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Ronahi11.09.2013: Ende 2012 konnte die türkische Regierung gezwungen werden, Verhandlungen über einen Friedensplan unter Einbeziehung des zu lebenslanger Haft verurteilten PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan aufzunehmen. Um deutlich zu machen, dass die kurdische Freiheitsbewegung ihre Forderungen nach einer friedlich-politischen Lösung ernst meint und bereit zu Verhandlungen ist, wurde in einer Presseerklärung vom 25. April 2013 mitgeteilt, mit dem militärischen Rückzug ab Mai beginnen zu wollen. Jatzt aber hat die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) angekündigt, den Rückzug ihrer Kämpfer aus der Türkei zu stoppen, wenn die AKP-Regierung nicht endlich mit den als Gegenleistung für den Abzug versprochenen Reformen beginnt.

Am 15. August ist in der Ausgabe 38 der Zeitschrift Ronahi des Verbandes der Studierenden aus Kurdistan – YXK ein Artikel erschienen, der die politischen Entwicklungen in Kurdistan beschreibt.

 

Eine Chance auf Frieden – Eine Chance die Geschichte neu zu schreiben

„Dies ist kein Ende, sondern ein Neubeginn. Der Kampf ist nicht zu Ende, sondern ein neuer, anderer Kampf beginnt.“

Die Kurdische Frage ist unweigerlich mit dem Einfluss der kapitalistischen Moderne auf den Nahen und Mittleren Osten (NMO) seit Anfang des 19. Jahrhunderts verbunden. Sie resultiert aus den drei Grundpfeilern der Kapitalistischen Moderne – Nationalstaat, Industrialismus, Kapitalismus – und lässt das Gebiet, welches wir als Kurdistan begreifen, sowie die umliegenden Länder seit 200 Jahren nicht zu Atem kommen.

In den letzten Monaten schienen sich die Ereignisse mit Bezug zur Kurdischen Frage nahezu zu überschlagen. Der Begriff „Friedensprozess“ bestimmt die Diskussion und mensch neigt dazu, ihn mit der aktuellen politischen Lage gleichzusetzen. Doch um diesen Prozess zu verstehen und auf die Entwicklungen reagieren zu können, müssen wir uns die Zeit nehmen, wichtige Fragen zu stellen:
•    Wie konnte es überhaupt zu einem Friedensprozess kommen?
•    Was ist bereits im Zuge dieses Prozesses geschehen?
•    Wie gestaltet sich die weitere Auseinandersetzung um die Kurdische Frage?
•    Was ist von dem Friedensprozess zu erwarten?
•    Welches sind die Perspektiven der YXK aufgrund der aktuellen politischen Lage?

Diesen Fragen soll im Folgenden nachgegangen werden.

Weiter siehe Anhang

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Weltweites Höfesterben stoppen +++ Für gesundes, gentechnikfreies Essen für alle +++ Für Bauernrechte überall +++ Für eine Zukunft auf dem Land und in der Stadt +++ Für ein solidarisches Europa – Geflüchtete willkommen +++ Für artgerechte Tierhaltung und weniger Fleischkonsum +++ Für Ernährungssouveränität und gerechten Welthandel +++ Für eine bienenfreundliche Landwirtschaft, die Umwelt und Klima schützt +++ Für eine sozialgerechte, bäuerliche und ökologische EU-Agrarreform +++ Für viele junge Menschen in der Landwirtschaft +++ Gegen die Vertreibung von Bäuerinnen und Bauern auf der ganzen Welt!

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