Literatur und Kunst

Wir erhalten immer wieder von unseren Lesern Buchrezensionen, Kulturtipps usw. Bisher haben wir uns nicht getraut, eine Rubrik für diese Beiträge einzurichten, zu unsicher war uns, ob wir dafür Artikel in ausreichender Menge und Qualität bekommen können. Nun starten wir den Versuch und bitten unsere Leser um Unterstützung.

Aus aktuellem Anlass beginnen wir mit zwei Artikeln aus der UZ, die auf die Literatur- und Kunsthalle und den Kunstmarkt auf dem Pressefest hinweisen.

„Denn ohne Kampf ist kein Leben“ - Vor 150 Jahren wurde Käthe Kollwitz geboren

„Denn ohne Kampf ist kein Leben“ - Vor 150 Jahren wurde Käthe Kollwitz geboren

08.07.2017: Aus vielen Selbstporträts der Käthe Kollwitz (08.07.1867 - 22.04.1945) schaut uns ein ernstes, herbes Gesicht an. Aber hatte sie denn nicht viel Glück in ihrem Leben? Sie wusste früh, dass sie Künstlerin werden wollte – ein verwegener Wunsch für ein junges Mädchen in der Kaiserzeit. Doch ihre fortschrittlichen Eltern ermöglichten ihr eine Kupferstecher-Lehre und den Besuch von zwei Künstlerinnenschulen. 1888 schloss sie sich der Berliner „Sezession“ an, der einzigen Künstlergruppe, die überhaupt Frauen aufnahm.

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Passive Revolution und das "Türkische Modell"

Passive Revolution und das

08.06.2017: Noch vor einigen Jahren wurde das 'türkische Modell' auf der ganzen Welt gepriesen. Recep Tayyip Erdogan und seiner AKP schien es gelungen zu sein, Islam, Demokratie und eine florierende Wirtschaft harmonisch zu vereinen und so die Türkei zum Vorbild in der ganzen arabischen Welt und zur Hoffnung des 'Westens' zu machen. Davon kann inzwischen keine Rede mehr sein. Das türkische Modell ist in der Türkei selbst gescheitert, und die Dynamiken der arabischen Welt erschweren es zunehmend, es als politische Schablone zu exportieren. In seiner prägnanten Analyse argumentiert Cihan Tugal (Professor für Soziologie an der University of California in Berkley), dass die Probleme dieses Modells des islamischen Liberalismus viel tiefer gehen als Erdogans zunehmender Autoritarismus.

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Gisela Elsner : Erkenntnis mit satirischen Mitteln

Gisela Elsner : Erkenntnis mit satirischen Mitteln

13.05.2017: „Wegbereiterin einer weiblichen Tradition moderner Satire“ - so lautet das Fazit eines Features des Bayerischen Rundfunks am 29. April, also wenige Tage vor Gisela Elsners Geburtstag. Trotz einiger Brüche in ihrem Werk bestreitet heute, 25 Jahre nach ihrem Suizid, niemand mehr den hohen literarischen Rang dieser unbequem-schrägen Autorin aus Bayern. Auf der Veranstaltung der Marx-Engels-Stiftung in Hof „Erinnerung an Gisela Elsner“, die von der DKP Hof unterstützt wurde, stellte der Berliner Literaturwissenschaftler Dr. Kai Köhler wichtige Stationen aus Leben und Werk der in Nürnberg geborenen Schriftstellerin vor. Eva Petermann, Vorstandsmitglied der MES, trug Auszüge aus Elsners stark autobiografisch geprägter Erzählung „Die Zerreißprobe“ sowie aus „Fliegeralarm“ vor.

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Eribons "Rückkehr nach Reims" und die Arbeiterklasse

Eribons

07.05.2017: Bereits 2009 in Frankreich erschienen, ist das Buch "Rückkehr nach Reims" des französischen Soziologen Didier Eribon jetzt auch in Deutschland zum Renner geworden. Innerhalb weniger Monate hat es im deutschsprachigen Raum seine zehnte Auflage erreicht. Die außergewöhnliche Aufmerksamkeit genießt das Buch vor dem Hintergrund der Diskussionen über Merkmale und Ursachen des erstarkenden Rechtspopulismus. In der aktuellen Ausgabe der "Zeitschrift Marxistische Erneuerung Z." rezensiert Lothar Peter die "Rückkehr nach Reims":

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Leben wie Trump in "America"? Aktuelle Bücher hinterfragen die "imperiale Lebensweise"

Leben wie Trump in

16.04.2017:
Ulrich Brand/Markus Wissen: Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus.

Stephan Lessenich: Neben uns die Sintflut – Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis

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Harry Belafonte - ein „rebellisches Herz“ hat 90. Geburtstag

Harry Belafonte - ein „rebellisches Herz“ hat 90. Geburtstag

04.03.2017: Schwer zu sagen, wer ihn mehr verehrte: Die Schmuddelkinder von Harlem, wo Harry Belafonte aufwuchs, oder die Straßenhändler Jamaicas („dally me banana“) oder die jungen Tanzclub-Frauen, denen sein Charme und sinnlicher Hüftschwung (noch bevor Elvis damit anfing) den Verstand raubte? Oder waren es die Rapper und Breakdancer im sozialistischen Kuba und in der DDR, denen er mit seinem Hip-Hop-Film „Beat Street“ (1985) und seinem guten Draht zur Regierungspartei SED und zu dem von ihm verehrten Fidel Castro zur Anerkennung verhalf? Harry Belafontes weltweite Fangemeinde war und ist unübersehbar.

