Aus den Regionen

In vielen Städten und Regionen gibt es Aktivitäten der Kommunisten und ihr nahestehender Initiativen und Gruppen. In dieser Rubrik erscheinen Berichte über solche Veranstaltungen, Kampagnen und Aktionen - meist im Originaltext der jeweils Beteiligten, in diesem Fall mit einem direkten Link zur entsprechenden Quelle.

Jahrestag des Kunduz-Massakers: Aktionstag gegen Afghanistan-Krieg

Jahrestag des Kunduz-Massakers: Aktionstag gegen Afghanistan-Krieg

06.09.2010: Wie in vielen anderen Städten gab es auch in München am Samstag, den 4. September - dem Jahrestag des Bundeswehr-Massakers in Kunduz - einen Aktionstag gegen den Krieg in Afghanistan mit einer Unterschriftensammlung unter den bundesweiten Appell "Den Krieg in Afghanistan beenden". Aufgerufen hatten das Münchner Friedensbündnis und das Bündnis gegen Krieg und Rassismus; beteiligt waren auch viele Mitglieder der DKP und der LINKEN.
Das positive Ergebnis: Auf dem Marienplatz wurden mehr als 700 Unterschriften für den bundesweiten Appell gesammelt. Es hat sich als positiv herausgestellt, dass sich der bundesweite Aufruf der Friedensorganisationen auf drei konkrete Forderungen konzentriert

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DKP bedauert peinliche Panne bei Schulanfängeraktion

01.09.2010: Wie in jedem Jahr verteilten Mitglieder der DKP auch heute vor den Schulen des Essener Nordens Schultüten zur Einschulung. Was wie immer für alle Beteiligten zu einem Spaß werden sollte, wurde im Nachhinein für viele Eltern und die DKP zu einem echten Ärgernis.
Fleißige ehrenamtliche Hände von älteren Mitgliedern der DKP hatten in den vergangenen Wochen den Inhalt der Schultüten gekauft und gepackt. Darunter waren auch bunte Kugelschreiber mit einer Taschenlampenfunktion, wie zumindest die eifrige Rentnerin glaubte, die sie nichtsahnend bei einem  Discounter  in Recklinghausen erworben hatte.

Reingelegt

Die vermeintliche Taschenlampenfunktion entpuppte sich dann aber als eine Diaprojektorfunktion, die eine Dame in eindeutig erotischer Darstellung an die Wand wirft.
Eltern wie DKP bemerkten dies leider erst nach der Verteilaktion. Die DKP bedauert dies zutiefst und ist empört, wie derartiges, an Pornographie grenzendes Material in normalen Läden und ohne besonderen Hinweis über die Theke verkauft werden kann. Dieses gehört weder auf die Ladentheke noch in Kinderhände. Die DKP lässt derzeit durch ihre Anwälte prüfen, inwieweit ggf. strafrechtlich gegen den Verkäufer vorgegangen werden kann.
Die DKP bietet allen Kindern (Eltern) an, die Stifte gegen ordentliche Stifte auszutauschen. Die betroffenen Eltern werden gebeten, sich mit dem Kreisbüro der DKP Telefon 23 56 45 oder per Mail dkp.essen@dkp-essen.de in Verbindung zu setzen.

Pressemitteilung , DKP Kreisvorstand Essen

Nazi-Aufmarsch in Karlsruhe verhindert

Nazi-Aufmarsch in Karlsruhe verhindert

21.08.2010: In Vierer-Reihen wollten am 21. August Nazis im Gedenken an den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess durch die Karlsruher Innenstadt marschieren. Daraus wurde nichts. Statt der Nazis hielten die Karlsruher Antifaschisten am Gottesauer Platz eine Kundgebung ab. Während vom Glockenturm der benachbarten Lutherkirche eine 25 Meter langes Transparent mit der Aufschrift "Liebe kennt keine Grenzen" herabgelassen wurde, konnte Silvia Schulze, Sprecherin des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Karlsruhe (AAKA) unter viel Beifall feststellen: "Wir haben es wieder einmal geschafft. Karlsruhe ist nazifrei!"

