Parteitag 2010

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michael_maercks_1147_180Chefredakteur Michael Maercks bloggt am 9. und 10. Oktober 2010 live vom 19. Parteitag der DKP aus Frankfurt am Main (RSS-FEED).


Schlusswort von Bettina Jürgensen

Schlusswort von Bettina Jürgensen

Es war ein anstrengender, manchmal turbulenter Parteitag, in Teilen widersprüchlich, im Tonfall manchmal erschreckend. Trotzdem hat man sich auf eine politische Orientierung einigen können. Eine neue Führung ist gewählt. Die, die auf dem letzten Parteitag eine Mitarbeit im PV abgelehnt hatten, haben sich nun zur Wahl gestellt und sind gewählt worden. Wie sich diese Orientierung auf ein gemeinsames Leitungsorgan auf die Arbeit auswirken wird, das muss die Zukunft zeigen. Die Diskussion über die dnoch vom alten PV eingebrachten Leitanträgen und die letztendliche Zustimmung können eine gute Grundlage bilden.

Bettina hat in ihrem Schlusswort ihre Einschätzung über den Parteitag und für die nächsten Aufgaben gegeben. Ihr Schlusswort ist im Download-Bereich verfügbar.

Jetzt werden die Delegierten vor Ort den Parteitag auswerten. Die Dokumente werden bald als DKP-Info zur Verfügung stehen, die UZ wird in der nächsten Ausgabe umfassend berichten, und einzelne Diskussionsbeiträge werden wir wohl auch im Internet-Portal veröffentlichen.

Der Versuch, direkt vom Parteitag zu berichten, ist bei manchen Delegierten auf Ablehnung gestossen, ich habe aber auch positive Reaktionen per mail aus der Partei bekommen. Ich bedanke mich bei Detlef Deymann, der mir einige seiner Fotos überlassen hat und bei der Helfer-Truppe um unseren Pressefest-Uli, die mir die Arbeit im Saal ermöglicht haben.

 

 

Anträge und Schluss

Anträge und Schluss

Nach dem Parteitag musste auch ich sehen, den Zug zu bekommen, um nach Hause zu fahren. Im Zug war ich erstens müde und zweitens hatte ich keine Internetverbindung. Deshalb jetzt nur kurz der Hinweis zur Antragsdiskussion.

Die Anträge des PV zur Politischen Resolution und zur Aktionsorientierung wurden nach sachlicher Diskussion mit großer Mehrheit angenommen. Auch der UZ-Antrag des PV fand mit Ergänzungen die Mehrheit. Bei den Anträgen zu den politischen Thesen des Sekretariats des Parteivorstandes folgte der Parteitag im wesentlichen den Empfehlungen des PV.

Aus Zeitgründen mussten die weiteren Anträge zur Behandlung an den neugewählten PV überwiesen werden. Über die Änderungsanträge zum Statut und zur Finanzordnung kann erst der nächste Parteitag entscheiden.

Die Anträge werden in der besc...

Wahlen für den Parteivorstand

Über Personaldiskussionen wird nicht berichtet. Und das ist wohl auch gut so. Nur soviel sei gesagt, wir müssen eine sachliche Personaldebatte noch etwas üben.

Folgende Genossinnen wurden gewählt:

Yrida Berger
Bruni Freyeisen
Anne Frohnweiler
Renate Greupner
Marion Köster
Aneta Krüger
Isa Paape
Eva Petermann
Wera Richter
Tina Sanders
Silvia Schall

Folgende Genossen wurden gewählt:

August Ballin
Daniel Bratanovic
Hans-Peter Brenner
Detlef Fricke
Uwe Fritsch
Michael Grüß
Hendrijk Guzzoni
Olaf Harms
Gebhard Hofner
Hubert Kniesburges
Toni Köhler-Terz
Axel Koppey
Michael Maercks
Volker Metzroth
Mario Berrios Miranda
Rainer Perschewski
Günter Pohl
Werner Sabok
Heinz Stehr
Wolfgang Teuber