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Chronist der roten Matrosen - Zum 125. Geburtstag Theodor Plieviers

Chronist der roten Matrosen - Zum 125. Geburtstag Theodor Plieviers

11.02.2017: Vor 100 Jahren erfolgte die „Ouvertüre“ für die ein Jahr später folgende Novemberrevolution. Die Rede ist von der antimilitaristischen Matrosenbewegung, die mit den Namen Albin Köbis und Max Reichpietsch verbunden ist. Ohne Politisierung der Mannschaften der Kriegsmarine und den Matrosenaktionen im Sommer 17 kein revolutionärer November 18. Ein Chronist dieser Ereignisse ist der politische Aktivist und Schriftsteller Theodor Plievier, der vor 125 Jahren geboren wurde.

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George Grosz – Der große Zeitvertreib

George Grosz – Der große Zeitvertreib

25.12.2016: Noch bis zum 15. Januar kann man im Hamburger Ernst-Barlach-Haus im Jenischpark Werke des einflussreichsten deutschen politischen Zeichners und Schöpfers von Bildreportagen und -collagen des ersten Drittels des vorigen Jahrhunderts betrachten. Die Rede ist von George Grosz. Seine, die gesellschaftlichen Zustände der Weimarer Republik entlarvenden Bilder und Zeichnungen, haben nichts von ihrem entlarvenden Blick eingebüßt – im Gegenteil: Man hat den Eindruck dass sie gegenwärtig wieder an Aktualität gewinnen.

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G20 Hamburg: Jetzt erst recht! Demonstrationsrecht gegen Polizeiwillkür durchsetzen

G20 Hamburg: Jetzt erst recht! Demonstrationsrecht gegen Polizeiwillkür durchsetzen

07.07.2017: Aus Hamburg kommen Bilder, die wir sonst aus der Türkei kennen. Vermummte Polizei setzt wahllos Knüppel, Wasserwerfer und Pfefferspray gegen Demonstrierende ein, auch gegen Unbeteiligte. Am Boden Liegende werden brutal misshandelt. Bettina Jürgensen zu den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg:

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Europäische Bürgerinitiative: Glyphosat verbieten

Glyphosat EBI-Logo

Glyphosat ist wahrscheinlich krebserregend. Und 2017 entscheidet die EU: Darf das Ackergift weiter auf unsere Felder gespritzt werden? Monsanto, Bayer und Co. kämpfen mit aller Macht für ihren Bestseller. Wir halten dagegen – mit einer Europäischen Bürgerinitiative (EBI). Bis Ende Juni brauchen wir eine Million Unterschriften!

Gemeinsam haben wir 1.320.517 Unterschriften gesammelt!

Artikel: EU-Kommission und Monsanto stoppen - Glyphosat verbieten!


Logo-Weiloisirgendwiazamhaengd

Das Agrarbündnis BGL/TS will mit diesem Film den Bauern Unterstützung entgegenbringen und aufzeigen, dass die immer intensivere Landwirtschaft, unser Konsumverhalten und falsche politische Weichenstellungen negative Auswirkungen auf die ganze Welt haben.

Filmvorführungen "Weiloisirgendwiazamhängd“
Montag, 5. Juni 2017, 11.00 Uhr,  Breitwand Kino, 82131 Gauting
Montag, 5. Juni 2017, 14.00 Uhr,  Breitwand Kino, 82229 Seefeld
Montag, 25. September 2017, 19.30 Uhr, Pfarrheim St. Severin in Mitterfelden
Dienstag, 17. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Kino Herrsching am Ammersee

Trailer zum Film: http://www.weiloisirgendwiazamhaengd.de/


Was nach Hamburg nicht untergehen darf

Was nach Hamburg nicht untergehen darf

ein Kommentar von Max van Beveren   

13.07.2017: Kaum zogen vermummte Gruppen durch Hamburgs Straßen, um Barrikaden zu bauen, Autos anzuzünden und einen Supermarkt zu plündern, war der Aufschrei in den Medien, in der Politik und in den Sozialen Netzwerken riesengroß und ist es nach wie vor. Die inhaltliche Kritik am G20-Gipfel, der weltweite Terror durch Kriegseinsätze, die Ursachen für Flucht und die brennenden Geflüchtetenunterkünften hierzulande verschwinden völlig hinter der Debatte um die gewaltsamen Auseinandersetzungen. Für die Regierenden sind die Gewalttätigkeiten ein willkommener Anlass, um weitere Grundrechtseinschränkungen und undemokratische Gesetze durchzusetzen, die nicht nur die gesamte Linke, sondern auch die restliche Bevölkerung treffen werden.

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Mit mut zu etwas Neuem

Mit mut zu etwas Neuem

Interview mit Claudia Stamm und Stephan Lessenich zur Gründung der neuen Partei

Frage: Warum habt Ihr die Initiative zur Gründung einer neuen Partei ergriffen?

Stephan Lessenich: Ich habe wahrgenommen, dass sich der Wind in der Welt und auch hier in Bayern dreht. Dass politische Parteien gerade hier im Freistaat im Angesicht der rechtspopulistischen Entwicklungen nach und nach Positionen geräumt haben, die früher selbstverständlich gewesen wären. Die Fluchtbewegungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass wir gesellschaftlich vor großen Herausforderungen stehen.

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


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