Regionalgruppe Emsland

Regionale Kontaktmöglichkeit:
Nika Navapoor
Meppener Straße 25a
49808 Lingen/Ems
Tel. 0591/8075253

Veranstaltung 13.11.16: Macht, Krieg und Mineralien in Afrika am Beispiel von Kongo und Ruanda

Veranstaltung 13.11.16: Macht, Krieg und Mineralien in Afrika am Beispiel von Kongo und Ruanda

Macht, Krieg und Mineralien in Afrika am Beispiel von Kongo und Ruanda

Vortrag von Jean Marie Minani

Vor 60 Jahren sind die meisten Länder Afrikas völkerrecht¬lich unabhängig geworden. Faktisch sind diese Länder aber weiterhin abhängig, weil sie von außen von einer „unsichtbaren Hand“ gesteuert werden, so der Referent. Er zeigt exemplarisch anhand der Geschichte von drei Dekaden der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda, wie westliche Staaten Konflikte schüren, um Macht auszuüben und ökonomische Vorteile zu gewinnen.

Dabei nutzen sie eine kleine Elitengruppe um Kagame, Museveni und Kabila, um ihre Interessen durchzusetzen. Unter diesen Umständen ist Widerstand schwer zu organisieren, aber trotzdem gibt es Gruppen, die versuchen auf friedliche Weise ein demokratisches System aufzubauen.


13.11.2016, 19.00 Uhr
Hotel Kolpinghaus, Burgstraße 25, 49808 Lingen

Veranstalter:
Grenzenlos- Antirassistisches Engagement e.V.
und marxistische linke e.V. - Regionalgruppe Emsland

Kräfte sammeln für einen linken Aufbruch

Kräfte sammeln für einen linken Aufbruch

07.10.2016: Am 29.09.2016 referierte Leo Mayer zu dem Thema „Kräfte sammeln für einen linken Aufbruch“. Der Ausgangpunkt des Vortrags war Mayers Feststellung, dass sich die Europäische Union in einer existentiellen Krise befindet, die zugleich eine Krise des Kapitalismus ist. Gleichfalls ist zu beobachten, wie sich in Europa Widerstand entwickelt, von kleinen regionalen Gruppen bis zu global denkenden Massenbewegungen. Gemeinsames Merkmal dieser Projekte ist, dass sie weit hinaus über das Spektrum von Leuten gehen, die sich als links verstehen und kapitalismuskritische Ansätze haben.

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Kräfte sammeln für einen linken Aufbruch

Kräfte sammeln für einen linken Aufbruch

am 29.09.2016, 19.30 Uhr

im Gasthof Klaas, Frerener Str. 37, 49809 Lingen

mit Leo Mayer, Vorstandsmitglied marxistische linke

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Programm von August bis Dezember 2016

Programm von August bis Dezember 2016

Vortragsreihe "Politische Kämpfe damals und heute"

07.08.2016, 19.00 Uhr
Vortrag von Jonas L. zu „Rätesystem von Spanien bis Rojava.“
Ort: Litfass, Clubstraße 5, 49808 Lingen

21.08.2016, 19.00 Uhr
Vortrag von Bernd Langer zu „Die Revolution ist keine Partei!“
Ort: Kanucamp Lingen, Nordlohner Str. 10, 49808 Lingen

04.09.2016, 19.30 Uhr
Vortrag von Ralf Czogalla zu „Ein fast vergessener Streik“
Ort: Litfass, Clubstraße 5, 49808 Lingen

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Veranstaltung 07.08.16 - Rätesystem von Spanien bis Rojava

Veranstaltung 07.08.16 - Rätesystem von Spanien bis Rojava

Wir schreiben das Jahr 1936, den 17. Juli. Es kommt in Spanien zu einem Putsch von Faschisten unter Francisco Franco gegen die Spanische Republik. Doch es regt sich Widerstand in der Bevölkerung. Die Regierung gibt widerwillig am 19. Juli die Bewaffnung des Volkes heraus. Hiermit beginnt aber nicht nur der Widerstand gegen den Faschismus, sondern es ist auch eine soziale Umwälzung der Gesellschaft in den Gebieten der Spanischen Republik.

76 Jahre später kommt es in Kobane zum Volksaufstand, welcher den Grundstein zur Revolution in Rojava legte. Manche reden von einer Revolution in der Tradition der Spanischen Revolution, aber was diese beiden Revolutionen wirklich gemeinsam, aber auch verschieden haben, möchten wir versuchen im Vortrag zu erfassen.

