Literatur und Kunst

Wir erhalten immer wieder von unseren Lesern Buchrezensionen, Kulturtipps usw. Bisher haben wir uns nicht getraut, eine Rubrik für diese Beiträge einzurichten, zu unsicher war uns, ob wir dafür Artikel in ausreichender Menge und Qualität bekommen können. Nun starten wir den Versuch und bitten unsere Leser um Unterstützung.

Aus aktuellem Anlass beginnen wir mit zwei Artikeln aus der UZ, die auf die Literatur- und Kunsthalle und den Kunstmarkt auf dem Pressefest hinweisen.

Leben wie Trump in "America"? Aktuelle Bücher hinterfragen die "imperiale Lebensweise"

Leben wie Trump in

16.04.2017:
Ulrich Brand/Markus Wissen: Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus.

Stephan Lessenich: Neben uns die Sintflut – Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis

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Harry Belafonte - ein „rebellisches Herz“ hat 90. Geburtstag

Harry Belafonte - ein „rebellisches Herz“ hat 90. Geburtstag

04.03.2017: Schwer zu sagen, wer ihn mehr verehrte: Die Schmuddelkinder von Harlem, wo Harry Belafonte aufwuchs, oder die Straßenhändler Jamaicas („dally me banana“) oder die jungen Tanzclub-Frauen, denen sein Charme und sinnlicher Hüftschwung (noch bevor Elvis damit anfing) den Verstand raubte? Oder waren es die Rapper und Breakdancer im sozialistischen Kuba und in der DDR, denen er mit seinem Hip-Hop-Film „Beat Street“ (1985) und seinem guten Draht zur Regierungspartei SED und zu dem von ihm verehrten Fidel Castro zur Anerkennung verhalf? Harry Belafontes weltweite Fangemeinde war und ist unübersehbar.

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Chronist der roten Matrosen - Zum 125. Geburtstag Theodor Plieviers

Chronist der roten Matrosen - Zum 125. Geburtstag Theodor Plieviers

11.02.2017: Vor 100 Jahren erfolgte die „Ouvertüre“ für die ein Jahr später folgende Novemberrevolution. Die Rede ist von der antimilitaristischen Matrosenbewegung, die mit den Namen Albin Köbis und Max Reichpietsch verbunden ist. Ohne Politisierung der Mannschaften der Kriegsmarine und den Matrosenaktionen im Sommer 17 kein revolutionärer November 18. Ein Chronist dieser Ereignisse ist der politische Aktivist und Schriftsteller Theodor Plievier, der vor 125 Jahren geboren wurde.

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George Grosz – Der große Zeitvertreib

George Grosz – Der große Zeitvertreib

25.12.2016: Noch bis zum 15. Januar kann man im Hamburger Ernst-Barlach-Haus im Jenischpark Werke des einflussreichsten deutschen politischen Zeichners und Schöpfers von Bildreportagen und -collagen des ersten Drittels des vorigen Jahrhunderts betrachten. Die Rede ist von George Grosz. Seine, die gesellschaftlichen Zustände der Weimarer Republik entlarvenden Bilder und Zeichnungen, haben nichts von ihrem entlarvenden Blick eingebüßt – im Gegenteil: Man hat den Eindruck dass sie gegenwärtig wieder an Aktualität gewinnen.

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Anna Seghers - neu gelesen

Anna Seghers - neu gelesen

03.12.2016: „Wieder soll ein Schiff untergegangen sein.“ Vielleicht wieder nur eines von vielen Gerüchten im Marseille des Jahres 1940? Täglich kommen Nachrichten von den „Schicksalen anderer Schiffe, die mit ihrer Last von Flüchtlingen durch alle Meere gejagt wurden und nie von Häfen aufgenommen...“ So etwa beginnt einer der berühmtesten Romane von Anna Seghers. In „Transit“ schildert sie das Chaos und das Ausharren, die Hoffnung und die Verzweiflung der Flüchtenden – ihre menschenunwürdige Jagd nach Papieren, nach Visa, nach dem entscheidenden Stempel auf dem entscheidenden Formular. Einen Zustand der Entwurzelung, der heute wieder für Millionen von Menschen bittere Realität ist.

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Peter Weiss – 'Die Ästhetik des Widerstands' neu entdecken

Peter Weiss – 'Die Ästhetik des Widerstands' neu entdecken

07.11.2016: “Die Befreiung kann uns nicht gegeben werden. Wir müssen sie selbst erobern. Erobern wir sie nicht selbst, so bleibt sie für uns ohne Folgen”, sagt der Schriftsetzer Münzer in der 'Ästhetik des Widerstands', dem bekanntesten Werk von Peter Weiss. Peter Weiss wäre am 8. November 100 Jahre alt geworden. Sein Werk hat viele geprägt, die sich linken und emanzipatorischen Werten verpflichtet fühlen.

