Emsland

Regionale Kontaktmöglichkeit zur marxistischen linken:
Nika Navapoor
Meppener Straße 25a
49808 Lingen/Ems
Tel. 0591/8075253

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

auf Facebook: https://www.facebook.com/Marxistische-Linke-Emsland-165706447189445/

Die marxistische linke Emsland trifft sich jeden 3. Samstag im Monat im Lingener Falkenheim (Ludwigstraße 42). Dort bieten wir von 16 bis 18 Uhr eine Sozialberatung an oder man kann mit uns über Politik diskutieren. Ab 18 Uhr findet unser Gruppentreff statt.

VSA Flach ua Revolution in Rojava akt Auflage pdfFrauen in der kurdischen Guerilla
Ein Vortrag von Anja Flach

18.3.2016 um 18 Uhr
Lingen, im AWO Abenteuerspielplatz, Von Stülpnagel - Straße 8

Die Revolution in der kurdischen Region Rojava in Nordsyrien, bei der eine basisdemokratische Selbstverwaltung unter Einbeziehung aller Ethnien und Religionen aufgebaut wurde, gilt auch als eine Revolution der Frau. Die Frauenguerilla spielt hier eine wichtige Rolle.

Anja Flach ist Mitglied des Rojbin Frauenrates in Hamburg. Sie war von 1995 bis 1997 als Internationalistin in den Bergen Kurdistans und teilte dort das Leben von Guerilla Einheiten der kurdischen Befreiungsbewegung. Auf Basis ihrer Tagebuchaufzeichnungen aus dieser Zeit entstand 2003 das Buch „Jiyaneke din- ein anderes Leben“.

Nachdem sie zwei Jahre bei der kurdischen Frauenarmee verbracht hatte, veröffentlichte sie 2007 das Buch „Frauen in der kurdischen Guerilla. Motivation, Identität und Geschlechterverhältnis in der Frauenarmee der PKK“.

Im Mai 2014 reiste sie mit Michael Knapp und Ercan Ayboga in die Autonome Region Rojava in Syrien, wo sie sich von den autonomen Strukturen ein Bild machten und diese in dem Buch „Revolution in Rojava“ darlegten.

Die marxistische linke emsland unterstützt die Veranstaltung:

Alle Interessierte sind herzlichst eingeladen!

Das Buch wird unter den Bedingungen einer Creative Commons License von der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit der Kampagne TATORT Kurdistan auch als E-Book unter den Bedingungen einer Creative Commons. License veröffentlicht. Nach dieser Lizenz dürfen Sie die Texte für nichtkommerzielle Zwecke vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen unter der Bedingung, dass die Namen der Autoren und der Buchtitel inkl. Verlag genannt werden, der Inhalt nicht bearbeitet, abgewandelt oder in anderer Weise verändert wird und Sie ihn unter vollständigem Abdruck dieses Lizenzhinweises weitergeben. Alle anderen Nutzungsformen, die nicht durch diese Creative Commons Lizenz oder das Urheberrecht gestattet sind, bleiben vorbehalten.

Zu einem Informations- und Diskussionsabend zum geplanten Freihandelsabkommen TTIP zwischen EU und USA laden die attac-Gruppe Emsland und die marxistische linke Emsland am Mittwoch, 6. Mai, 19.30 Uhr, ins Kolpinghaus Meppen ein.

Referent ist Leo Mayer vom Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung München, ISW.

Der Abend steht unter dem Motto "TTIP - Chance oder Bedrohung für das Emsland?".

Der Eintritt ist frei.

Was ist los in Kurdistan? -Rojava eine gesellschaftliche Alternative?

Unter diesem Titel lud die marxistische linke Emsland am 16. Dezember zu einer Veranstaltung ein. Am Anfang berichtete die Referentin, eine kurdische Sozialistin, über die aktuelle Lage in dieser Region. Sie schilderte die unterschiedlichen Interessen der verschiedenen kurdischen Gruppen und deren gemeinsamen Kampf gegen die Terrormiliz ISIS. Sie sprach auch die Scheinheiligkeit vieler Staaten an, die sich jetzt als Gegner von ISIS ausgeben. So haben gerade Staaten wie die USA, Saudi Arabien und Katar diese Terrormiliz bei ihrem Aufbau und Ausrüstung unterstützt. Und auch die Türkei tut dies, obwohl sie das immer bestreitet.

In der anschließenden Diskussion wendeten sich die Veranstaltungsteilnehmer gegen jegliche Form einer militärischen Intervention. Den Kampf muss das kurdische Volk selbst führen. Bei dem Thema Waffenlieferungen gab es kontroverse Meinungen. So waren einige Anwesende für Waffenlieferungen, aber ohne Bedingungen und an alle Kurden. Es darf keine Unterschiede gemacht werden zwischen „guten“ und „schlechten“ Kurden. Viele jetzige Waffenlieferanten entscheiden das danach, welche Gruppe ihnen am dienlichsten ist. Und das sind erfahrungsgemäß nicht gerade die PKK und die Kurden im Gebiet Rojava, die ein Gesellschaftssystem praktizieren, was antikapitalistisch ist und sich gegen jegliche Einmischung von außen wehrt.

Einig war man sich auch, dass das Verbot der PKK aufgehoben werden muss, und dass es sehr wichtig ist, die humanitäre Hilfe für die Menschen in diesem Krisengebiet zu unterstützen. Es wird auch gern übersehen, dass die angebliche Allianz gegen ISIS nicht mal halb soviel Erfolge vorweisen kann wie die ganz normalen Hausfrauen, die um das nackte Überleben kämpfen, obwohl sie viel zu oft, trotz modernster Aufklärungsinstrumente der Türkischen Armee, bombardiert werden. Es wurde auch hinterfragt, warum  nicht der freie Transfer des Petrodollars, der durch offensichtlich gestohlenes Irakischen Öl in die Hände des Khalifatstaat fällt, unterbunden wird? Vor allem welche Rolle die Internationalen Geldinstitute dabei spielen?

Ein weiterer Informationsaustausch und die Unterstützung von Solidaritätsaktionen wurden am Ende der Veranstaltung verabredet.

Die marxistischen linke Emsland lädt ein zum Thema:

"Was ist los in Kurdistan?"

Zur aktuellen Lage in Nahost referiert die Kurdische Sozialistin und Soziologin Medine Atalan.

Termin:  Dienstag 16. Dezember 2014
Uhrzeit:  19 Uhr
Ort:  ehemalige Gaststätte „Zum Mühlentor“
         Mühlentorstraße 8
        (neben der Pizzeria „Bosporus“)
        49808 Lingen/Ems
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

Corona Kampagne FSP Cuba

Unterzeichnet die Petition des Foro de São Paulo an den Generalsekretär der UNO, António Guterres: Bloqueo No! Solidaridad Si!
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