Vortrag von Jonas L.
07.08.2016, 19.00 Uhr
Ort: Litfass, Clubstraße 5, 49808 Lingen

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Einladung zum 18.03.16 nach Lingen

Einladung zum 18.03.16 nach Lingen

Frauen in der kurdischen Guerilla
Ein Vortrag von Anja Flach

18.3.2016 um 18 Uhr
Lingen, im AWO Abenteuerspielplatz, Von Stülpnagel - Straße 8

Die Revolution in der kurdischen Region Rojava in Nordsyrien, bei der eine basisdemokratische Selbstverwaltung unter Einbeziehung aller Ethnien und Religionen aufgebaut wurde, gilt auch als eine Revolution der Frau. Die Frauenguerilla spielt hier eine wichtige Rolle.

Anja Flach ist Mitglied des Rojbin Frauenrates in Hamburg. Sie war von 1995 bis 1997 als Internationalistin in den Bergen Kurdistans und teilte dort das Leben von Guerilla Einheiten der kurdischen Befreiungsbewegung. Auf Basis ihrer Tagebuchaufzeichnungen aus dieser Zeit entstand 2003 das Buch „Jiyaneke din- ein anderes Leben“.

Nachdem sie zwei Jahre bei der kurdischen Frauenarmee verbracht hatte, veröffentlichte sie 2007 das Buch „Frauen in der kurdischen Guerilla. Motivation, Identität und Geschlechterverhältnis in der Frauenarmee der PKK“.

Im Mai 2014 reiste sie mit Michael Knapp und Ercan Ayboga in die Autonome Region Rojava in Syrien, wo sie sich von den autonomen Strukturen ein Bild machten und diese in dem Buch „Revolution in Rojava“ darlegten.

Die marxistische linke emsland unterstützt die Veranstaltung:

Alle Interessierte sind herzlichst eingeladen!

Das Buch wird unter den Bedingungen einer Creative Commons License von der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit der Kampagne TATORT Kurdistan auch als E-Book unter den Bedingungen einer Creative Commons. License veröffentlicht. Nach dieser Lizenz dürfen Sie die Texte für nichtkommerzielle Zwecke vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen unter der Bedingung, dass die Namen der Autoren und der Buchtitel inkl. Verlag genannt werden, der Inhalt nicht bearbeitet, abgewandelt oder in anderer Weise verändert wird und Sie ihn unter vollständigem Abdruck dieses Lizenzhinweises weitergeben. Alle anderen Nutzungsformen, die nicht durch diese Creative Commons Lizenz oder das Urheberrecht gestattet sind, bleiben vorbehalten.

Einladung zum 06.05.2015: TTIP - Chance oder Bedrohung für das Emsland?

Zu einem Informations- und Diskussionsabend zum geplanten Freihandelsabkommen TTIP zwischen EU und USA laden die attac-Gruppe Emsland und die marxistische linke Emsland am Mittwoch, 6. Mai, 19.30 Uhr, ins Kolpinghaus Meppen ein.

Referent ist Leo Mayer vom Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung München, ISW.

Der Abend steht unter dem Motto "TTIP - Chance oder Bedrohung für das Emsland?".

Der Eintritt ist frei.

Was ist los in Kurdistan? - ein Veranstaltungsbericht

Was ist los in Kurdistan? -Rojava eine gesellschaftliche Alternative?

Unter diesem Titel lud die marxistische linke Emsland am 16. Dezember zu einer Veranstaltung ein. Am Anfang berichtete die Referentin, eine kurdische Sozialistin, über die aktuelle Lage in dieser Region. Sie schilderte die unterschiedlichen Interessen der verschiedenen kurdischen Gruppen und deren gemeinsamen Kampf gegen die Terrormiliz ISIS. Sie sprach auch die Scheinheiligkeit vieler Staaten an, die sich jetzt als Gegner von ISIS ausgeben. So haben gerade Staaten wie die USA, Saudi Arabien und Katar diese Terrormiliz bei ihrem Aufbau und Ausrüstung unterstützt. Und auch die Türkei tut dies, obwohl sie das immer bestreitet.

In der anschließenden Diskussion wendeten sich die Veranstaltungsteilnehmer gegen jegliche Form einer militärischen Intervention. Den Kampf muss das kurdische Volk selbst führen. Bei dem Thema Waffenlieferungen gab es kontroverse Meinungen. So waren einige Anwesende für Waffenlieferungen, aber ohne Bedingungen und an alle Kurden. Es darf keine Unterschiede gemacht werden zwischen „guten“ und „schlechten“ Kurden. Viele jetzige Waffenlieferanten entscheiden das danach, welche Gruppe ihnen am dienlichsten ist. Und das sind erfahrungsgemäß nicht gerade die PKK und die Kurden im Gebiet Rojava, die ein Gesellschaftssystem praktizieren, was antikapitalistisch ist und sich gegen jegliche Einmischung von außen wehrt.

