Kapital & Arbeit

Rolf Becker - Rede auf der 1. Mai Kundgebung Elmshorn

Rolf Becker - Rede auf der 1. Mai Kundgebung Elmshorn

17.05.2016: Für den Schauspieler Rolf Becker, langjähriges Mitglied der Gewerkschaft ver.di, ist es selbstverständlich, an den jährlichen 1. Mai-Demontrationen des DGB teilzunehmen. Wir dokumentieren seine rede auf der Mai-Kundgebung in Elmshorn, veranstaltet vom DGB Kreisverband Pinneberg.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Dank, dass ich hier heute zu Euch sprechen darf. Dank dem DGB Kreisverband Pinneberg und seinem Vorsitzenden Peter Brandt. Dank Euch für Euer Kommen – an diesem 1. Mai und wann immer es darum geht, angesichts der fortschreitenden Aushöhlung sozialer Standards unsere Rechte zu verteidigen: das Recht auf Arbeit, das Recht auf ein angstfreies, menschenwürdiges Dasein, das Recht unserer Kinder auf eine lebenswerte Zukunft. Rechte, die täglich und fortschreitend eingeschränkt werden – durch Lohnraub, Arbeitsplatzabbau, Reduzierung von Ausbildungsplätzen, Kürzungen bei Kindergärten, Schulen und Universitäten, Sparzwänge im Gesundheitswesen, Rentenklau, Ausgrenzung von Menschen, die im derzeitigen Produktionsprozess nicht benötigt werden und aus Sicht derer, die von ihm profitieren, überflüssig werden.

 

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"Situation gefährdet das Patientenwohl"

14.05.2016: Auf Kundgebungen und Demonstrationen in Kiel, Lübeck, Rostock und Schwerin haben über 1.000 Pflegebeschäftigte aus Krankenhäusern und Pflegeheimen auf den Pflegenotstand aufmerksam gemacht. „Der Norden steht auf – für mehr Personal und Entlastung in Krankenhäusern und Altenpflege“ lautete das Motto des Aktionstages. Ziel des Aktionstages war es, den dramatischen Personalmangel und die unwürdigen Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen sichtbar zu machen. In vielen Einrichtungen herrschen für die Beschäftigten eine unerträgliche Arbeitsdichte, Ursache von Renditeorientierung und Personalmangel.

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Solidarität mit Orhan Akman - ver.di-Protest vor der Botschaft von Peru

Solidarität mit Orhan Akman - ver.di-Protest vor der Botschaft von Peru

13.05.2016: Orhan Akman, langjähriger Gewerkschaftssekretär bei ver.di Bayern und jetzt Sekretär der UNI américas, einer Regionalorganisation der internationalen Dienstleistungsgewerkschaft UNI Global Union, wurde wegen seiner aktiven Gewerkschaftsarbeit in Peru des Landes verwiesen. Dagegen haben einige Kolleg/innen von der Gewerkschaft ver.di vor der Botschaft Perus in Berlin protestiert und einen Brief von dem Vorsitzenden Frank Bsirske und dem Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger übergebent. Orhan hatte mit Beschäftigten von Cencosud, dem größten Handelskonzern Lateinamerikas, im Oktober 2015 an einem friedlich durchgeführten Sitzstreik teilgenommen.

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1. Mai Elmshorn

1. Mai Elmshorn

07.05.2016: „Zeit für mehr Solidarität“ lautete das Motto für die 1.Mai-Kundgebung in Elmshorn. Etwa 150 Menschen schlossen sich am Sonntag dem Demonstrationszug der Gewerkschaften durch die Elmshorner Innenstadt an. Peter Brandt, der die Mai-Kundgebung auf dem Alten Markt eröffnete, rief auf, sich mit Flüchtlingen solidarisch zu zeigen. Der Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes sagte rechten Parteien, dem Freihandelsabkommen TTIP und Lohn-Dumping den Kampf an. (s. Rede im Anhang)

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1. Mai in Bad Kreuznach, mit Demonstration, Kundgebung und ein wenig linkem Volksfest

1. Mai in Bad Kreuznach, mit Demonstration, Kundgebung und ein wenig linkem Volksfest

07.05.2016: Am Mittwoch letzter Woche waren es noch rund 1.000 streikende Mitglieder von ver.di und GEW, die bei einer Streikversammlung des ver.di-Bezirks Rhein-Nahe-Hunsrück durch die Innenstadt von Bad Kreuznach zogen um sich auf dem Kornmarkt zu einer beeindruckenden Streikversammlung zu treffen. Jetzt führten Metaller aus der Region, die in der Nacht von Freitag auf Samstag mit dem ersten Warnstreik beim Automobilzulieferer Continental Teves in Rheinböllen das Ende der Friedenspflicht nicht ungenutzt verstreichen ließen, den Demonstrationszug am 1. Mai in der Nahestadt an. So wie ihre Kolleginnen und Kollegen vor Tagen ein Angebot der öffentlichen Arbeitgeber von 0,6% für 2016 und 1,2% für 2017 zurückwiesen, wollen sie nicht die 2,1%- Provokation der Metallindustriellen kampflos hinnehmen. Der 1. Bevollmächtige der IGM in Bad Kreuznach, Edgar Brakhuis, kündigte Warnstreiks für Montagmorgen in lokalen Metallbetrieben an. Vier Musiker der Band „Old Jazz Events“ sorgten für gute Stimmung bei der Demo und unterstrichen den Willen der Metaller, ihren Bossen den Marsch zu blasen.

