München

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Wien2015 Inge BarckGestern, 6.8., haben wir uns in tiefer Trauer von unserer Genossin und Freundin Inge Barck verabschiedet. Sie verkörperte den aufrechten Weg: als Jugendliche in die FDJ, aktiv in der illegalen KPD, dabei bei der Neukonstituierung der DKP und schließlich bei der marxistischen linken. Für viele Genoss*innen der jüngeren Generation war sie mit ihrem Engagement, ihrer Geradlinigkeit und ihrer Bescheidenheit ein Vorbild.

Wir werden Inge nicht nur in unserer politischen Arbeit, sondern auch als Freundin sehr vermissen.

Auf dem Foto Inge Barck (zweite von links in der ersten Reihe) beim Volksstimmefest der KPÖ in Wien im September 2015, als über die Balkanroute Tausende verzweifelte Flüchtlinge in Elendstrecks in Wien eintrafen.

marxistische linke München

marxli MUC 2019 01 23Michael Meyen über die Veranstaltung »Wie kommen die Linken aus der Defensive. Suchbewegungen zwischen Linkspopulismus, neuer Klassenpolitik und Mosaiklinke« mit Tom Strohschneider am 23. Januar 2019 in München:

Weiterlesen: Von der Suche nach der Zukunft, ganz links

marxli MUC 2018 10 29 2Kerem über die Veranstaltung der marxistischen linken München am 29.10.2018

Heimspiel. Viele bekannte Gesichter im Eine-Welt-Haus. Wir spielen in der Werkstatt. Eher ein Räumchen als ein Raum. Wer hätte gedacht, dass dort mehr als 50 Menschen hineinpassen.

Fast noch unwahrscheinlicher war, dass überhaupt jemand kommt. Das EineWeltHaus hat die Lesung versteckt. Auf der Webseite und im Programm nur ein vager Hinweis. Irgendein Vortrag bei der marxistischen linken (Veranstalter, gemeinsam mit dem Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung isw). Thema geheim. Lange war unklar, ob der Raum überhaupt zur Verfügung stehen würde. Kerem unter BDS-Verdacht. Erst wurde Facebook durchforstet, und dann gab es ein persönliches Gespräch mit der Leitung des Hauses. Für eine Veranstaltung, bei der es um Kurdinnen und Kurden gehen sollte, wohlgemerkt, und nicht um die israelische Regierungspolitik. Das sind die Blüten, die der entsprechende Beschluss des Stadtrats von Ende 2017 treibt (kein Geld und keine Räume für Veranstaltungen, auf denen die Kampagne zum Boykott israelischer Produkte (BDS) erwähnt wird oder wo Menschen auftreten, die BDS unterstützen).

marxli MUC 2018 10 29 1So ein Heimspiel hat eigene Gesetze. Viele im Saal kennen uns. Vielleicht fragen sie deshalb anders als da, wo wir eine weite Anreise haben und Gäste sind. Thema Frauenbefreiung. Ging es dabei nicht auch um menschliche Ressourcen? Um Kämpferinnen, um die Vergrößerung der Militärverbände? Überhaupt: Ressourcen. Die Idee von der Nation als „vorgestellte Gemeinschaft“ (Benedict Anderson) sei ja ganz nett, aber eben – eine Idee. Was ist mit Geopolitik, mit Öl, mit handfesten Interessen? Und weiter: Warum kritisieren wir, dass die deutsche Wirtschaft in der Türkei investiert? Ist das nicht gut für die Menschen, die dort leben, und vielleicht auch hier in Deutschland, wo es um Arbeitsplätze geht? Die beste Antwort kommt aus dem Publikum: Entwicklung vor Ort oder Abhängigkeit, das sei hier die Frage.

Die marxistische linke in München zieht normalerweise eher Menschen an, die lange dabei sind. Man freut sich über die Jugend im Raum (zu der offenbar auch schon Menschen um die 50 gehören) und fragt, wo die alten Zeiten geblieben sind. Chile, Nikaragua, El Salvador. Das waren noch Kämpfe. Die Kurdinnen und Kurden heute? Oft allein gelassen, auch von deutschen Linken. Für das nächste Treffen der Gruppe gibt es noch kein Thema. Das wäre doch eins.

übernommen von https://die-kurden.de/

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

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