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Landshut: Solidarität mit Flüchtlingen

Ein beispielhafter Erfolg

27.07.2010: Die niederbayerische Bezirksregierung hat versucht, 87 Flüchtlinge, die man in Landshut in erbärmlichen Baracken untergebracht hatte, in ein kleines Dorf im Bayerischen Wald mit weniger als hundert Einwohnern zu verbringen. Den Barackenbewohnern wurde das wenige Tage vor der geplanten Verschubung mit einem Bescheid mitgeteilt, in dem gleich darauf hingewiesen wurde, dass im Weigerungsfall Polizeigewalt angewendet werde.

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Homophobe Gesetze sind für weltweite HIV-Ausbreitung mitverantwortlich

Homophobe Gesetze sind für weltweite HIV-Ausbreitung mitverantwortlich

Die UNO hat anlässlich der in Wien vom 18.-23. Juli stattgefundenen Welt-Aids-Konferenz erklärt, dass Gesetze gegen Schwule jeder Art direkt für höhere HIV-Infektionsraten verantwortlich sind. Zu Beginn der Konferenz am vergangenen Sonntag gab es scharfe Kritik an die internationale Politik. Julio Montaner, Präsident der Internationalen Aids-Gesellschaft bemängelte einen mangelnden, politischen Willen bei der Behandlung von Aids-Kranken.

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Stolpersteine in Kempten verlegt

18.07.10: Dieser Tage wurden in Kempten 21 Stolpersteine verlegt, überwiegend zur Erinnerung an ehemalige jüdische Mitbürger, deren Abtransport in den Tod kaum jemand berührte. Es waren ein Bankier, Viehhändler und andere Handelsunternehmer, die sich durchaus für das Wohl der Stadt (z.B. als Mitglied des Stadtrats) einsetzten. Es wurde auch einer Frau gedacht, die wegen Depressionen in die Nervenanstalt Kaufbeuren gebracht wurde und anschließend in Grafeneck ermordet wurde. Auch die im Zusammenhang mit dem 20. Juli 1944 hingerichteten Alfred Kranzfelder und Franz Sperr, beides gebürtige Kemptener – an den  Marineoffizier Kranzfelder erinnert ein „Kranzfelderufer“ in Eckernförde – wurden durch Stolpersteine geehrt.

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Berlin: Erfolgreiche Aktion gegen den Parteitag von „Pro-Deutschland“

18.07.2010: Aufgrund der Entschlossenheit der Proteste von bis zu 2.500 antifaschistischen Bürgerinnen und Bürgern gelangten lediglich etwa 50 Anhänger von „Pro-Deutschland“ in ihren Versammlungsraum im Rathaus-Schöneberg.

Durch wiederholte Blockaden wurde der Ablauf so verzögert, dass bereits eine große Anzahl von Pro-Deutschland-Mitgliedern den Parteitag frühzeitig wieder verließ. „Es war ein harter Kampf heute", so Dirk Stegemann, der Sprecher des Bündnisses. "Mein Dank gilt allen Protestierenden, die sich heute über einen so langen Zeitraum entschlossen den Rassistinnen und Rassisten von Pro Deutschland entgegen gestellt haben und sich trotz der teils massiven Gewalt urch die Polizeibeamten nicht haben einschüchtern lassen.“

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Dortmund stellt sich quer! Sie werden nicht durchkommen!

Zum 6. Mal in Folge wollen Neofaschisten anlässlich des Antikriegstages durch Dortmund marschieren. Für den 4. September mobilisieren sie europaweit in die Ruhrgebietsmetropole. Nach dem erfolgreich verhinderten Großaufmarsch der Neonazis in Dresden gilt der so genannte „Nationale Antikriegstag" in Dortmund als wichtigste Nagelprobe der so genannten „Autonomen Nationalisten" bundesweit.

Dortmund hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Hochburg militanter Neonazis entwickelt. Brutale Übergriffe auf MigrantInnen und linke Jugendliche, auf alternative Buchläden und Zentren, Parteibüros und Privatwohnungen von Antifaschistinnen und Antifaschisten häufen sich. Am 1. Mai 2009 griffen Neofaschisten die 1. Mai-Demo des DGB an.


Die Nazis sagen, Dortmund sei ihre Stadt. Wir sagen: Niemals!

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