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Bahnbrechender Erfolg von ver.di

Bahnbrechender Erfolg von ver.di

05.05.2016: Wenige Tage vor dem 1. Mai haben die ver.di-Mitglieder bei der Charité einen bahnbrechenden Erfolg errungen. Nach einem vier Jahre andauernden Tarifkonflikt einigten sich ver.di und die Charité auf einen Tarifvertrag. Für die Personalbemessung - einem Thema, das bisher der uneingeschränkten Entscheidung der Unternehmensseite vorbehalten war - gibt es jetzt Mindeststandards. Das Beispiel wird hoffentlich bald Schule machen!

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1. Mai - Proletarier aller Länder, vereinigt euch

1. Mai - Proletarier aller Länder, vereinigt euch

03.05.2016: „Proletarier aller Länder – vereinigt euch! Diesen Aufruf haben die TeilnehmerInnen der Mai-Kundgebungen in Dortmund wohl seit Jahren nicht vom Hauptredner der Veranstaltung gehört. André Hemmerle aus dem Vorstand der Nahrungsmittel-Gewerkschaft in Frankreich schloss mit diesem Satz seine Rede im Westfalenpark". So beginnt der Bericht von Susanne Schulte über die 1.Mai-Kundgebung in Dortmund, veröffentlicht auf der Seite der Nordstadtblogger. Dieser Webblog wurde im März 2013 von Alexander Völkel, ehemaliger Redakteur und Redaktionsleiter der Westfälischen Rundschau, gegründet, als Antwort auf das Redaktionssterben innerhalb der Funke Mediengruppe, insbesondere auf die Schließung der Redaktion der Westfälischen Rundschau zum 1. Februar 2013. Wir dokumentieren im Anhang die Rede von André Hemmerle, in der er mit Beispielen aus seinem Land erzählt, wie Solidarität Arbeitsplätze erhalten kann. Und er informiert über den aktuellen Kampf gegen den Entwurf der französischen Regierung für ein neues „Arbeitsgesetz“.

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Reallöhne steigen wieder – Einkommensungleichheit auch

Reallöhne steigen wieder – Einkommensungleichheit auch

14.04.2016: Zu Beginn dieser Woche gingen die Tarifverhandlungen für 2,1 Millionen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes (Bund und Kommunen) in die zweite Runde. Die Gewerkschaft Ver.di fordert unter anderem eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um sechs Prozent. „Viel zu hoch!“ konterte Innenminister de Maiziere, der Verhandlungsführer des Bundes.

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Das war`s dann wohl mit r2g

Das war`s dann wohl mit r2g

von Bettina Jürgensen und Leo Mayer  
19.09.2017: Das wäre wohl die letzte Chance für eine rot-rot-grüne Regierungskoalition gewesen. Wobei es nicht einfach um eine andere Regierung gegangen wäre, sondern um eine andere Politik und ein anderes Regieren – gedacht als "ein Projekt der gesellschaftlichen Linken und der solidarischen Milieus; als eine politische Idee, die allen drei Parteien von außen aufgedrängt wird und sie dazu nötigt, sich zu ändern und über sich hinauszuwachsen" ("Das Unmögliche versuchen", Institut Solidarische Moderne).

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Logo-Weiloisirgendwiazamhaengd

Das Agrarbündnis BGL/TS will mit diesem Film den Bauern Unterstützung entgegenbringen und aufzeigen, dass die immer intensivere Landwirtschaft, unser Konsumverhalten und falsche politische Weichenstellungen negative Auswirkungen auf die ganze Welt haben.

Filmvorführungen "Weiloisirgendwiazamhängd“
Montag, 5. Juni 2017, 11.00 Uhr,  Breitwand Kino, 82131 Gauting
Montag, 5. Juni 2017, 14.00 Uhr,  Breitwand Kino, 82229 Seefeld
Montag, 25. September 2017, 19.30 Uhr, Pfarrheim St. Severin in Mitterfelden
Dienstag, 17. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Kino Herrsching am Ammersee

Trailer zum Film: http://www.weiloisirgendwiazamhaengd.de/


… Rückfall in die Barbarei

… Rückfall in die Barbarei

31.08.2017: Die Europäische Union toleriert das Sterben im Mittelmeer nicht nur – sie provoziert es. Finanziert und ausgerüstet von der EU übernehmen libysche Milizen – fälschlicherweise "Küstenwache" genannt – für die EU die Drecksarbeit. 20 Milliarden Euro verlangt der libysche Warlord Chalifa Haftar von der EU, damit er mit seinen Mannen weiterhin Flüchtende daran hindert nach Europa zu gelangen, über 100 Millionen hat er bereits erhalten. Aus Europa wurden moderne Schiffe für die Küsten- und Seekontrolle geliefert, dazu Waffen und Ausbildungskurse und was man sonst noch so braucht für den kleinen Seekrieg gegen Flüchtende.

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Marina Mortágua: "Die Bedingungen des Kampfes verbessern"

Marina Mortágua:

Portugal: Bedeutende soziale Verbesserungen und wirtschaftliche Erholung – mit unsicheren Aussichten

29.08.2017: Das Ergebnis der Parlamentswahl im Oktober 2015 in Portugal war ein Signal des Protestes und des Wunsches nach Veränderung. Der Bloco de Esquerda (Linksblock) erreichte 10,19 % und die Wahlallianz aus Kommunistischer Partei PCP und Ökologisch-Grünen Partei PEV (PCP-PEV) 8,25 %. Trotz des jahrelangen harten Sparkurses schaffte es die PS (32,31 %) nicht, mehr Stimmen als die Rechtskoalition aus PSD und CDS zu gewinnen (36,86%). Die Linksparteien schlossen mit der Sozialistischen Partei eine Vereinbarung zur Tolerierung der Minderheitsregierung unter der Führung von António Costa - hauptsächlich, um einer weiteren Rechtsregierung vorzubeugen und der Sparpolitik einen Riegel vorzuschieben.

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


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