Einig war man sich auch, dass das Verbot der PKK aufgehoben werden muss, und dass es sehr wichtig ist, die humanitäre Hilfe für die Menschen in diesem Krisengebiet zu unterstützen. Es wird auch gern übersehen, dass die angebliche Allianz gegen ISIS nicht mal halb soviel Erfolge vorweisen kann wie die ganz normalen Hausfrauen, die um das nackte Überleben kämpfen, obwohl sie viel zu oft, trotz modernster Aufklärungsinstrumente der Türkischen Armee, bombardiert werden. Es wurde auch hinterfragt, warum  nicht der freie Transfer des Petrodollars, der durch offensichtlich gestohlenes Irakischen Öl in die Hände des Khalifatstaat fällt, unterbunden wird? Vor allem welche Rolle die Internationalen Geldinstitute dabei spielen?

Ein weiterer Informationsaustausch und die Unterstützung von Solidaritätsaktionen wurden am Ende der Veranstaltung verabredet.

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Der Putsch im Putsch

Veranstaltungen zur aktuellen Situation in der Türkei und Nordkurdistan
mit Kerem Schamberger

09.01.17: Schliersee, IG Metall Jugendbildungsstätte, 18:00 Uhr
13.01.17: Leipzig, Universität, 17:00 Uhr
18.01.17: Kiel, Universität, Christian-Albrechts-Platz 3 (CAP 3) Hörsaal 2, 19:00 Uhr
Veranstaltungshinweis
19.01.17: Lübeck, Solizentrum, Willy Brandt Allee 11, 19:00 Uhr
Veranstaltungshinweis Lübeck
21.01.17: Hamburg, Universität, Fachbereich Sozialökonomie, Von Melle Park 9,
Veranstaltungshinweis Hamburg

09.02.17: Marburg, Universität, Raum +1/0120 Hörsaalgebäude Biegenstraße, 20:00 Uhr
10.02.17: Hanau, Metzgerstr. 8, 19:00 Uhr
03.03.17: Mainz, Ort/Zeit wird noch bekanntgegeben
04.03.17: Weinheim, Bürgersaal im alten Rathaus, Marktplatz Weinheim


marxistische linke Kiel

marxistische linke Kiel lädt ein

Kräfte sammeln für einen linken Aufbruch

Der Putsch im Putsch - Die aktuelle Situation in der Türkei und Nordkurdistan

Mittwoch, 18. Januar 2017, 19 Uhr
Universität, CAP3 - Hörsaal 2
Christian-Albrechts-Platz
(Platz vor dem Audimax und der Mensa) 3/Bushaltestelle Universität/Westring)

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Flucht. Asyl. Abschiebung

Flucht. Asyl. Abschiebung

31.12.2016: Ein Kommentar von Bettina Jürgensen

Flucht.
In der Tendenz, so eine aktuelle Mitteilung, sind die Zahlen der ankommenden Geflüchteten in der BRD rückläufig. Was nicht gleichzeitig heißt, dass es keine Flucht oder Geflüchtete mehr gibt. Die Abschottungspolitik der EU, das Zurückdrängen bzw. "Auffangen“ der Menschen in Lagern in Süd- und Südosteuropa haben dazu beigetragen. Die Geflüchteten werden dort zunächst an der Weiterreise gehindert, der Weg nach Deutschland ist zunächst versperrt.

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


Diego Fusaro : In fünf Punkten erklärt, wem Terrorismus nutzt

Diego Fusaro : In fünf Punkten erklärt, wem Terrorismus nutzt

04.01.2017: Paris, Berlin, Istanbul, Bagdad, Erbil, Sousse, Hub, Peshawar, Kabul, Kundus, Brüssel, …
Nach dem Terroranschlag in Berlin erklärt der italienische Philosoph Diego Fusaro auf seinem Blog bei IlFattoQuotidiano in fünf Punkten die Funktion des Terrorismus: Der Terrorismus fragmentiert den Klassenkonflikt und legitimiert den Terror des Imperialismus.

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Murat Karayilan: “Türkei hat Aleppo verkauft, um im Gegenzug dafür al-Bab zu erhalten”

Murat Karayilan: “Türkei hat Aleppo verkauft, um im Gegenzug dafür al-Bab zu erhalten”

Interview mit dem Exekutivratsmitglied der Union der Gemeinschaften Kurdistans KCK Murat Karayilan
02.01.2017: In einem Interview mit "Voice of Kurdistan" verurteilt Murat Karayilan heute den jüngsten Terroranschlag auf eine Nachtclub in Istanbul und bekräftigt, dass die kurdische Bewegung keinerlei Verbindung zu diesem Anschlag hat. Den Familien der Opfer drückte er sein tiefes Beileid aus, den Verletzen wünschte er baldige Genesung.

Das folgende Interview ist vom 19.12.2016 und behandelt die Rolle der Türkei im Kampf um Aleppo, die Veränderung der Kräfteverhältnisse nach dem Fall von Aleppo, die Chancen für eine politische Lösung, die Verantwortung für die Terroranschläge in der Türkei und die Haltung zu den Freiheitsfalken Kurdistans (TAK). 

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