der Erstunterzeichner/innen

Fatih Akın, Regisseur
Benny Adrion, FC St. Pauli, Gründer “Viva con Agua”
Marius Babias, Direktor Neuer Berliner Kunstverein
Michael Backmund, Journalist und Filmemacher
Rolf Becker, Schauspieler, Gewerkschaft ver.di
Nora Bossong, Lyrikerin und Romanautorin
Wolfgang Bozic, Dirigent
Thomas Brussig, Schriftsteller und Drehbuchautor
Noam Chomsky, Linguist
Herta Däubler-Gmelin, Bundesministerin für Justiz a.D.
Wolfgang Däubler, Arbeitsrechtler, em. Universität Bremen
Jan Delay, Musiker und Sänger
Heinz Dieterich Steffan, Soziologe
Hauke Dorsch, Ethnologe, Universität Mainz
Jürgen Draeger, Maler und Schauspieler
Klaus Engel, Unternehmer und Kulturmäzen
Jenny Erpenbeck, Regisseurin und Schriftstellerin
Julia Franck, Schriftstellerin
Karin Graf, Literaturagentin und Festivalleiterin
Thomas Hengelbrock, Dirigent und Musikologe
Bert Hoffmann, Politologe, German Institute for Global and Area Studies
Stefan Kaegi, Regisseur Rimini Protokoll
Rainer Klausmann, Kameramann
Tobias Kraft, Forscher, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Peter Lohmeyer, Schauspieler
Oliver Lubrich, Literaturwissenschaftler, Universität Bern
Jeanine Meerapfel, Regisseurin und Präsidentin der Akademie der Künste Berlin
Robert Menasse, Schriftsteller und Essayist
Guy Montavon, Generalintendant Theater Erfurt
Susan Neiman, Philosophin und Direktorin Einsteinforum Berlin
Claus Offe, Soziologe
Frank Otto, Unternehmer und Philantrop
Norman Paech, Völkerrechtler, em. Universität Hamburg
Felix Räuber, Sänger
Sandra Rebok, Wissenschaftshistorikerin
Oliver Reese, Regisseur und Intendant Berliner Ensemble
Werner Ruf, Politikwissenschaftler, em. Universität Kassel
Werner Rügemer, Philosoph und Publizist
Joachim Sartorius, Schriftsteller und Übersetzer
Roland Schimmelpfennig, Dramaturg und Schriftsteller
Volker Schlöndorff, Regisseur und Filmproduzent
Irmin Schmidt, Komponist
Gregor Schneider, Künstler, Kunstakademie Düsseldorf
Peter Schneider, Drehbuchautor und Schriftsteller
Ulrich Schreiber, Leiter Internationales Literaturfestival Berlin
Eberhard Schultz, Menschenrechtsanwalt
Hanna Schygulla, Schauspielerin und Sängerin
Azize Tank, Mitglied des Bundestages a.D.
Michael Thalheimer, Opern- und Theaterregisseur
Margarethe von Trotta, Autorin und Filmregisseurin
Konstantin Wecker, Musiker und Autor
Wim Wenders, Filmregisseur
Sarah Willis, Solohornistin, Berliner Philharmoniker
Gerhard Werle, Völkerstrafrechtler, Humboldt Universität Berlin
Johanna Wokalek, Schauspielerin
Michael Zeuske, Historiker, Universität Bonn
Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung a.D.

Dieser Aufruf ist initiiert von einer Gruppe deutscher Kulturschaffender und Wissenschaftler/innen, die seit Jahren in Kuba beruflich tätig sind:

Andreas Baesler, Regisseur
Ulrike Dorfmüller, Germanistin
Katrin Hansing, Anthropologin
Rainer Schultz, Historiker
Michael Thoss, Kulturvermittler
Hans-Peter Weymar, Filmemacher

 

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16.07.2021: Kubas Wirtschaft steckt im Zangengriff zwischen einer verschärften US-Blockade und der Corona-Pandemie. Diese beiden Faktoren führen, sich gegenseitig verstärkend, zu einer Verschlechterung der Versorgungslage. Der Mangel ist ebenso real wie die Frustration vieler, vor allem junger Kubaner*innen, die die Errungenschaften der Revolution für selbstverständlich nehmen. Am Sonntag (11.7.) entlud sich die angestaute Wut auf der Insel in den ersten regierungsfeindlichen Protesten seit 1994. Die Gegner*innen der kubanischen Revolution versuchen die Gunst der Stunde zu nutzen. Und es ist ebenso offensichtlich: Die Kubaner*innen, die auf die Straße gehen, leiden vielfach in der Tat an Mangel – von Grundnahrungsmitteln über Medikamente bis zur Stromversorgung.

″Wenn wir diese Komplexität ignorieren, wenn wir sie einfach als »Kriminelle« oder »Randgruppe« betrachten, wenn wir uns weigern...

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Analysen

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Literatur und Kunst

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19.02.2019: Die letzten Tage in der Westsahara waren geprägt von Sand. Überall Sand, wie schon im ersten Blogeintrag beschrieben. In jeder Ritze, in jeder Pore. Warum? Weil wir in die von der Polisario befreiten Gebiete gefahren sind und dort noch mehr Wüste ist, als schon in den Flüchtlingslagern um Tindouf.

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Unterzeichnen hier

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Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

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