Grußwort von Horst Schmitthenner

Grußwort von Horst Schmitthenner

Horst Schmitthenner war lange Mitglied im IGM-Vorstand und hält jetzt im Verbindungsbüro Soziale Bewegungen für die Gewerkschaft den Kontakt zu Parteien und Gruppen. Auf dem Parteitag der DKP gratulierte er der neugewählten Vorsitzenden Bettina Jürgensen und sprach Heinz Stehr noch einmal seinen Dank aus:

"Liebe Genossinenn und Genossen, Kolleginnen und Kollegen,herzlichen Dank für die Einladung zu einem Grusswort, das mache ich gerne. Beginnen möchte ich mit einem Glückwunsch an diejenigen, die ihr gewählt habt. Stellvertretend für alle, die gewählt worden sind, möchte ich ganz herzlich Bettina Jürgensen zu ihrer Wahl gratulieren, aber ich möchte auch einen Dank sagen an Heinz Stehr für seine politische Arbeit und ganz persönlich für manch eine lehrreiche uns weiterführende Diskussion...

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Protest gegen die NATO-Sicherheitskonferenz - München, 13.02.16

 

 

 

 

 

Video

Treffpunkt für den Abschnitt "Blutspur der Nato" in der Protestkette:
13:00 Uhr am Stachus zwischen McDonalds und Karlstor


marxistische linke Bremen lädt ein:
DiEM 25 - Kopfgeburt, Prominummer oder Beginn einer europäischen Bewegung?
Mittwoch, 24.2.2016
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marxistische linke: Jetzt Mitglied werden


Flucht nach Europa - und die Linke?

Flucht nach Europa - und die Linke?

23.01.2016: Das Thema der Veranstaltung der marxistischen linken in Berlin am Montag nach der LL-Demonstration hat durch die Berichterstattung über die Ereignisse in Köln am Silvesterabend an Aktualität gewonnen. „Es ist, als hätten sich die Schleusen des Internets geöffnet. Seitdem die Silvester-Ausschreitungen publik geworden sind, triumphiert im Netz ein Rassismus, wie es ihn in dieser Lautstärke in der Bundesrepublik noch nicht gegeben hat“, schrieb Heribert Prantl in der SZ vom 10.01.16. Was können die Linken in Deutschland tun, um dem Rassismus etwas entgegenzusetzen?

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


Integrativer Marxismus

 


marxistische linke - offizielle Unterstützerin der EBI gegen TTIP

Neue Unterschriftenliste der Europäischen Initiative STOP TTIP


Kanzlerin Merkel: „Königin der Schleuser“?

Kanzlerin Merkel: „Königin der Schleuser“?

27.01.2016: Noch 1977 hat der Bundesgerichtshof verkündet: Wer Flüchtende dabei unterstütze, "das ihnen zustehende Recht auf Freizügigkeit zu verwirklichen, kann sich auf billigenswerte Motive berufen und handelt sittlich nicht anstößig." Die Konferenz "Budapester Prozess" 1993 stand dagegen ganz im Zeichen der Abwehr und Abschottung. Auf Initiative der Bundesregierung wurde danach im Juni 1998 eine Sonderkonferenz  zur "Bekämpfung illegaler Zuwanderung auf Routen durch Südosteuropa" durchgeführt. Die bis in die 90er Jahre in diesem Land belohnte Fluchthilfe wurde nun zum organisierten Verbrechen erklärt.

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Mako Qocgiri: "Die AKP-Regierung dürstet nach Rache"

Mako Qocgiri:

29.01.2016: Mako Qocgiri ist Mitarbeiter des Kurdischen Zentrums für Öffentlichkeitsarbeit Civaka Azad . Im September 2014 führte kommunisten.de mit ihm ein erstes Gespräch. Nun, 18 Monate später, habe ich wieder mit ihm über die aktuellen Entwicklungen in Rojava gesprochen. Dies ist der zweite Teil des Interviews. Darin geht es um die miteinander verbundenen Entwicklungen in Nordkurdistan/Türkei und Rojava, die Zusammenarbeit der deutschen Bundesregierung mit der AKP-Regierung und die Bedeutung der Revolution in Rojava für die weltweite Linke. Der erste Teil des Interviews wurde bereits am 18.01.16 veröffentlicht. Darin ging es um Russlands Beteiligung am Syrien-Krieg, die „Demokratischen Kräfte Syriens“ (QSD) und die Lage in Westkurdistan/Rojava.

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