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Frauen und der spanische Krieg 1936 – 1939

Frauen und der spanische Krieg 1936 – 1939

30.10.2016: Frauen, die zwischen 1936 und 1939 die Spanische Republik und die soziale Revolution verteidigten, stehen im Mittelpunkt dieser biografischen Dokumentation von Ingrid Schiborowski und Anita Kochnowski, die am 31.10.2016 im Verlag am Park, edition ost, erscheint. Die biografische Dokumentation ist ein Projekt des Vereins „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936 – 1939“ e. V. mit Sitz in Berlin. Mit ihrer Arbeit holen die Autorinnen den Kampf der mutigen Frauen für Frieden, Freiheit und Demokratie in Spanien, außerhalb Spaniens für die Solidarität mit der spanischen Republik und später im Widerstand gegen den Zweiten Weltkrieg in das Gedächtnis der heute Lebenden. Sie erfassen nach fast einem Jahrzehnt unermüdlicher Recherchearbeit viele Internationalistinnen und Antifaschistinnen aus zahlreichen Ländern, die sich als Milizionärinnen, Krankenschwestern, Ärztinnen, Kraftfahrerinnen, Dolmetscherinnen, Journalistinnen, Fotografinnen für die Republik einsetzten.

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"So weit uns Spaniens Hoffnung trug"

29.10.2016: Vor 80 Jahren, im Juli 1936, putschten rechte spanische Militärs unter Führung Francos gegen ein zuvor bei demokratischen Wahlen gewähltes, linkes "Volksfront"-Bündnis. Unmittelbare Unterstützung fanden sie im faschistischen Deutschland und Italien, die sofort den Putsch-Generälen militärisch zur Seite sprangen. Hitler und das deutsche Militär ließen in Spanien ihre Luftwaffe (die Legion Condor) und Panzer für den bereits geplanten bevorstehenden großen Krieg üben. Während die übrigen europäischen Staaten, insbesondere England und Frankreich, mit ihrer „Nichteinmischungs-Politik“ dem Morden der Putschisten und Legionären tatenlos zusahen, war es allein die Sowjetunion, die die rechtmäßige Spanische Republik auch militärisch in ihrem Verteidigungskampf unterstützte.

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Komm mit zum 24. internationalen Farkha Jugend Festival!

Farkha-Festival2016 16

Das Farkha Festival 2017 der Jugend der Palästinensischen Volkspartei wird vom 23. – 30. Juli stattfinden.
Lasst uns gemeinsam hinfahren und uns unsere Solidarität mit den palästinensischen Genoss*innen zeigen!

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Der Putsch im Putsch

Veranstaltungen zur aktuellen Situation in der Türkei und Nordkurdistan
mit Kerem Schamberger

13.04.17: Dortmund, 18:00 Uhr, ver.di Dortmund, Königswall 36, Veranstaltungshinweis
17.04.17: Berlin, 18:00 Uhr, ND-Gebäude (Münzenbergsaal), Franz-Mehring-Platz 1, Veranstaltungshnweis Berlin
18.05.17: Halle, 19:00 Uhr, Ort wird noch bekanntgegeben
19.05.17: Magdeburg, 19:00 Uhr, Ort wird noch bekanntgegeben


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Internationaler Frauentag

Internationaler Frauentag

Somos las nietas de las brujas que no pudieron quemar,
somos los colores de los lápices que no pudieron matar.
Somos las hijas de Juana, Rosa, Frida y las Mirabal,
somos zapatistas, montoneras, guerrilleras.

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


Wieso diese Gewalt?

Wieso diese Gewalt?

von Alexis Arellano, Venezuela

26.04.2017: Internationale Medien verbreiten eifrig die Zahl der bei Protesten in Venezuela getöteten Menschen. Die Schuld für die Gewalt wird der Regierungsseite zugeschoben. Die Hintergründe und was wirklich geschieht (siehe Anlage ) interessieren weniger. Alexis Arellano befasst sich in seinem Kommentar mit der Zielsetzung der eskalierenden Gewalt in Venezuela, dem Land mit den größten Ölreserven der Welt:

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Cemil Bayik: Die KurdInnen haben kein Interesse an Krieg

Cemil Bayik: Die KurdInnen haben kein Interesse an Krieg

13.04.2017: Der kurdische Journalist Kamal Chomani hat im nordirakischen Kandil-Gebirge mit Cemil Bayik über die aktuelle Situation in der Türkei und in Syrien sowie über die Positionen der PKK gesprochen. Cemil Bayik ist Gründungsmitglied der PKK und Co-Vorsitzender des Exekutivrats der Koma Civakenn Kurdistan (Union der Gemeinschaften Kurdistans). Er gilt als Stellvertreter von Abdullah Öcalan und als einer der einflussreichsten Theoretiker innerhalb der Partei.

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